Mânil
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Mein Name ist Desiderius M. Rainbow, ich bestehe zur Hälfte aus Tinte und Papier und ich habe mein Herz schon vor langer Zeit an die Contemporary-Fantasy verloren. Ich schreibe ausschließlich das, was ich auch selbst gern lesen wollen würde, und kümmere mich, wie in jedem Bereich meines Lebens, nicht darum, was andere erwarten. Bei mir gibt es absurde Dialoge, Wortspielereien, Situationskomik und schrullige Protagonisten, gemixt mit überraschender Tiefgründigkeit und ernsten Themen. Mir gefällt der Kontrast zwischen Happyplace und Psychochaos, ich liebe Subtext und das Thema Machtgefälle. Außerdem lege ich ebenso viel Wert auf die persönliche Entwicklung der Charaktere wie auf die eigentliche Handlung. Wenn ich nicht gerade schreibe, bin ich Tänzer mit Tanzstudio und eigener Show aus Flensburg. Zeitgenössische Fantasy Geschichten habe ich jedoch schon geschrieben, ehe ich auch nur übers tanzen nachgedacht habe. Ich bin trans und das Schreiben war für mich lange Zeit der einzige Ort, an dem ich der sein konnte, der ich wirklich bin. Besonders habe ich mich mit den beiden Hauptcharakteren dieser Buchreihe identifiziert, weshalb ich 2020 bei meiner Vornamens- und Personenstandsänderung Mânil als meinen neuen Rufnamen habe eintragen lassen (Wobei Mânil im Buch zwar queer, aber nicht trans ist). Um Verwirrung zu vermeiden, lasse ich mich in der Öffentlichkeit trotzdem lieber Desiderius nennen – die Grenzen zwischen mir und der Geschichte sind ohnehin schon sehr verschwommen.
Beiträge
Mânil geht in die dritte Runde
Meine Meinung Eins vorneweg: die Bücher sind sehr vielschichtig und werden immer komplexer, daher unbedingt mit Band 1 starten. Dies ist der dritte Teil der Mânil Reihe. Und auch dieser hat mir wieder richtig gut gefallen. Nach dem miesen Cliffhanger von Band 2 geht es nicht nahtlos weiter, aber fast. Mânil hat sich in der Atkaronpah Akademie eingeschrieben und versucht mehr schlecht als Recht seine Ausbildung fortzsetzen. Allerdings hat er unheimlich Heimweh nach seinen Freunden und Suketo. Und tatsächlich kommt er auf eine Idee, wie er es schaffen könnte, dass Suketo ihn nicht gleich explodieren lässt, sobald sie sich begegnen. Diesmal bekommen wir also einen Einblick in die berühmte Atkaronpah Akademie. Ich fand es sehr erfrischend, dass wir mal einen anderen Schauplatz gezeigt bekommen, in dem unterrichtet wird und wie dort der Unterricht überhaupt aussieht. Ein kleiner Spoiler: natürlich schafft es Mânil nach Hause zu kommen - wie er so schön sagt. Doch mit was er sich dann dort rumärgern muss... tja... so hat er es gewollt 😉 Diesmal bekommen wir einen größeren Einblick in Suketos Beweggründe und seine Vergangenheit. Viele Fragen aus den vorigen Bänden werden beantwortet - doch genau so viele neue tauchen wieder auf. Insgesamt war es für mich sehr schön, wieder - nach Hause - zu kommen, wenn ich auch diesmal sagen muss, dass es sich stellenweise etwas gezogen hat und mir manche Situationen sich nicht erschlossen haben. Aber ich denke, dass diese in den nächsten Bänden eine Rolle spielen werden. Auch finde ich Suketos Verhalten etwas fragwürdig. Er war bisher schon ein schwieriger Charakter, doch hier... ich weiß immer noch nicht, was ich zu seiner Racheaktion sagen soll... Auch empfinde ich es generell als düsterer. Das ist nicht schlecht, ich wollte es nur festhalten. Ich weiß nicht, warum Amazon und Co dieses Buch ab 12 Jahren empfehlen... denn dies ist absolut nicht der Fall. Eher ab 18. Auch wenn Band 1 relativ lustig anfängt ist es nicht für Kinder ab 12 geeignet. Was mich aber so unheimlich an dieser Reihe begeistert, ist, dass es nicht die typische Fantasy ist: Mit Held trifft Held*in, verliebt sich, bekommt phänomale kosmische Kräfte und rettet die Welt, sondern dass es eher um Found Familiy geht und ja, über sich hinauswachsen, aber mit Einschränkungen bei den Kräften und die Liebe spielt bisher gar keine Rolle. Normalerweise brauche ich eine Lovestory. Aber hier merkwürdigerweise nicht. Dazu ist der Subtext zu gut. Fazit Für mich hat sich dieser Teil etwas gezogen, aber dennoch ist es ein gelungener dritter Teil. Und ich freu mich schon sehr auf Band 4.
