Marsolleks Morde / Ifrit

Marsolleks Morde / Ifrit

Taschenbuch
4.317

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Beschreibung

Mitten in der Nacht wird Lukas durch Akis Automatismen geweckt. Nur Stunden später bittet der Leiter des Morddezernates Lukas samt OFA-Team um Hilfe. In diesem Winter ist das Leben der Dortmunder Obdachlosen noch gefährdeter als ohnehin. Während sich einige Wohnungslose eine waschechte Urban legend ausdenken, erhalten die Ermittler Hinweise zu einem mysteriösen Mann namens Ifrit. Nicht nur über die Stadt ziehen dunkle Wolken hinweg. Offenbar ist Lukas nicht jedem in der neuen Abteilung willkommen. Zugunsten des Falles sieht er sich dazu gezwungen, Maßnahmen zu ergreifen, welche er bitter bereuen wird. Es scheint, als habe sich die ganze Welt gegen ihn verschworen, dabei müssen sie einen unbarmherzigen Mörder aufhalten ... Eine der Leserstimmen: »Es ist spannend,, sprachlich super, toll recherchiert und einfach hammergut. Ich warte sehnlichst auf den dritten Teil.«

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
352
Preis
14.99 €

Autorenbeschreibung

K. J. Ellinger, 1979 in Frankfurt am Main geboren, zog es 2003 beruflich nach Dortmund. Mittlerweile lebt sie mit Partner und zwei Katzen im östlichen Ruhrgebiet, wo sie derzeit am vierten Band der Reihe "Marsolleks Morde" arbeitet.

Beiträge

13
Alle
4

Der 2. Teil ist tatsächlich anders, als der erste. Es gibt tiefere Einblicke in die Ermittlungsarbeit, manches hätte weniger sein können, aber gänzlich uninteressant ist es auch nicht! Der Fall war sehr bedrückend Morde an Obdachlosen... Die Aufklärung dann sehr spannend. Es hat wieder gemenschelt, diesmal aber wirklich total gut. Und ich liebe einfach diese Sprache der Autorin! Ich freu mich auf Teil 3!

Inhalt: In Dortmund werden Obdachlose brutalst ermordet und es ähnelt alles einem Fall, der vor 20 Jahren für Aufruhr sorgte. Lukas Marsollek und seine OFA werden bei dem Fall hinzugezogen. Doch sowohl die Tatsache, dass sich überhaupt jemand um die Aufklärung der Taten, die sich gegen Obdachlose richten, als auch Lukas´ Beteiligung und Hingabe an diesen Fall stößt so manchem offenbar sauer auf. Die Ermittlungen gestalten sich deswegen nicht gerade als einfach, erst recht, als Lukas Frau Melissa aufgrund ihrer beruflichen Verbindung ins Obdachlosenmilieu sich ebenfalls beteiligt. Und die Zeit verrinnt. Für die Ermittler und die Obdachlosen.... Meine Meinung: Selbstzweifel Ich war sehr gespannt darauf, was mich im 2. Teil der Reihe erwartet. Es hieß, der Teil wäre anders, wie Die Achte Linie. Und ja, dem kann ich zustimmen. Aber ist das negativ? Nein, auf gar keinen Fall! Zunächst hat mich der Titel „Ifrit“ schon mal extrem neugierig gemacht. Was da wohl hintersteckt.... das hatte ich so lange im Hinterkopf, bis die Autorin da eine Erklärung liefert und dann musste ich doch mal googeln. Ich liebe es, Dingen aus Büchern nachzuspüren, so es eben in der Realität verwurzelte Dinge sind. Während ein echt brutaler Fall einen echt zum Nachdenken bringt – grob das Thema Umgang mit Obdachlosen-, ist da Lukas, der seine neue Rolle erst noch finden, mit Leben füllen muss. Er hat Selbstzweifel, weiß nicht so recht, ob die Entscheidung richtig war, entwickelt aber doch hochinteressante Ansätze, was wiederum Neider auf den Plan ruft. Und natürlich fehlt ihm sein „Brudi“ Aki. Kunststück, die beiden waren die Zusammenarbeit gewohnt, konnten sich auf einander verlassen, kennen den anderen aus dem Effeff. Da kann man sich gut reinversetzen. Mir tat Lukas auf jeden Fall total leid und ich hab ihm die schönen Momente, die es auch gab total gegönnt. Eben das menschliche, was man so mitbekommt, das war ein toller Kontrapunkt zu den Ermittlungen und hat mir – Überraschung ;-) - dieses mal sehr gefallen. Es war alles für mich sehr ausgewogen, wobei ein bisschen weniger dröge Ausarbeitung noch schöner gewesen wäre (Mein Kritikpunkt!). Im großen und Ganzen habe ich aber auch wieder festgestellt, wie sehr mir die Art und Weise, der Stil der Autorin, so nahbar zu schreiben, gefällt! So schön auf Augenhöhe, Ruhrpott, das passt so gut hier zu den Geschichten! Und dann noch der wunderbare Cliffhanger am End, böööse ;-) aber gut! Da MUSS man doch weiterlesen. Und deswegen freu ich mich auch jetzt schon darauf, wenn ich in den nächsten Tagen mich in Teil 3 schmeiße! Dieser soll ja wiederum anders sein. Spannend, wenn man erlebt, wie unterschiedlich ein Autor schreiben kann! Fazit: Teil 2 von Marsolleks Morden zeigt eine Facette, die der Öffentlichkeit vielleicht nicht immer so bewusst ist, die Ausarbeitung, die dann (hoffentlich) zur Aufklärung eines Falles führt. Notwendig, aber anstrengend und vielleicht auch mal langwierig. Aber auch hier sinds die Menschen, die das Zünglein an der Waage sind und deswegen finde ich es gut, die Entwicklung z.B. von Lukas so mitzuerleben. Ich bin auf seinen Weg und Teil 3 deswegen extremst gespannt. Und ich kann sagen, dass der erste Teil vielleicht sehr offensichtlich viel mit einem Thriller gemein hatte, aber hier ist das Grauen anders unterwegs und deswegen erst auf den 2. Blick sichtbar. Wer auf Kriminalfälle mit Hirnschmalz und einer gehörigen Portion Dortmunder Lokalkolorit steht, bitte sehr, lest die Reihe!

