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Besser spät als nie habe ich nun auch endlich Band 02 von »Mars« gelesen. Wie bereits beim Vorgänger gestaltete sich für mich auch hier der Start etwas holprig. Um ehrlich zu sein, fand ich den ersten Teil des Bandes schon etwas langweilig. Der Fokus wird hier arg auf das 8 Stunden - Rennen gelegt, wo der eine oder andere vielleicht mitfiebert, hab ich mich eher durchgekämpft. Glücklicherweise ändert sich dies in der zweiten Hälfte des Bandes schlagartig. Die Story nimmt nun wie zu Ende des ersten Bandes einen recht düster-melancholischen Ton an, welcher mir persönlich sehr gefällt. Durch das Auftauchen neuer Figuren, welche bereits in Reis Vergangenheit eine Rolle gespielt haben, wird der Geschichte etwas mehr Dramatik verliehen - spannend, emotional und teilweise auch nervenaufreibenden. Hieran ist allen voran Shiori Schuld, welche aus meiner Sicht einen sehr anstrengenden Charakter an den Tag legt und damit schon fast zu viel Unruhe in die Geschehnisse bringt. Das mag ich ja gar nicht. Dennoch ist das Aufeinandertreffen mit ihr der ausschlaggebende Punkt dafür, dass sowohl Kira als auch die Leserschaft deutlich mehr Einblicke in Reis Gedankenwelt bekommen, inklusive weiterer Informationen über seinen verstorbenen Zwilling Sei. Insgesamt muss ich als Nicht - Shojo - Leser sagen, dass in »Mars« das Shy Girl trifft Bad Boy Konzept gut funktioniert und in Kombination mit zahlreichen schwerwiegenden Thematiken, wie Mobbing, sexueller Belästigung oder Suizid, eine gute Grundlage für eine interessante Story schafft. Ob dies auf Dauer für mich reicht entscheide ich jedoch erst nach Band drei, der Cliffhanger sorgt zumindest dafür, dass ich in diesen noch reinlesen werde. Einen kleinen Kritikpunkt gibt es noch: Die Textanordnung fand ich an manchen Stellen leider etwas verwirrend, so dass ich einige Bubbles mehrfach lesen musste. Das ist jedoch kein Weltuntergang.
4. Apr. 2023
Besser spät als nie habe ich nun auch endlich Band 02 von »Mars« gelesen. Wie bereits beim Vorgänger gestaltete sich für mich auch hier der Start etwas holprig. Um ehrlich zu sein, fand ich den ersten Teil des Bandes schon etwas langweilig. Der Fokus wird hier arg auf das 8 Stunden - Rennen gelegt, wo der eine oder andere vielleicht mitfiebert, hab ich mich eher durchgekämpft. Glücklicherweise ändert sich dies in der zweiten Hälfte des Bandes schlagartig. Die Story nimmt nun wie zu Ende des ersten Bandes einen recht düster-melancholischen Ton an, welcher mir persönlich sehr gefällt. Durch das Auftauchen neuer Figuren, welche bereits in Reis Vergangenheit eine Rolle gespielt haben, wird der Geschichte etwas mehr Dramatik verliehen - spannend, emotional und teilweise auch nervenaufreibenden. Hieran ist allen voran Shiori Schuld, welche aus meiner Sicht einen sehr anstrengenden Charakter an den Tag legt und damit schon fast zu viel Unruhe in die Geschehnisse bringt. Das mag ich ja gar nicht. Dennoch ist das Aufeinandertreffen mit ihr der ausschlaggebende Punkt dafür, dass sowohl Kira als auch die Leserschaft deutlich mehr Einblicke in Reis Gedankenwelt bekommen, inklusive weiterer Informationen über seinen verstorbenen Zwilling Sei. Insgesamt muss ich als Nicht - Shojo - Leser sagen, dass in »Mars« das Shy Girl trifft Bad Boy Konzept gut funktioniert und in Kombination mit zahlreichen schwerwiegenden Thematiken, wie Mobbing, sexueller Belästigung oder Suizid, eine gute Grundlage für eine interessante Story schafft. Ob dies auf Dauer für mich reicht entscheide ich jedoch erst nach Band drei, der Cliffhanger sorgt zumindest dafür, dass ich in diesen noch reinlesen werde. Einen kleinen Kritikpunkt gibt es noch: Die Textanordnung fand ich an manchen Stellen leider etwas verwirrend, so dass ich einige Bubbles mehrfach lesen musste. Das ist jedoch kein Weltuntergang.
4. Apr. 2023