Ich mach es kurz, Mânil 1 war für mich ein Highlight. Ich empfehle es allen, die offen sind für etwas Neues. Ich folge dem Autor schon länger und war wirklich gespannt, was hinter Mânils Geschichte steckt. Das Genre ist mit contemporary Fantasy angegeben, was es auch sehr gut trifft. Der Schreibstil ist ganz besonders und anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Der Autor schafft es, Themen wie Querness, gespaltene Persönlichkeit und Traumafolgen, wie z.B. Panikattacken in eine herrlich skurrile und humorvolle Fantasy -Academy-Geschichte zu packen. Die Themen werden dabei nicht in den Vordergrund gedrängt, sondern ganz selbstverständlich erwähnt und dann im Verlauf teilweise näher beschrieben. Vieles kann man anfangs nur erahnen. Hier hat mich einfach das Gesamtpaket gefesselt. Außerdem die Tatsache, dass der Autor einen ganz eigenen und mir sympathischen Schreibstil hat. Erzählt wird aus wechselnden Ich-Perspektiven. Protagonist ist Mânil, der Namensgeber der Reihe, von der bisher 2 Bände erschienen sind und der dritte in den Startlöchern steht. Mânil ist ein 15 jähriger Junge, der, aufgrund seiner Fähigkeit, sich in andere Personen zu verwandeln, zu Suketo geschickt wird. Suketo, ein Magier, soll ihn bei sich als Schüler aufnehmen und in magischen Fächern unterrichten. Diese Geschichte lebt von herrlichen Dialogen und den Botschaften zwischen den Zeilen. Ich habe mehrfach laut gelacht. Mânil sagt alles frei heraus. Die Wortgefechte zwischen ihm und Suketo sind einfach klasse. Ich mochte die Mischung, wie manche Dinge direkt beim Namen genannt und manche nur angedeutet wurden, weil einfach nicht mehr gesagt werden musste. Auch wenn das Cover und das Alter des Protagonisten auf ein Jugendbuch schließen lässt, so handelt es sich definitiv um eine Geschichte für Erwachsene, da der Hintergrund und die Bedeutung von Jugendlichen Leser*innen nicht erfasst würde. Der 1. Band endet mit einem Cliffhanger, weshalb ich mich nun schon total auf Band 2 freue.