Der 2. Teil ist tatsächlich anders, als der erste.

Es gibt tiefere Einblicke in die Ermittlungsarbeit, manches hätte weniger sein können, aber gänzlich uninteressant ist es auch nicht!

Der Fall war sehr bedrückend  Morde an Obdachlosen... Die Aufklärung dann sehr spannend.

Es hat wieder gemenschelt, diesmal aber wirklich total gut. Und ich liebe einfach diese Sprache der Autorin!

Ich freu mich auf Teil 3!
4.5

Anders als der 1. Teil, aber nicht weniger spannend

Ich durfte auch „Ifrit“ als Rezensionsexemplar lesen, vielen lieben Dank dafür liebe Kathi. Mir hat auch dieser Teil sehr gut gefallen. Was soll ich sagen, auch Ifrit hab ich fast in einem Rutsch durchgesuchtet. Hier handelt es sich eher um einen Krimi. Die Ermittlungen stehen eher im Vordergrund, die Morde werden weniger beschrieben. Aki und Lukas haben mich auch in diesem Teil mehrmals herzhaft zum Lachen gebracht. Es wird nahtlos an „die achte Linie“ angeknöpft. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Nun zum Buch; Eine neue Mordserie in der Obdachlosen Szene raubt den Ermittlern des KK11 den Schlaf, kurzerhand bietet Dietmar das LKA um mithilfe. Lukas und Co vom LKA sind ohne langes Zögern mit an Bord, eine neue Soko wird gegründet. Dann Lukas Frau Melissa erhalten sie Einblicke in die Szene da sie als Streetworkerin arbeitet. Lange Zeit scheinen die Ermittlungen still zu stehen, bis plötzlich der Name „Ifrit“ durch einen Verdächtigen fällt….. Wird es dem KK11 und dem LKA gelingen den Mörder dingfest hu machen? Wie schlägt sich Akis neuer Partner Benni? Lest selbst….

