Memoiren des Sherlock Holmes
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Beschreibung
»Trotz all meiner Anstrengungen waren zwei Stunden vergangen, ehe ich mich wieder am Reichenbachfall befand. Dort lehnte Holmes' Bergstock immer noch an dem Felsen, wo ich ihn verlassen hatte. Doch von ihm war nichts zu sehen, und mein Rufen war vergeblich. Die einzige Stimme war meine eigene Stimme, die in rollendem Echo von den Felswänden um mich her widerhallte. Beim Anblick dieses Bergstocks wurde mir kalt und elend. Holmes war also nicht nach Rosenlaui gegangen. Er war auf jene drei Fuß breiten Pfad geblieben, schieren Fels auf der einen und schieren Abgrund auf der anderen Seite, bis sein Feind ihn eingeholt hatte.«
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Sir Arthur Conan Doyle wurde 1859 in Edinburgh geboren. Er studierte Medizin und praktizierte von 1882 bis 1890 in Southsea. Reisen führten ihn in die Polargebiete und nach Westafrika. 1887 schuf er Sherlock Holmes, der bald seinen "Geist von besseren Dingen" abhielt. 1902 wurde er zu Sir Arthur Conan Doyle geadelt. In seinen letzten Lebensjahren - seit dem Tod seines Sohnes 1921 - war er Spiritist. Sir Arthur Conan Doyle starb 1930 in Crowborough/Sussex.
Beiträge
Eine schöne Sammlung der Kurzgeschichten, die mir insgesamt noch besser gefallen haben, als die "Abenteuer des Sherlock Holmes". Die Schlussfolgerungen und Auflösungen wirken teilweise etwas seltsam in der heutigen Zeit, allerdings machte das die GEschichten für mich umso interessanter, da ich mich ganz der Erzählung hingeben konnte und viel genauer auf Details geachtet habe. Einzelne Bewertungen der Geschichten: Silberstrahl ★★★★☆ Das gelbe Gesicht ★★★★☆ Der Angestellte des Börsenmarklers ★★★★☆ Die Gloria Scott ★★★★☆ Das Musgrave-Ritual ★★★☆☆ Die Junker von Ryegate ★★☆☆☆ Der Verwachsene ★★★★☆ Der griechische Dolmetscher ★★★★☆ Das Marine-Abkommen ★★★★★ Das letzte Problem ★★★★★
Für seine Zeit denke ich ganz gut. Damals war es wohl noch üblich, dass viel beschrieben und erzählt wurde. Das show not tell kam ja erst mit dem Fernsehen groß raus.Die Kurzgeschichten waren ganz interessant, bingen sollte man diese aber nicht, da es sonst zu eintönig wird. Ganz besonders war die aller letzte Story mit Professor Moriarty. Da habe ich auch direkt Lust bekommen den Manga über ihn zu lesen ;)
Beschreibung
»Trotz all meiner Anstrengungen waren zwei Stunden vergangen, ehe ich mich wieder am Reichenbachfall befand. Dort lehnte Holmes' Bergstock immer noch an dem Felsen, wo ich ihn verlassen hatte. Doch von ihm war nichts zu sehen, und mein Rufen war vergeblich. Die einzige Stimme war meine eigene Stimme, die in rollendem Echo von den Felswänden um mich her widerhallte. Beim Anblick dieses Bergstocks wurde mir kalt und elend. Holmes war also nicht nach Rosenlaui gegangen. Er war auf jene drei Fuß breiten Pfad geblieben, schieren Fels auf der einen und schieren Abgrund auf der anderen Seite, bis sein Feind ihn eingeholt hatte.«
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Sir Arthur Conan Doyle wurde 1859 in Edinburgh geboren. Er studierte Medizin und praktizierte von 1882 bis 1890 in Southsea. Reisen führten ihn in die Polargebiete und nach Westafrika. 1887 schuf er Sherlock Holmes, der bald seinen "Geist von besseren Dingen" abhielt. 1902 wurde er zu Sir Arthur Conan Doyle geadelt. In seinen letzten Lebensjahren - seit dem Tod seines Sohnes 1921 - war er Spiritist. Sir Arthur Conan Doyle starb 1930 in Crowborough/Sussex.
Beiträge
Eine schöne Sammlung der Kurzgeschichten, die mir insgesamt noch besser gefallen haben, als die "Abenteuer des Sherlock Holmes". Die Schlussfolgerungen und Auflösungen wirken teilweise etwas seltsam in der heutigen Zeit, allerdings machte das die GEschichten für mich umso interessanter, da ich mich ganz der Erzählung hingeben konnte und viel genauer auf Details geachtet habe. Einzelne Bewertungen der Geschichten: Silberstrahl ★★★★☆ Das gelbe Gesicht ★★★★☆ Der Angestellte des Börsenmarklers ★★★★☆ Die Gloria Scott ★★★★☆ Das Musgrave-Ritual ★★★☆☆ Die Junker von Ryegate ★★☆☆☆ Der Verwachsene ★★★★☆ Der griechische Dolmetscher ★★★★☆ Das Marine-Abkommen ★★★★★ Das letzte Problem ★★★★★
Für seine Zeit denke ich ganz gut. Damals war es wohl noch üblich, dass viel beschrieben und erzählt wurde. Das show not tell kam ja erst mit dem Fernsehen groß raus.Die Kurzgeschichten waren ganz interessant, bingen sollte man diese aber nicht, da es sonst zu eintönig wird. Ganz besonders war die aller letzte Story mit Professor Moriarty. Da habe ich auch direkt Lust bekommen den Manga über ihn zu lesen ;)