Auf einen Tee und Kekse gemeinsam mit Mânil und Suketo auf dem Sofa? Es wäre mir ein Fest... Extra-Unterricht in den Gewächshäusern? Nein, danke ! Keine Leinenpflicht in Katurath'ka ist der 2. Band der Mânil Reihe und kann nicht unabhängig gelesen werden. Nachdem ich Band 1 innerhalb kurzer Zeit weggesuchtet habe, habe ich nun die Fortsetzung gelesen. Erneut konnte mich der Autor begeistern. Dieses Mal bekommt man noch tiefere Einblicke in die Gefühlswelt der Charaktere. Außerdem treten neue Personen auf, die Mânil mehr oder weniger gut leiden kann. Man begleitet Mânil, wie er als Magierschüler immer besser wird, allerdings nie, ohne dabei vorher ein großes Chaos anzurichten. Wie gut, dass es eine meiner heimlichen Lieblingscharaktere, Olga, gibt, die mit ihren heilenden Kräften auch größere Katastrophen wieder geradebiegen kann. Dieses Mal darf Mânil erstmals nach Katurath'ka, in die magische Stadt. Wer ihn kennt, der ahnt schon, dass auch das nicht ganz glatt über die Bühne läuft... Inhaltlich muss man einfach in Mânils Welt eintauchen, um die Themen und die Genres nachvollziehen zu können. Wer offen für Neues ist, wer contemporary Fantasy mag, wer Queerness nicht als Ausnahme ansieht, wer skurrile Charaktere mag, die nicht unbedingt mit dem Mainstream schwimmen, und wer auch mit dissoziativer Persönlichkeit, mit Angst und Panikstörungen zurecht kommt, dem empfehle ich die Reihe von Herzen. Der Autor hat einen ganz besonderen Schreibstil. Man liest vorrangig eine Fantasy Geschichte. Die genannten Themen werden wie selbstverständlich eingeflochten. Viele Charaktere sind queer, was aber nicht extra als Besonderheit betont wird. Es ist so und stellt kein Problem da. Genau so, wie es auch überall in unserer Welt sein sollte. Das Ende von Band 2 hat mich dann so richtig umgehauen, weshalb ich ganz schnell Band 3 angefragt habe. LESETIPP

Der Anfang einer Reise
um zum Magier zu werden. Leider ein fieser Cliffhanger, deswegen geht es gleich mit Band zwei weiter… Der 15 jährige Mânil entdeckt durch Zufall das er ein Magier ist, und macht sich auf den Weg um ein ausgebildeter Magier zu werden. Dies geschieht mit viel Humor, der durchaus schwarz sein kann, einer sehr vorlauten Klappe (könnte sein das dies vom Autor kommt 🤪), einem sadistisch (und masochistisch) veranlagtem Lehrkörper und einem Krokodil namens Putzi 😂😂😂😂😂
Leider war das Buch nicht mein Fall. Zu der Bewertung hat mich vor allem bewegt, dass ich zwischendurch wenig Spaß am Lesen hatte und zweimal das Buch abbrechen wollte. Der Autor beschreibt am Ende des Buches, dass ein Buch gar nicht unbedingt einen Sinn haben muss. Das wird dem Buch dabei gar nicht gerecht. Ich finde es hat schon stellenweise eine gute Message. Mânil entspricht nicht den Erwartungen der Gesellschaft, macht aber sein Ding und das fand ich gut. Ich musste auch öfter lachen. Für mich hat der Schreibstil nicht gepasst, das Buch hätte in meinen Augen mehr Bearbeitung gebraucht. Ich habe große Probleme mit dem Charakter Suketo. Ich mag nicht spoilern, aber es passieren Dinge, die für mich nicht zwischen Lehrer und Schüler nicht passieren dürfen und obwohl im Buch schon auch ein Gegengewicht gesetzt wird, hat es mich einfach nur genervt und ich wollte davon nichts mehr lesen. Für mich sollte Suketo nicht in die Nähe von Jugendlichen dürfen.
Anders, aber gut!