5

Spannung pur

Das Leben von Obdachlosen ist auch so schon sehr schwierig, doch nun treibt ein mysteriöser Mann namens Ifrit sein Unwesen. Als Aki seinen Kollegen Lukas aus Automatismus mitten in der Nacht weckt, ist dieser sofort hellhörig, gehört aber nicht mehr so richtig dazu. Doch als er und das OFA-Team einige Zeit später vom Leiter des Morddezernates um Unterstützung gebeten werden, nimmt alles seinen Lauf und auch Lukas gehört irgendwie wieder mit dazu, wenn auch nicht in jeder Abteilung willkommen. Auf den Straßen ist etwas schlimmes passiert und es soll nicht das letzte Verbrechen gewesen sein. Einige Wohnungslose erzählen unglaubwürdige Geschichten und die Zeit drängt. Es geschehen Morde und es will einfach nicht aufhören. Lukas greift zu einer Möglichkeit, über die er sich vielleicht vorher hätte Gedanken machen sollen. Doch auch wenn sich alle gegen ihn zu stellen scheinen, muss er diesen eiskalten Killer aufhalten… Dieser Krimi ist super recherchiert und überzogen mit purem Nervenkitzel. Er ist emotional und flüssig erzählt und unfassbar mitreißend. Die Protagonisten sind authentisch und ich hatte große Freude daran, mich mit ihnen in die Ermittlungsarbeit zu schmeißen. Die komplette Story wirkt absolut realistisch und sorgt somit für noch mehr Gänsehaut. Ich wurde von unvorhersehbaren Wendungen überrascht und stand plötzlich vor einem Ende, das mich super neugierig auf den 3. Band der Reihe gemacht hat. Absolute Leseempfehlung und volle 5 Sterne gibt es hier von mir.

Spannung pur
4.5

Ein toller Krimi, der den Wohnungslosen eine wichtige Rolle gibt und Aufmerksamkeit verdient.

Rezensionsexemplar (Werbung) Vielen lieben Dank Kathi, dass ich auch den zweiten Teil deiner Pentalogie lesen und rezensieren darf. Teil 2 schließt an "Die Achte Linie" an und es war, wie ein nach Hause kommen, obwohl ich zwischen den beiden Bänden einige andere Bücher gelesen habe. Wir haben es diesmal nicht mit einem Thriller zu tun, dafür aber mit einem toll geschriebenen, und hervorragend recherchiertem Krimi zu tun. Die Ermittlungsarbeiten stehen im Vordergrund und sind sehr detailliert beschrieben, was mir persönlich wirklich gut gefallen hat. Man war permanent mittendrin. Die einzelnen Charaktere aus Teil 1 waren natürlich auch wieder mit dabei, allen voran natürlich Lukas und Aki und die beiden haben es wieder geschafft mich mehr als herzhaft zum lachen zu bringen. Die Thematik der wohnungslosen Person, die angegriffen werden, ist nicht ohne, aber leider auch Realität. Schreibstil und Kapitellänge waren wieder toll. Ich bin wieder nur so durch die Seiten geflogen und die spannendem Ermittlungen haben dafür gesorgt, dass ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte. Auch mein zweiter Ausflug nach Dortmund hat mir wieder sehr gut gefallen und ich bin gespannt auf Band 3.

Ein toller Krimi, der den Wohnungslosen eine wichtige Rolle gibt und Aufmerksamkeit verdient.
4

„Es zieht dir den Boden unter den Füssen weg. Wenn so etwas geschieht, macht allein das schon viel mit dir. Du bist entwurzelt und desillusioniert und findest dich dann mit den richtig Kaputten in einer Zweckgemeinschaft wieder, die gar nicht deiner gewohnten Umgebung entspricht. Strasse verändert dich, ob du willst oder nicht.“ (Seite 18 PocketBook)

