Mein Weg als Deutscher und Jude
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jakob Wassermann (1873–1934) – kaum ein Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhunderts war an den Debatten um die literarische Moderne so leidenschaftlich beteiligt wie er. Zu Lebzeiten erreichte er internationalen Ruhm und gehörte zu den meistgelesenen Autoren seiner Epoche. Im Nationalsozialismus verboten, geriet sein Werk nach 1945 fast in Vergessenheit.
Beiträge
Schwer zu sagen, was mich an dem Buch eigentlich konkret stört. Einerseits beschreibt Wassermann sehr anschaulich das Dilemma, das es für ihn bedeutet hat, ein deutscher Jude zu sein, andererseits geht er auf den gegen ihn gelebten Antisemitismus gefühlt nur am Rande ein. Einige Passagen zeigen deutlich, wie schwer es damals gewesen sein muss. Alles in allem schreibt er zu gestelzt, so dass der Leser distanziert bleibt - auch dann, wenn er eigentlich Momente beschreibt, die Mitgefühl verursachen könnten. Aber vielleicht war das auch das Ziel - bloß nicht als jammernder Jude dazustehen. Ich weiß es nicht. Erst zum Ende hin bricht die Wut aus ihm heraus und das ist dann auch ein großer Moment.
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Autorenbeschreibung
Jakob Wassermann (1873–1934) – kaum ein Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhunderts war an den Debatten um die literarische Moderne so leidenschaftlich beteiligt wie er. Zu Lebzeiten erreichte er internationalen Ruhm und gehörte zu den meistgelesenen Autoren seiner Epoche. Im Nationalsozialismus verboten, geriet sein Werk nach 1945 fast in Vergessenheit.
Beiträge
Schwer zu sagen, was mich an dem Buch eigentlich konkret stört. Einerseits beschreibt Wassermann sehr anschaulich das Dilemma, das es für ihn bedeutet hat, ein deutscher Jude zu sein, andererseits geht er auf den gegen ihn gelebten Antisemitismus gefühlt nur am Rande ein. Einige Passagen zeigen deutlich, wie schwer es damals gewesen sein muss. Alles in allem schreibt er zu gestelzt, so dass der Leser distanziert bleibt - auch dann, wenn er eigentlich Momente beschreibt, die Mitgefühl verursachen könnten. Aber vielleicht war das auch das Ziel - bloß nicht als jammernder Jude dazustehen. Ich weiß es nicht. Erst zum Ende hin bricht die Wut aus ihm heraus und das ist dann auch ein großer Moment.