Inhalt Nach einer schicksaalshaften Wette entdeckt Mânil, das er ein Magier ist. Um sich und seine Familie nicht zu gefährden muss er Unterricht bei Suketo Karpelkh nehmen, damit er seine Magie unter Kontrolle bekommt. Tja, Suketo ist leider kein gewöhnlicher Lehrer. Er ist fies, gemein, sarkastisch und er kann Mânil nicht ausstehen. Doch Mânil wäre nicht er selbst, wenn er das nicht zu seinem Vorteil nutzen könnte. Chaos vorprogrammiert! Meine Meinung: Mensch, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.... dieses Buch hat mich so gut unterhalten! Es ist voller Ironie, Witz und Sarkasmus, ich liebe so was! Der feine Humor ist überall zu spüren, vor allem schon ganz am Anfang. Es wird aus der Ich- Perspektive erzählt, aber es kommen einige Charaktere zum Zug, die ihre Sicht der Dinge darlegen. Das mag ich persönlich sehr, da man so immer noch einen anderen Einblick in die Geschehnisse bekommt. Der Schreibstil ist locker, flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten. Mânil ist ein ungewöhnlicher Charakter, aber man schließt ihn sehr schnell ins Herz! Er ist sehr optimistisch und versucht, in jeder noch so schlechten Situation etwas positives zu finden. Er ist manchmal seltsam, etwas merkwürdig und hat für sein Alter (16) einen ungewöhnlichen, trockenen, ironischen Humor. Suketo ist das Gegenteil von Mânil. Sarkastisch, pessimistisch, schlecht gelaunt, manchmal etwas grausam, und doch schafft es der Autor, dass man ihn sympathisch finden muss. Die Dialoge dieser beiden sind einfach nur ein Genuss! Lest es und ihr werdet es verstehen 😉 Der Unterricht ist recht eigenwillig, allein schon, da es keinen richtigen Stundenplan gibt, sondern Suketo das unterrichtet worauf er gerade Lust hat und zu der Zeit auf die er gerade Lust hat. So kann es vorkommen, dass Mânil sich in seinen schönsten Träumen befindet, aber mitten in der Nacht zum Unterricht abgeholt wird. Da könnte ich mich dann kugeln vor Lachen, wenn seine Mitschüler in Schlafanzügen zum Unterricht kommen und Mânil sich erst noch in Schale schmeißt!!! Doch es gibt auch ernstere Töne, etwa wenn Mânil von einem Mitschüler drangsaliert wird, oder Shelas Fluch, oder .... Fazit: Ich könnte noch so viele Szenen beschreiben, die mich beschäftigen, oder die mich zum Lachen bringen. Darum kurz und knapp: einfach eine absolute Leseempfehlung!
Herrlich skuril
Meine Meinung Willkommen zurück bei Mânil. Irgendwie verpeilt, verrückter Kleidergeschmack, aber sehr gut in Verwandlung. Obwohl... im ersten Band ist da ja etwas mächtig schiefgelaufen. Hier geht es nun nahtlos weiter und wir erfahren endlich, in was sich Mânil denn nun verwandelt hat: Tja lest es! 😁 Ich werde nicht spoilern. Zumindest nicht in diesem Punkt 😉 Also: Band 2 ist genauso herrlich skuril und schräg wie Band 1. Suketo ist noch gemeiner (trotzdem mein heimlicher Lieblingscharakter) Lilian einfach die beste Freundin, die man sich wünschen kann. Und Amadeus und Shela sind natürlich auch wieder mit dabei. Tyrone... tja... wird nicht verraten. In diesem Band kommen noch schrägere Charaktere dazu: ich sag nur James. James ist kein Mensch. Was er ist? Lest es. Außerdem gibt es 2 neue Mitschüler, mit denen sich Mânil und natürlich auch Suketo herumschlagen muss. Ich freue mich, dass der Humor genau so weitergeht und Band 2 nichts von seiner Spritzigkeit verloren hat. Im Gegenteil: Neue Zauber mit Nebenwirkungen und Mânils große Klappe sorgen für Lesevergnügen. Desweiteren gibt es neue Erkenntnisse über Mânils Träume und am Schluss gibt es einen richtig miesen fiesen Cliffhanger. Puhh... der hat es in sich. Also der hat mich echt mitgenommen. Fazit Herrlich skuril, schräg und lustig mit feinem, sarkastisch ironischem Humor.
Komplexe und skurrile Contemporary-Fantasy, fantastischen Charakteren, witzig und unkonventionell
„Keine Leinenpflicht in Katurath´ka“ ist der zweite Teil einer Reihe, die sich um den Zauberschüler Mânil und seinen Lehrer Suketo dreht. Da die Charakterentwicklungen und Geschehnisse aufeinander aufbauen, sollte man mit dem ersten Teil „Einfach nur der Anfang“ beginnen. In dieser Fortführung der Geschichte befinden wir uns im 2. Ausbildungsjahr von Mânil und können erleben, wie er sich weiterentwickelt. Er bekommt immer mehr Zugang zu seiner Magie und kann diese immer besser beherrschen. Dadurch fordert Suketo ihn aber auch immer mehr heraus und so viel darf gesagt werden, die beiden schenken sich nichts. Aber es geht auch immer noch genug schief, so dass man über manche Situationen schmunzeln muss. Mânil hat immer noch mit unterschiedlichem „Regen“, unbändigem Feuer und allerhand merkwürdigen und gefährlichen Pflanzen zu kämpfen. Der außergewöhnliche Charakter von Mânil hat mir auch diesmal wieder sehr gut gefallen. Auch das Zusammenleben mit Suketo und den anderen Schülern passt zu der Geschichte und so hat man sich als Leser schnell wieder wie zu Hause gefühlt. Wie auch schon der erste Teil beinhaltet die Geschichte, nicht nur Magie, sondern behandelt auch ernstere Themen, wie Freundschaft, Liebe, Selbstfindung, Selbstakzeptans und Queerness. Mit hat das Buch wieder sehr gut gefallen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die schlagfertigen Kämpfe .. ähh … Dialoge zwischen Mânil und Suketo haben die Seiten nur so dahinfliegen lassen. Hier gibt es eine klare Leseempfehlung von mir!