Band 2 entführt uns in das Leben der Dortmunder Obdachlosen und wir sind gleich im Geschehen…. Aber wieso die Obdachlosen?! Und was bedeutet Ifrit? Aki, bekommt einen Neuen Partner, Benni…. Kann der sich durchsetzen & sich in das Team integrieren …. & was passiert mit der Freundschaft zwischen Lukas & Aki? Wird Lukas sich im Neuen Team Wohlfühlen & sich finden oder hat seine Gabe, sich in den Mörder reinzuversetzen, kein Platz oder Ruhe sich zu entfalten…. Wir haben wieder verschiedene Ansichten und wir bekommen mehr in die Tiefe der Charaktere, was ich immer sehr liebe, wenn das Persönliche Platz hat in der Geschichte. Die Autorin legt sehr viel Wert darauf, das zwischen den Verbrechen, die Ermittler, im Privaten einen guten Ausgleich haben & sie auftanken können …. Wobei manche Geschehnisse einem manchmal auch Zuhause nicht in Ruhe lassen. Die Ermittlungsarbeiten sind wie immer spannend zu lesen & auch wo fange ich an, wenn man keine Anhaltspunkte hat, ausser den Toten …. Wo finde ich Anknüpfungen & Hinweise… Tathergang Analyse Wir haben hier ruhigere Morde als im Band 1 & doch schreckliche Taten gegenüber den Obdachlosen …… & zum Ausgleich Freundschaften, wie eine; ich Zitiere: „Kommode“. 😂 Obdachlosen, das fand ich sehr traurig zu lesen & ist leider eine Tatsache, werden diese ermordet oder getötet, interessiert es praktisch niemandem…. Aber wird ein Mensch der im „Normalen“ Leben integriert ist, getötet oder ermordet, sind alle aktiv & der Mörder/-in muss gefasst werden …. Viele Obdachlose, sind eigentlich intelligente Menschen, doch leider hat sie die Strasse verändert, ob sie es wollen oder nicht & der Weg raus ist definitiv nicht einfach…. Eine Bitte, die auch ich zwischendurch mache, statt ein Euro an einem Obdachlosen zu geben, habe ich auch schon Bröttchen, Trinken & warmes Essen am Obdachlosen gekauft …..Eine gute Tat, die vieles bewegen kann …. Danke geht auch an die Auffangstationen & Streetworker/innen ❤️ Ein herzliches Dankeschön liebe @ Kathi, durfte ich Dein Buch als Rezensionsexemplar lesen. Der Austausch mit Dir, ist steht’s immer ein Rieses Fest & eine Freude, bitte bleib mit Deiner unglaublich Fröhlicher Art Treu 🥰…. Ein wunderbares Kompliment für Deine Dankesagung im Buch….

3.5

IFRIT ist der zweite Teil rund um die "Marsoleks Morde" Pentalogie und des Ermittlungsteam aus Dortmund. Diesesmal wird der namensgebende Ermittler mit seinem Team mit einem Fall betraut indem es um brutale Morde an Obdachlosen geht und klare Parallelen zu einem Cold Case zeigt. Mit 'Die achte Linie" startete diese Reihe fulminant und blutig wenn auch für mich etwas zu familiär und heimelig was das Privatleben der Protas anging,letzteres trifft auch im 2ten zu, gestört hat mich dies aber nun deutlich weniger denn fast alle Mitwirkenden kommen wieder mal sympathisch rüber. Der Fall an sich wird aber deutlich anders geschildert wie noch im ersten Band in dem der Täter eigene Kapitel bekam und der Leser quasi live am grausamen Geschehen teilhaben durfte/ musste. Das ist hier nicht oder kaum der Fall und auch die Ermittlungen laufen wesentlich theoretischer und wissenschaftlicher ab. Dass dies dennoch für mich nie langweilig wurde lag daran dass dies die Autorin in hoher Schreibqualität aufs Blatt bringt und man deutlich spürt wie sehr sich die Autorin hier reingehängt hat. Das private der nun noch etwas größer gewordenen Ermittlergruppe bekommt natürlich auch wieder sehr viel Screentime und ganz so"rosig" wie noch im ersten Band geht es da nun auch nicht mehr immer zu, allgemein ist deutlich zu spüren dass die Reihe auf mehrere Bänder ausgelegt ist,folgerichtig gibt es auch am Ende das mich bis auf eine Kleinigkeit (Spoiler) voll überzeugen konnnte schon erste Ansätze des neuen Falls (inkl. Leeseprobe). Mein Fazit: Außer ein paar Kommas die für mich ab und an etwas verwirrend gesetzt waren und das offenbar Bäckereibesuche im Westfalen deutlichst billiger als in Unterfranken sind habe ich nicht wirklich was an diesem Band auszusetzen und was "IFRIT" letztlich bedeutet wird auch aufgeklärt😅 Beim Coverdesign scheiden sich wohl etwas die Geister,das würde aber jetzt den Rahmen sprengen 😁 ⚾️⚾️⚾️ 3/4 Baseball's von mir 😉

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5

Wer ist Ifrit ?

