Middle England
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Beginning eight years ago on the outskirts of Birmingham, where car factories have been replaced by Poundland, and London, where frenzied riots give way to Olympic fever, Middle England follows a brilliantly vivid cast of characters through a time of immense change. There are newlyweds Ian and Sophie, who disagree about the future of the country and, possibly, the future of their relationship; Doug, the political commentator who writes impassioned columns about austerity from his Chelsea townhouse, and his radical teenage daughter who will stop at nothing in her quest for social justice; Benjamin Trotter, who embarks on an apparently doomed new career in middle age, and his father Colin, whose last wish is to vote in the European referendum. And within all these lives is the story of modern England: a story of nostalgia and delusion; of bewilderment and barely-suppressed rage. Following in the footsteps of The Rotters' Club and The Closed Circle , Jonathan Coe's new novel is the novel for our strange new times.
Buchinformationen
Beiträge
Middle England hat mich überrascht. Und zwar im besten Sinn. Coe erzählt hier nicht einfach einen Roman über den Brexit, sondern zeigt, wie tief politische Entscheidungen in das Leben einzelner Menschen schneiden. Im Mittelpunkt steht Benjamin Trotter, ein Autor, der 30 Jahre an einem monströsen Manuskript gesessen hat. Er kürzt es schließlich auf Anraten seines Umfelds und landet damit plötzlich einen Erfolg. Genau in diesem Moment gerät er mitten in die Wirren des Brexit. Coe begleitet ihn durch diese Zeit voller Spannungen, Unsicherheiten und politischer Brüche, und man spürt, wie sehr ihn das Geschehen im Land beschäftigt und erschüttert. Besonders mochte ich die Nebenfiguren. Vor allem Charlie, ein Clown für Kindergeburtstage, dessen Lebensgeschichte völlig anders ist. Und trotzdem berührt sie Benjamins Weg auf eine merkwürdig passende Art. Diese Begegnung erweitert den Roman um eine Perspektive, die man so nicht erwartet. Auch das Thema Cancel Culture spielt eine Rolle. Coe behandelt es ohne Drama, aber mit spürbarer Reibung. Man merkt, wie schnell moralische Debatten persönliche Beziehungen sprengen können. Für mich ist Middle England weniger ein Roman über Politik als ein Roman über Menschen, die versuchen, in einer bröckelnden Welt nicht selbst den Halt zu verlieren. Er ist ehrlich, scharf beobachtet und gleichzeitig überraschend warm.

Beschreibung
Beginning eight years ago on the outskirts of Birmingham, where car factories have been replaced by Poundland, and London, where frenzied riots give way to Olympic fever, Middle England follows a brilliantly vivid cast of characters through a time of immense change. There are newlyweds Ian and Sophie, who disagree about the future of the country and, possibly, the future of their relationship; Doug, the political commentator who writes impassioned columns about austerity from his Chelsea townhouse, and his radical teenage daughter who will stop at nothing in her quest for social justice; Benjamin Trotter, who embarks on an apparently doomed new career in middle age, and his father Colin, whose last wish is to vote in the European referendum. And within all these lives is the story of modern England: a story of nostalgia and delusion; of bewilderment and barely-suppressed rage. Following in the footsteps of The Rotters' Club and The Closed Circle , Jonathan Coe's new novel is the novel for our strange new times.
Buchinformationen
Beiträge
Middle England hat mich überrascht. Und zwar im besten Sinn. Coe erzählt hier nicht einfach einen Roman über den Brexit, sondern zeigt, wie tief politische Entscheidungen in das Leben einzelner Menschen schneiden. Im Mittelpunkt steht Benjamin Trotter, ein Autor, der 30 Jahre an einem monströsen Manuskript gesessen hat. Er kürzt es schließlich auf Anraten seines Umfelds und landet damit plötzlich einen Erfolg. Genau in diesem Moment gerät er mitten in die Wirren des Brexit. Coe begleitet ihn durch diese Zeit voller Spannungen, Unsicherheiten und politischer Brüche, und man spürt, wie sehr ihn das Geschehen im Land beschäftigt und erschüttert. Besonders mochte ich die Nebenfiguren. Vor allem Charlie, ein Clown für Kindergeburtstage, dessen Lebensgeschichte völlig anders ist. Und trotzdem berührt sie Benjamins Weg auf eine merkwürdig passende Art. Diese Begegnung erweitert den Roman um eine Perspektive, die man so nicht erwartet. Auch das Thema Cancel Culture spielt eine Rolle. Coe behandelt es ohne Drama, aber mit spürbarer Reibung. Man merkt, wie schnell moralische Debatten persönliche Beziehungen sprengen können. Für mich ist Middle England weniger ein Roman über Politik als ein Roman über Menschen, die versuchen, in einer bröckelnden Welt nicht selbst den Halt zu verlieren. Er ist ehrlich, scharf beobachtet und gleichzeitig überraschend warm.