Das Cover sagt tatsächlich nicht viel aus, um was es denn in der Geschichte geht, was ich persönlich auch ganz gut finde. Der Anfang ist noch ganz normal, bis sich für Manil alles ändern tut. Ich muss sagen, die Steigerung der Geschichte hat mir ganz gut gefallen und man begleitet Manil quasi von Beginn an auf diese Reise. Was auch sehr gut ist, ist das man die Geschichte noch aus anderen Perspektiven lesen kann und so ein Eindruck von den anderen Charakteren bekommen tut. Manil seine Art gefällt mir und seine Sprüche sind manchmal lustig, also ich musste öfters mal schmunzeln. Das Ende ist nochmal super spannend und interessant, ich bin schon gespannt wie sein Abenteuer weiter gehen wird. Ich finde den Schreibstil richtig toll, da hatte ich keine Probleme, ich habe tatsächlich öfters das Buch gar nicht aus der Hand legen können. Wer gerne Magier Geschichten lesen tut, der ist hier genau richtig.

Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Mein Name ist Desiderius M. Rainbow, ich bestehe zur Hälfte aus Tinte und Papier und ich habe mein Herz schon vor langer Zeit an die Contemporary-Fantasy verloren. Ich schreibe ausschließlich das, was ich auch selbst gern lesen wollen würde, und kümmere mich, wie in jedem Bereich meines Lebens, nicht darum, was andere erwarten. Bei mir gibt es absurde Dialoge, Wortspielereien, Situationskomik und schrullige Protagonisten, gemixt mit überraschender Tiefgründigkeit und ernsten Themen. Mir gefällt der Kontrast zwischen Happyplace und Psychochaos, ich liebe Subtext und das Thema Machtgefälle. Außerdem lege ich ebenso viel Wert auf die persönliche Entwicklung der Charaktere wie auf die eigentliche Handlung. Wenn ich nicht gerade schreibe, bin ich Tänzer mit Tanzstudio und eigener Show aus Flensburg. Zeitgenössische Fantasy Geschichten habe ich jedoch schon geschrieben, ehe ich auch nur übers tanzen nachgedacht habe. Ich bin trans und das Schreiben war für mich lange Zeit der einzige Ort, an dem ich der sein konnte, der ich wirklich bin. Besonders habe ich mich mit den beiden Hauptcharakteren dieser Buchreihe identifiziert, weshalb ich 2020 bei meiner Vornamens- und Personenstandsänderung Mânil als meinen neuen Rufnamen habe eintragen lassen (Wobei Mânil im Buch zwar queer, aber nicht trans ist). Um Verwirrung zu vermeiden, lasse ich mich in der Öffentlichkeit trotzdem lieber Desiderius nennen – die Grenzen zwischen mir und der Geschichte sind ohnehin schon sehr verschwommen.