Aki meldet sich zwecks Macht der Gewohnheit mitten in der Nacht bei Lukas wegen einem neuen Fall. Er hat im Eifer des Gefechts vergessen das Brudi Lukas ja nicht mehr bei ihnen arbeitet. Benni ist nun das Frischling und neue Kollege von Aki. Kommt den Aki mit Benni klar? Aber Glück oder Unglück wird Lukas neues Team hinzugezogen. Im Pott tötet jemand brutal Obdachlose. Und wer ist nur Ifrit? Können alle zusammen den Fall lösen? Bleibt es bei einer Einzeltat oder werden es mehr Tote? Und was hat Melissa Lukas Frau damit zu tun? Und wie ergeht es eigentlich Lukas mit den neuen Kollegen? Der 2. Band der Serie ist zwar viel ruhiger als der 1. aber das fand ich absolut nicht störend. Für mich war es auch ohne viel Blut sehr spannend. Ich hatte ja wegen dem 1. Teil sehr große Erwartungen und die wurden zu 100 Prozent erfüllt. Die Autorin hat auch hier einen sehr flüssigen lockeren spannenden Schreibstil. Sehr schön war es für mich auch beim lesen das die kompletten Familien der Charaktere mit eingebunden sind , somit kann man sich direkt hineinversetzen. Man denkt das man selbst mittendrin ist. Mich hat es aber auch etwas Nachdenklich gestimmt , da es ja das Thema Obdachlose beinhaltet und die werden leider von der Gesellschaft viel zu oft vergessen. Sprich ein gelungenes Buch mit Spannung und wichtigen gesellschaftlichen Hintergrund . Jetzt freue ich mich auf Teil 3 die Leseprobe ist sehr vielversprechend. Leseempfehlung meinerseits 100%

4.5

Meinung: Nachdem mich Band 1 bereits vollkommen in seinen Bann gezogen hatte, war für mich sofort klar: Die Fortsetzung muss ich lesen. In Dortmund werden Obdachlose brutal mit einem Baseballschläger ermordet. Schnell zeigt sich eine erschreckende Parallele zu einem Fall, der über 20 Jahre zurückliegt. Alte Wunden werden aufgerissen, ungelöste Fragen drängen wieder an die Oberfläche. Wer steckt hinter diesen grausamen Taten? Ist es ein Nachahmungstäter oder kehrt ein Monster aus der Vergangenheit zurück? Erneut begleiten wir Lukas Marsollek, der inzwischen als Fallanalytiker tätig ist, sowie seinen Kollegen bei den Ermittlungen. Besonders die Arbeit des OFA-Teams hat mich fasziniert. Sie wird sehr detailliert und realistisch beschrieben, ohne dabei trocken zu wirken. Im Gegenteil: Ich hatte mehr als einmal das Gefühl, direkt neben dem Team zu stehen, die Gedankengänge mitzuvollziehen und selbst Teil der Ermittlungen zu sein. Der Schreibstil ist flüssig, lebendig und unglaublich mitreißend. Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet und entwickeln sich von Band zu Band spürbar weiter. Sie wirken authentisch, menschlich und nahbar. Mit jedem Buch wachsen sie mir mehr ans Herz, und gerade der liebevolle, respektvolle Umgang miteinander hat mich emotional sehr abgeholt. Auch Melissa spielt eine zentrale, emotionale Rolle. Als Streetworkerin kennt sie viele der Opfer persönlich, was die Ermittlungen für sie extrem belastend macht. Als sie ihrem Ehemann mit ihrem Wissen helfen möchte, war ich gleichzeitig stolz auf ihren Mut und voller Angst um sie. Diese Zerrissenheit war so intensiv beschrieben, dass sie mich wirklich mitgenommen hat. Die Morde an den Obdachlosen sind hart und schonungslos dargestellt. Hier wird nichts beschönigt, und genau das macht die Geschichte so eindringlich. Der Fall selbst ist durchgehend spannend, voller Wendungen und emotionaler Momente. Neben der klassischen Ermittlungsarbeit geht es auch um Menschlichkeit, Verantwortung und den Blick auf jene, die in der Gesellschaft oft übersehen werden. Eine klare absolute Leseempfehlung.

