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| In meinem Job denkt man viel über die verschiedenen Arten nach, wie man zu Tode kommen kann - falls man nicht gerade eine davon selbst erlebt. |
Edward Ashton versucht in "Mickey7" mit einer unkonventionellen und erfrischenden Grundidee zu überzeugen, schöpft jedoch das gegebene Potenzial, das die Geschichte hätte haben können, bei Weitem nicht aus. Leider musste ich "Mickey7" jetzt nach 220 Seiten abbrechen. Die ersten 50 Seiten sind vielsprechend und machen Lust auf mehr. Der Schreibstil ist unkompliziert und rasant, sodass viele Seiten in kurzer Zeit konsumiert werden können. Die Storyline, die meiner Meinung nach fast nicht vorhanden ist, plätschert so vor sich hin und irgendwie hat sich mir nicht ganz erschlossen, in welche Richtung der Autor eigentlich will. Immer wieder wechselt Edward Ashton vom Präsens ins Präteritum, deutet damit Zeitsprünge an, wenn Mickey sich an Geschehnisse aus der Vergangenheit erinnert, was interessant sein könnte, mich aber eher verwirrt zurückgelassen hat. Dieser stete Wechsel der Zeitformen ist im Lesefluss im Übrigen überaus anstrengend und störend. Die wenigen Charaktere, die in "Mickey7" eine Rolle spielen, wirken flach und unfertig. Unser Hauptprotagonist überzeugt zwar durch viel Witz, doch auch dieser kann nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass den Charakteren mehr Tiefe sicherlich gut getan hätte. Das World-Building ist ausbaufähig. Ich meine, wir befinden uns auf einem fremden Planeten, da könnte man doch mal ein wenig kreativer werden. Für eine Space-Opera passiert mir auch einfach zu wenig Action. Alles in allem kann ich leider keine Empfehlung aussprechen. Ich werde mir aber trotzdem den Film anschauen und bin gespannt, ob hier mehr rausgeholt werden konnte.
7. März 2025
| In meinem Job denkt man viel über die verschiedenen Arten nach, wie man zu Tode kommen kann - falls man nicht gerade eine davon selbst erlebt. |
Edward Ashton versucht in "Mickey7" mit einer unkonventionellen und erfrischenden Grundidee zu überzeugen, schöpft jedoch das gegebene Potenzial, das die Geschichte hätte haben können, bei Weitem nicht aus. Leider musste ich "Mickey7" jetzt nach 220 Seiten abbrechen. Die ersten 50 Seiten sind vielsprechend und machen Lust auf mehr. Der Schreibstil ist unkompliziert und rasant, sodass viele Seiten in kurzer Zeit konsumiert werden können. Die Storyline, die meiner Meinung nach fast nicht vorhanden ist, plätschert so vor sich hin und irgendwie hat sich mir nicht ganz erschlossen, in welche Richtung der Autor eigentlich will. Immer wieder wechselt Edward Ashton vom Präsens ins Präteritum, deutet damit Zeitsprünge an, wenn Mickey sich an Geschehnisse aus der Vergangenheit erinnert, was interessant sein könnte, mich aber eher verwirrt zurückgelassen hat. Dieser stete Wechsel der Zeitformen ist im Lesefluss im Übrigen überaus anstrengend und störend. Die wenigen Charaktere, die in "Mickey7" eine Rolle spielen, wirken flach und unfertig. Unser Hauptprotagonist überzeugt zwar durch viel Witz, doch auch dieser kann nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass den Charakteren mehr Tiefe sicherlich gut getan hätte. Das World-Building ist ausbaufähig. Ich meine, wir befinden uns auf einem fremden Planeten, da könnte man doch mal ein wenig kreativer werden. Für eine Space-Opera passiert mir auch einfach zu wenig Action. Alles in allem kann ich leider keine Empfehlung aussprechen. Ich werde mir aber trotzdem den Film anschauen und bin gespannt, ob hier mehr rausgeholt werden konnte.
7. März 2025