Beiträge
Mânil geht in die dritte Runde
Meine Meinung Eins vorneweg: die Bücher sind sehr vielschichtig und werden immer komplexer, daher unbedingt mit Band 1 starten. Dies ist der dritte Teil der Mânil Reihe. Und auch dieser hat mir wieder richtig gut gefallen. Nach dem miesen Cliffhanger von Band 2 geht es nicht nahtlos weiter, aber fast. Mânil hat sich in der Atkaronpah Akademie eingeschrieben und versucht mehr schlecht als Recht seine Ausbildung fortzsetzen. Allerdings hat er unheimlich Heimweh nach seinen Freunden und Suketo. Und tatsächlich kommt er auf eine Idee, wie er es schaffen könnte, dass Suketo ihn nicht gleich explodieren lässt, sobald sie sich begegnen. Diesmal bekommen wir also einen Einblick in die berühmte Atkaronpah Akademie. Ich fand es sehr erfrischend, dass wir mal einen anderen Schauplatz gezeigt bekommen, in dem unterrichtet wird und wie dort der Unterricht überhaupt aussieht. Ein kleiner Spoiler: natürlich schafft es Mânil nach Hause zu kommen - wie er so schön sagt. Doch mit was er sich dann dort rumärgern muss... tja... so hat er es gewollt 😉 Diesmal bekommen wir einen größeren Einblick in Suketos Beweggründe und seine Vergangenheit. Viele Fragen aus den vorigen Bänden werden beantwortet - doch genau so viele neue tauchen wieder auf. Insgesamt war es für mich sehr schön, wieder - nach Hause - zu kommen, wenn ich auch diesmal sagen muss, dass es sich stellenweise etwas gezogen hat und mir manche Situationen sich nicht erschlossen haben. Aber ich denke, dass diese in den nächsten Bänden eine Rolle spielen werden. Auch finde ich Suketos Verhalten etwas fragwürdig. Er war bisher schon ein schwieriger Charakter, doch hier... ich weiß immer noch nicht, was ich zu seiner Racheaktion sagen soll... Auch empfinde ich es generell als düsterer. Das ist nicht schlecht, ich wollte es nur festhalten. Ich weiß nicht, warum Amazon und Co dieses Buch ab 12 Jahren empfehlen... denn dies ist absolut nicht der Fall. Eher ab 18. Auch wenn Band 1 relativ lustig anfängt ist es nicht für Kinder ab 12 geeignet. Was mich aber so unheimlich an dieser Reihe begeistert, ist, dass es nicht die typische Fantasy ist: Mit Held trifft Held*in, verliebt sich, bekommt phänomale kosmische Kräfte und rettet die Welt, sondern dass es eher um Found Familiy geht und ja, über sich hinauswachsen, aber mit Einschränkungen bei den Kräften und die Liebe spielt bisher gar keine Rolle. Normalerweise brauche ich eine Lovestory. Aber hier merkwürdigerweise nicht. Dazu ist der Subtext zu gut. Fazit Für mich hat sich dieser Teil etwas gezogen, aber dennoch ist es ein gelungener dritter Teil. Und ich freu mich schon sehr auf Band 4.
Ich mach es kurz, Mânil 1 war für mich ein Highlight. Ich empfehle es allen, die offen sind für etwas Neues. Ich folge dem Autor schon länger und war wirklich gespannt, was hinter Mânils Geschichte steckt. Das Genre ist mit contemporary Fantasy angegeben, was es auch sehr gut trifft. Der Schreibstil ist ganz besonders und anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Der Autor schafft es, Themen wie Querness, gespaltene Persönlichkeit und Traumafolgen, wie z.B. Panikattacken in eine herrlich skurrile und humorvolle Fantasy -Academy-Geschichte zu packen. Die Themen werden dabei nicht in den Vordergrund gedrängt, sondern ganz selbstverständlich erwähnt und dann im Verlauf teilweise näher beschrieben. Vieles kann man anfangs nur erahnen. Hier hat mich einfach das Gesamtpaket gefesselt. Außerdem die Tatsache, dass der Autor einen ganz eigenen und mir sympathischen Schreibstil hat. Erzählt wird aus wechselnden Ich-Perspektiven. Protagonist ist Mânil, der Namensgeber der Reihe, von der bisher 2 Bände erschienen sind und der dritte in den Startlöchern steht. Mânil ist ein 15 jähriger Junge, der, aufgrund seiner Fähigkeit, sich in andere Personen zu verwandeln, zu Suketo geschickt wird. Suketo, ein Magier, soll ihn bei sich als Schüler aufnehmen und in magischen Fächern unterrichten. Diese Geschichte lebt von herrlichen Dialogen und den Botschaften zwischen den Zeilen. Ich habe mehrfach laut gelacht. Mânil sagt alles frei heraus. Die Wortgefechte zwischen ihm und Suketo sind einfach klasse. Ich mochte die Mischung, wie manche Dinge direkt beim Namen genannt und manche nur angedeutet wurden, weil einfach nicht mehr gesagt werden musste. Auch wenn das Cover und das Alter des Protagonisten auf ein Jugendbuch schließen lässt, so handelt es sich definitiv um eine Geschichte für Erwachsene, da der Hintergrund und die Bedeutung von Jugendlichen Leser*innen nicht erfasst würde. Der 1. Band endet mit einem Cliffhanger, weshalb ich mich nun schon total auf Band 2 freue.