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4

Auch ihren 2. Band durfte ich vorab lesen!🫶

Gestern habe ich Band 2 der Buchreihe einer lieben Autorin @dortmund_thriller beendet. ENDLICH!!!! Ja das Leben besteht leider nicht nur aus lesen 📖😂 Band 1 habe ich in kürzester Zeit durch gesuchtet. Er war einfach genial, Band 2 fand ich zum Anfang auch richtig super, aber leider konnte er mich nicht so abholen wie der Vorgänger. Das heißt nicht das dieser Band schlecht war, nur für mich persönlich war es anstrengend zu lesen, die Passagen in den Ermittlungsfällen, wo Lukas einfach in seine Gedanken abdriftet und dann versucht hat seinen Kollegen zu erläutern die der Täter wahrscheinlich tickt, war für mich und meinen Kopf leider zu kompliziert-sorry! Vielleicht lag es auch daran, das ich einfach wirklich viel gearbeitet habe und immer nur kurze Abschnitte gelesen habe. Alles in allem war das Buch aber sehr gut geschrieben, die Autorin hat wieder super abgeliefert, die Anekdoten, zwischen, Lukas, Aki und Dietmar haben dem Buch eine sehr sympathische Note gegeben. Also super Buch mit minimalen Abzug in der B-Note🤪 und natürlich ein super Cliffhanger zu Band 3.😫😂 Also wenn ich darf , lese ich dein neues Meisterwerk gerne als Rezi!

3

Ich persönlich mochte das Buch nicht so gerne. Ich finde das ist immer Geschmacksache aber es war eher ein Roman über Polizeiarbeit als ein Krimi. Die Morde waren eher ein Randthema.

5

Großartiger Krimi

Meine Meinung zu „Ifrit: Marsolleks Morde“ von K.J. Ellinger Inhalt: Mitten in der Nacht wird Lukas durch Akis Automatismen geweckt. Nur Stunden später bittet der Leiter des Morddezernates Lukas samt OFA-Team um Hilfe. In diesem Winter ist das Leben der Dortmunder Obdachlosen noch gefährdeter als ohnehin. Während sich einige Wohnungslose eine waschechte Urban legend ausdenken, erhalten die Ermittler Hinweise zu einem mysteriösen Mann namens Ifrit. Nicht nur über die Stadt ziehen dunkle Wolken hinweg. Offenbar ist Lukas nicht jedem in der neuen Abteilung willkommen. Zugunsten des Falles sieht er sich dazu gezwungen, Maßnahmen zu ergreifen, welche er bitter bereuen wird. Es scheint, als habe sich die ganze Welt gegen ihn verschworen, dabei müssen sie einen unbarmherzigen Mörder aufhalte. Meinung: Dies ist der 2. Teil der Marsolleks Morde Reihe. Ich war schon von Teil 1 begeistert und sehr gespannt auf Teil 2. Auch „Ifrit“ konnte mich sehr begeistern. Während man in Teil 1 von Anfang wusste, wer der Täter ist, ist der Täter diesmal nicht bekannt. Ich konnte mit dem Team auf Tätersuche gehen. Lukas ist jetzt als Fallanalytiker tätig. Die gesamte Arbeit des OFA-Teams wird sehr interessant und detailliert beschrieben. Ich bin richtig mit in deren Arbeit abgetaucht. Die Morde an Obdachlosen lassen die Emotionen hochkochen. Die Nerven liegen blank, was auch zu viel Streit zwischen den Ermittlern führt. Diesmal hilft Melissa ihrem Ehemann Lukas bei der Arbeit mit ihrem Fachwissen. Als Streetworkerin kennt sie die meisten Opfer. Der Fall war sehr spannend und auch auf emotionaler Ebene sehr gut geschrieben. An dieser Reihe fasziniert mich ganz besonders, dass man so in die Ermittlungen und Gedankenwelt der OFA eintauchen kann. Jetzt freue ich mich darauf den 3. Teil zu lesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

