
58 Follower
Meere von Zeit von Tonke Dragt ist eines dieser Bücher, bei denen ich mich ernsthaft frage, warum es nicht viel bekannter ist. Dieses Buch ist absolut genial. Die Liebe zur Literatur ist auf jeder Seite mehr als spürbar. Jede Zeile wirkt durchdacht, jede Szene voller Zuneigung zu Geschichten, Sprache, Rätseln und Fantasie. Die „andere“ Welt und ihre Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen. Besonders schön finde ich, wie Tonke Dragt mit Zeit, Raum und Literatur spielt. Man trifft unter anderem Christian Morgenstern, einen Marsianer und Albert Einstein — und trotzdem fühlt sich alles nicht beliebig, sondern wie Teil eines großen literarischen Abenteuers an. Gerade Christian hat für mich eine besondere Bedeutung. Als ich das Buch zum ersten Mal als Jugendlicher gelesen habe, habe ich durch ihn meine Liebe zu Christian Morgenstern entdeckt. Dass ein Buch nicht nur eine Geschichte erzählt, sondern einen zu anderer Literatur führt, ist für mich etwas Wunderschönes. Auch die Entstehungsgeschichte von Tonke Dragt macht ihre Bücher für mich noch besonderer. Sie begann bereits als Jugendliche im Internierungslager während der japanischen Besatzung Geschichten zu erzählen und eigene Bücher herzustellen. Vielleicht erklärt das, warum ihre Fantasie so stark nach Freiheit, Ferne und Abenteuer klingt. Meere von Zeit ist kein Buch, das man einfach nur liest und danach weglegt. Es ist eine Liebeserklärung an Literatur, an Fantasie und an die Möglichkeit, durch Geschichten Türen in andere Welten zu öffnen. Für mich ist es ein wundervolles, kluges und viel zu unbekanntes Buch, das deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient hätte.
21. Juni 2026
Meere von Zeit von Tonke Dragt ist eines dieser Bücher, bei denen ich mich ernsthaft frage, warum es nicht viel bekannter ist. Dieses Buch ist absolut genial. Die Liebe zur Literatur ist auf jeder Seite mehr als spürbar. Jede Zeile wirkt durchdacht, jede Szene voller Zuneigung zu Geschichten, Sprache, Rätseln und Fantasie. Die „andere“ Welt und ihre Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen. Besonders schön finde ich, wie Tonke Dragt mit Zeit, Raum und Literatur spielt. Man trifft unter anderem Christian Morgenstern, einen Marsianer und Albert Einstein — und trotzdem fühlt sich alles nicht beliebig, sondern wie Teil eines großen literarischen Abenteuers an. Gerade Christian hat für mich eine besondere Bedeutung. Als ich das Buch zum ersten Mal als Jugendlicher gelesen habe, habe ich durch ihn meine Liebe zu Christian Morgenstern entdeckt. Dass ein Buch nicht nur eine Geschichte erzählt, sondern einen zu anderer Literatur führt, ist für mich etwas Wunderschönes. Auch die Entstehungsgeschichte von Tonke Dragt macht ihre Bücher für mich noch besonderer. Sie begann bereits als Jugendliche im Internierungslager während der japanischen Besatzung Geschichten zu erzählen und eigene Bücher herzustellen. Vielleicht erklärt das, warum ihre Fantasie so stark nach Freiheit, Ferne und Abenteuer klingt. Meere von Zeit ist kein Buch, das man einfach nur liest und danach weglegt. Es ist eine Liebeserklärung an Literatur, an Fantasie und an die Möglichkeit, durch Geschichten Türen in andere Welten zu öffnen. Für mich ist es ein wundervolles, kluges und viel zu unbekanntes Buch, das deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient hätte.
21. Juni 2026