Auf einen Tee und Kekse gemeinsam mit Mânil und Suketo auf dem Sofa? Es wäre mir ein Fest... Extra-Unterricht in den Gewächshäusern? Nein, danke ! Keine Leinenpflicht in Katurath'ka ist der 2. Band der Mânil Reihe und kann nicht unabhängig gelesen werden. Nachdem ich Band 1 innerhalb kurzer Zeit weggesuchtet habe, habe ich nun die Fortsetzung gelesen. Erneut konnte mich der Autor begeistern. Dieses Mal bekommt man noch tiefere Einblicke in die Gefühlswelt der Charaktere. Außerdem treten neue Personen auf, die Mânil mehr oder weniger gut leiden kann. Man begleitet Mânil, wie er als Magierschüler immer besser wird, allerdings nie, ohne dabei vorher ein großes Chaos anzurichten. Wie gut, dass es eine meiner heimlichen Lieblingscharaktere, Olga, gibt, die mit ihren heilenden Kräften auch größere Katastrophen wieder geradebiegen kann. Dieses Mal darf Mânil erstmals nach Katurath'ka, in die magische Stadt. Wer ihn kennt, der ahnt schon, dass auch das nicht ganz glatt über die Bühne läuft... Inhaltlich muss man einfach in Mânils Welt eintauchen, um die Themen und die Genres nachvollziehen zu können. Wer offen für Neues ist, wer contemporary Fantasy mag, wer Queerness nicht als Ausnahme ansieht, wer skurrile Charaktere mag, die nicht unbedingt mit dem Mainstream schwimmen, und wer auch mit dissoziativer Persönlichkeit, mit Angst und Panikstörungen zurecht kommt, dem empfehle ich die Reihe von Herzen. Der Autor hat einen ganz besonderen Schreibstil. Man liest vorrangig eine Fantasy Geschichte. Die genannten Themen werden wie selbstverständlich eingeflochten. Viele Charaktere sind queer, was aber nicht extra als Besonderheit betont wird. Es ist so und stellt kein Problem da. Genau so, wie es auch überall in unserer Welt sein sollte. Das Ende von Band 2 hat mich dann so richtig umgehauen, weshalb ich ganz schnell Band 3 angefragt habe. LESETIPP

Der Anfang einer Reise
um zum Magier zu werden. Leider ein fieser Cliffhanger, deswegen geht es gleich mit Band zwei weiter… Der 15 jährige Mânil entdeckt durch Zufall das er ein Magier ist, und macht sich auf den Weg um ein ausgebildeter Magier zu werden. Dies geschieht mit viel Humor, der durchaus schwarz sein kann, einer sehr vorlauten Klappe (könnte sein das dies vom Autor kommt 🤪), einem sadistisch (und masochistisch) veranlagtem Lehrkörper und einem Krokodil namens Putzi 😂😂😂😂😂
Leider war das Buch nicht mein Fall. Zu der Bewertung hat mich vor allem bewegt, dass ich zwischendurch wenig Spaß am Lesen hatte und zweimal das Buch abbrechen wollte. Der Autor beschreibt am Ende des Buches, dass ein Buch gar nicht unbedingt einen Sinn haben muss. Das wird dem Buch dabei gar nicht gerecht. Ich finde es hat schon stellenweise eine gute Message. Mânil entspricht nicht den Erwartungen der Gesellschaft, macht aber sein Ding und das fand ich gut. Ich musste auch öfter lachen. Für mich hat der Schreibstil nicht gepasst, das Buch hätte in meinen Augen mehr Bearbeitung gebraucht. Ich habe große Probleme mit dem Charakter Suketo. Ich mag nicht spoilern, aber es passieren Dinge, die für mich nicht zwischen Lehrer und Schüler nicht passieren dürfen und obwohl im Buch schon auch ein Gegengewicht gesetzt wird, hat es mich einfach nur genervt und ich wollte davon nichts mehr lesen. Für mich sollte Suketo nicht in die Nähe von Jugendlichen dürfen.