5

Wenn die Schwachen der Gesellschaft zum Opfer werden

In Dortmund werden Obdachlose mit einem Baseballschläger brutal getötet, genau wie schon bei einem Fall vor über 20 Jahren. Dur Lösung dieser Mordserie werden der Dortmunder Hauptkommissar Lukas Marsollek, der jetzt allerdings beim LKA Düsseldorf arbeitet mit seinen OFA Kollegen zur Unterstützung des Dortmunder KK11 gerufen. Dort trifft er auf alte Freunde und Kollegen. Trotz aller Bemühungen können sie weitere Morde nicht verhindern. Doch Plötzlich kommt Bewegung in die Sache, ein Verdächtiger kristallisiert sich heraus… Die Fahndung fordert alles von den Polizisten, die Nerven liegen blank und die Emotionen kochen über. Auch die Frau von Lukas, die ihr drittes Kind erwartet, wird nicht nur durch die Arbeit ihres Mannes belastet, als Streetworkerin kannte sie die meisten der Opfer. Auch in diesem Band der Reihe beschreibt K. J. Ellinger mit viel Liebe zum Detail, aber auch mit großem Sachwissen die Arbeit der Ermittler. Beim Lesen konnte ich die Nervenanspannung der Beteiligten förmlich spüren und den Schmerz nachvollziehen, wenn sich eigentlich gute Kollegen, teilweise ja sogar beste Freunde, in Folge der Spannung sich heftigst streiten und beleidigen. Ich fühlte mich immer so, als wäre ich mitten im Geschehen. Was mich zudem stark betroffen machte, war die Tatsache, dass während ich das Buch gelesen habe, eine Gruppe von Jugendlichen in Dortmund einen Obdachlosen brutal erstochen hat und der Haupttäter mit 13 Jahren strafunmündig ist… Nichtsdestotrotz wäre ich gespannt auf das nächste Buch der Autorin!

3

Der zweite Band der Reihe befasst sich vornehmlich mit der Ausarbeitung der Charaktere, was meiner Meinung nach etwas zu sehr die eigentliche Story leiden lässt. Beim eigentlichen Fall geht es um eine Serie an Morden, die - äußerst brutal - an Obdachlosen ausgeübt wird. Ein unbekannter Täter schlägt hierbei die Wohnungslosen im Dortmunder Stadtgebiet mit einem Baseballschläger tot. Die SOKO St. Martin - unter der Leitung von Dietmar - ermittelt und ruft die Abteilung der Fallanalyse des LKA Düsseldorf zur Hilfe - damit ermittelt Lukas Marsollek, der mittlerweile dort tätig ist - wieder gemeinsam mit seinem Freund Aki und seiner alten Abteilung. Im Gegensatz zu Band 1 - in dem man den Täter von Anfang an kannte und ihn bei seinen Taten begleitet hat - hat man hier einen Who done It Krimi vor sich. Zudem war Band 1 (was nicht jedermanns Sache ist) erheblich blutiger und grausamer. Nichtsdestotrotz hat mir auch der zweite Band sehr viel Spaß gemacht; wenn man sich darauf einlässt, die Akteure sehr viel mehr kennenzulernen, fällt auf, dass die Autorin im Schreibstil noch einmal flüssiger geworden ist, was einen weiterhin durch die Seiten fliegen lässt. Zudem musste ich an die Sebastian Bergmann-Reihe von Hjorth und Rosenfeldt denken, bei der es mir in einem Band ähnlich ging (und der gesamten Reihe hat dies keinen Abbruch getan). Ein kleiner Kritikpunkt von mir (aber das ist sehr subjektiv!): Mir sind die zwischenmenschlichen Beziehungen zum Teil doch etwas zu harmonisch und zum Teil auch etwas zu redundant; da hat es mich immer mal wieder gefreut, dass auch der ein oder andere Streit aufgekommen ist - gerade wegen der sonst vorherrschenden Harmonie fehlte es diesen (und den Aussöhnungen) dann jedoch etwass an Glaubwürdigkeit. Was mir insgesamt sehr gut gefallen hat, war der tiefe Einblicke in die Polizeiarbeit während der Ermittlungen, insbesondere die der Fallanalytik. leider hat es aber recht lange gedauert, bis man als Leser auch mitbekam, worauf sich die Ermittlungen bezogen. ABER dann ging es plötzlich sehr schnell und der Fall nahm rasant an Fahrt auf. Ohne es zu kritisieren, befand man sich dann fast zu schnell am Punkt der Auflösung des Falles. Wie diese Auflösung erfolgte, mit Verdächtigem, Sicherung der Beweise, Zugriff, Verhör, das hat mich wirklich mitgerissen - im letzten Teil konnte ich das Buch praktisch nicht mehr aus der Hand legen und habe atemlos mit ermittelt und zugegriffen. Und zu guter Letzt gab es dann noch einen heftigen Cliffhanger, der mehr als neugierig macht auf den dritten Teil. Auch wenn für mich der erste Band die Nase vorn hat, empfehle ich jedem Krimi-Freund auch den zweiten Teil aus der Reihe. Von mir 3,5/5 Sterne

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