
17 Follower
Sehr gut!
21. Feb. 2024
Sehr gut!
21. Feb. 2024
Blick ins Buch
Man muss auch mal loslassen können.
Rüdiger ist Lehrer. Verheiratet, Cordhose, 2 Kinder. Für den Rest der Welt ist er nahezu unsichtbar. An seinem 40. Geburtstag, mitten im Unterricht, merkt er, dass er sein bisheriges Leben nicht mehr erträgt. Er steht auf und geht.
Tom hatte vor Jahren einen Bestseller. Danach: Schreibblockade, Lebensblockade. Jetzt sitzt er im Supermarkt an der Kasse, von Ohnmachtsanfällen heimgesucht, und hilft biologisch verteuerter Landwurst übers Laufband. Bis es auch ihm reicht.
Rüdiger und Tom treffen sich auf einer Talbrücke. Beide wollen die Welt hinter sich lassen. Am Ende aber beschließen sie: Fünf Tage lang werden sie testen, ob das Leben nicht vielleicht doch noch lebenswert ist.
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4 Rezensionen
4,0
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17 Follower
21. Feb. 2024
21. Feb. 2024

260 Follower
Rüdiger und Tom sind zwei völlig unterschiedliche Menschen und haben doch das gleiche Problem. Ihre Depression. Im geplanten Suizid treffen sie aufeinander und schließen den Pakt: in einer Woche werden sie sich treffen und es durchziehen, wenn ihnen das Leben nicht inzwischen lebenswerter erscheint. Es beginnt eine aberwitzige Reise mit seltsamen Begegnungen und ungeahnten Erkenntnissen. Lassen wir mal außer Acht, dass hier etwas oberflächlich und humoristisch ein allzu ernstes Thema beleuchtet wird. Unterhaltsam war das Buch auf alle Fälle. Unvorhergesehen und grandiose Charaktere komplettieren das gelungene Buch. Leider bin ich mit dem Ende etwas unzufrieden. Mir fehlt das versprochene Resümee der beiden. Die Bilanz und auch die Tiefpunkte auf der Reise wurden einfach offen gelassen, wie auch der weitere Umgang mit den Situationen, die sich aus allem ergaben. Die Verwirrung am Ende war zwar nett gemacht, aber für mich hätte etwas mehr Inhalt besser gepasst. 4/5 Sternen Schöne kurzweilige Unterhaltung, wenn man über das ernste Thema hinwegzusehen bereit ist.
16. Nov. 2023
Rüdiger und Tom sind zwei völlig unterschiedliche Menschen und haben doch das gleiche Problem. Ihre Depression. Im geplanten Suizid treffen sie aufeinander und schließen den Pakt: in einer Woche werden sie sich treffen und es durchziehen, wenn ihnen das Leben nicht inzwischen lebenswerter erscheint. Es beginnt eine aberwitzige Reise mit seltsamen Begegnungen und ungeahnten Erkenntnissen. Lassen wir mal außer Acht, dass hier etwas oberflächlich und humoristisch ein allzu ernstes Thema beleuchtet wird. Unterhaltsam war das Buch auf alle Fälle. Unvorhergesehen und grandiose Charaktere komplettieren das gelungene Buch. Leider bin ich mit dem Ende etwas unzufrieden. Mir fehlt das versprochene Resümee der beiden. Die Bilanz und auch die Tiefpunkte auf der Reise wurden einfach offen gelassen, wie auch der weitere Umgang mit den Situationen, die sich aus allem ergaben. Die Verwirrung am Ende war zwar nett gemacht, aber für mich hätte etwas mehr Inhalt besser gepasst. 4/5 Sternen Schöne kurzweilige Unterhaltung, wenn man über das ernste Thema hinwegzusehen bereit ist.
16. Nov. 2023

21 Follower
28. Sept. 2023
28. Sept. 2023
3 von 4 Rezensionen
Autorin / Autor
Sven Stricker wurde 1970 in Tönning geboren und wuchs in Mülheim an der Ruhr auf. Er studierte Komparatistik, Anglistik und Neuere Geschichte. Seit 2001 arbeitet er als freier Wortregisseur, Bearbeiter und Autor und gewann in dieser Funktion mehrmals den Deutschen Hörbuchpreis. Für seine Sörensen-Romane war Stricker 2017 und 2024 für den Glauser-Preis nominiert. Die Verfilmung von "Sörensen hat Angst" gewann 2021 den Deutschen Fernsehkrimipreis sowie den österreichischen Fernsehpreis Romy. 2022 wurde Stricker für das Drehbuch mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Er lebt in Potsdam und hat eine Tochter.
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