Mein Mann, der Liebhaber und der Tote im Garten
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Vorsicht: Spoiler!
Der Klappentext klingt richtig lustig, weshalb ich mir dieses Buvch erst mitgenommen habe. Claire führt eine Heiratsagentur, ist glücklich verheiratet, hält sich aber trotzdem den ein oder anderen Liebhaber. Blöd nur, dass der aktuelle sich aus Versehen mit einer Überdosis abschießt und verschwinden muss. Genauso wie der Mandant der einen Tag vorher in ihrem Büro verstarb, und jetzt ein trauriges Dasein im Keller in einer Truhe fristet. Die Beiden müssen weg, und Gott sei Dank hat sie ja Hilfe von ihrer alten Haushälterin Hedwig und ihrer kompetenten Sekretärin Lisa. So viel zur Inhaltsangabe. Es klingt wirklich lustig. Ist es aber nicht. Das ganze Buch liest sich wie ein krampfhafter Versuch lustig zu sein und die Emanzpiertheit der Frau auf so skurile Weise hervor zu heben, das es einem vorkommt als habe die Autorin das Buch unter Zwang geschrieben. Es war kein bisschen lustig sondern einfach nur peinlich. Ich hab mich selten bei einem Buch so fremdgeschämt wie bei diesem. Die "Witze" sind dermaßen platt, dass man nur den Kopf schütteln kann. Zudem ist mir Claire sehr auf die Nerven gegangen. Sie ließ ständig die reiche Chefin heraus hängen und den Umgang mit den anderen Beiden Damen fand ich auch recht fragwürdig. Ich an deren Stelle, hätte sie mit dem Problem allein gelassen. Und dann noch die Doppelmoral. Während sie ihren Mann also mit weiß Gott wie vielen anderen Kerlen betrogen hat, macht sie ihm zum Vorwurf das er sie mit zwei gleichzeitig betrogen hat. Und das geht gut die hälfte des Buches so. Ich war ehrlich froh als dieses Buch dann zu Ende war. Was mir im Übrigen auch sehr sauer aufgestoßen hat war Eule, der Königspudel der Nachbarin, der an Hedwig irgendwie einen Narren gefressen hatte. Wer keine Lust hat darüber zu lesen wie ein Hund "aus Versehen" verstümmelt wird, dauernd gekniffen und angeschrien und zum Schluss abgestochen, der sollte das Buch sowieso nicht lesen. Auch dann nicht wenn man auf teufel komm raus versucht, das witzig dar zu stellen. Da ist die Autorin bei mir in den größten Fettnapf geraten in den man springe kann. Zwei Sterne gibt es für die idee und weil das Buch die ersten 10 Seiten den Anschein gemacht hat, das es toll ist. Wenigstens da hat man sich Mühe gegeben.
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Der Klappentext klingt richtig lustig, weshalb ich mir dieses Buvch erst mitgenommen habe. Claire führt eine Heiratsagentur, ist glücklich verheiratet, hält sich aber trotzdem den ein oder anderen Liebhaber. Blöd nur, dass der aktuelle sich aus Versehen mit einer Überdosis abschießt und verschwinden muss. Genauso wie der Mandant der einen Tag vorher in ihrem Büro verstarb, und jetzt ein trauriges Dasein im Keller in einer Truhe fristet. Die Beiden müssen weg, und Gott sei Dank hat sie ja Hilfe von ihrer alten Haushälterin Hedwig und ihrer kompetenten Sekretärin Lisa. So viel zur Inhaltsangabe. Es klingt wirklich lustig. Ist es aber nicht. Das ganze Buch liest sich wie ein krampfhafter Versuch lustig zu sein und die Emanzpiertheit der Frau auf so skurile Weise hervor zu heben, das es einem vorkommt als habe die Autorin das Buch unter Zwang geschrieben. Es war kein bisschen lustig sondern einfach nur peinlich. Ich hab mich selten bei einem Buch so fremdgeschämt wie bei diesem. Die "Witze" sind dermaßen platt, dass man nur den Kopf schütteln kann. Zudem ist mir Claire sehr auf die Nerven gegangen. Sie ließ ständig die reiche Chefin heraus hängen und den Umgang mit den anderen Beiden Damen fand ich auch recht fragwürdig. Ich an deren Stelle, hätte sie mit dem Problem allein gelassen. Und dann noch die Doppelmoral. Während sie ihren Mann also mit weiß Gott wie vielen anderen Kerlen betrogen hat, macht sie ihm zum Vorwurf das er sie mit zwei gleichzeitig betrogen hat. Und das geht gut die hälfte des Buches so. Ich war ehrlich froh als dieses Buch dann zu Ende war. Was mir im Übrigen auch sehr sauer aufgestoßen hat war Eule, der Königspudel der Nachbarin, der an Hedwig irgendwie einen Narren gefressen hatte. Wer keine Lust hat darüber zu lesen wie ein Hund "aus Versehen" verstümmelt wird, dauernd gekniffen und angeschrien und zum Schluss abgestochen, der sollte das Buch sowieso nicht lesen. Auch dann nicht wenn man auf teufel komm raus versucht, das witzig dar zu stellen. Da ist die Autorin bei mir in den größten Fettnapf geraten in den man springe kann. Zwei Sterne gibt es für die idee und weil das Buch die ersten 10 Seiten den Anschein gemacht hat, das es toll ist. Wenigstens da hat man sich Mühe gegeben.