Anders, aber gut!
Inhalt Nach einer schicksaalshaften Wette entdeckt Mânil, das er ein Magier ist. Um sich und seine Familie nicht zu gefährden muss er Unterricht bei Suketo Karpelkh nehmen, damit er seine Magie unter Kontrolle bekommt. Tja, Suketo ist leider kein gewöhnlicher Lehrer. Er ist fies, gemein, sarkastisch und er kann Mânil nicht ausstehen. Doch Mânil wäre nicht er selbst, wenn er das nicht zu seinem Vorteil nutzen könnte. Chaos vorprogrammiert! Meine Meinung: Mensch, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.... dieses Buch hat mich so gut unterhalten! Es ist voller Ironie, Witz und Sarkasmus, ich liebe so was! Der feine Humor ist überall zu spüren, vor allem schon ganz am Anfang. Es wird aus der Ich- Perspektive erzählt, aber es kommen einige Charaktere zum Zug, die ihre Sicht der Dinge darlegen. Das mag ich persönlich sehr, da man so immer noch einen anderen Einblick in die Geschehnisse bekommt. Der Schreibstil ist locker, flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten. Mânil ist ein ungewöhnlicher Charakter, aber man schließt ihn sehr schnell ins Herz! Er ist sehr optimistisch und versucht, in jeder noch so schlechten Situation etwas positives zu finden. Er ist manchmal seltsam, etwas merkwürdig und hat für sein Alter (16) einen ungewöhnlichen, trockenen, ironischen Humor. Suketo ist das Gegenteil von Mânil. Sarkastisch, pessimistisch, schlecht gelaunt, manchmal etwas grausam, und doch schafft es der Autor, dass man ihn sympathisch finden muss. Die Dialoge dieser beiden sind einfach nur ein Genuss! Lest es und ihr werdet es verstehen 😉 Der Unterricht ist recht eigenwillig, allein schon, da es keinen richtigen Stundenplan gibt, sondern Suketo das unterrichtet worauf er gerade Lust hat und zu der Zeit auf die er gerade Lust hat. So kann es vorkommen, dass Mânil sich in seinen schönsten Träumen befindet, aber mitten in der Nacht zum Unterricht abgeholt wird. Da könnte ich mich dann kugeln vor Lachen, wenn seine Mitschüler in Schlafanzügen zum Unterricht kommen und Mânil sich erst noch in Schale schmeißt!!! Doch es gibt auch ernstere Töne, etwa wenn Mânil von einem Mitschüler drangsaliert wird, oder Shelas Fluch, oder .... Fazit: Ich könnte noch so viele Szenen beschreiben, die mich beschäftigen, oder die mich zum Lachen bringen. Darum kurz und knapp: einfach eine absolute Leseempfehlung!
Herrlich skuril
Meine Meinung Willkommen zurück bei Mânil. Irgendwie verpeilt, verrückter Kleidergeschmack, aber sehr gut in Verwandlung. Obwohl... im ersten Band ist da ja etwas mächtig schiefgelaufen. Hier geht es nun nahtlos weiter und wir erfahren endlich, in was sich Mânil denn nun verwandelt hat: Tja lest es! 😁 Ich werde nicht spoilern. Zumindest nicht in diesem Punkt 😉 Also: Band 2 ist genauso herrlich skuril und schräg wie Band 1. Suketo ist noch gemeiner (trotzdem mein heimlicher Lieblingscharakter) Lilian einfach die beste Freundin, die man sich wünschen kann. Und Amadeus und Shela sind natürlich auch wieder mit dabei. Tyrone... tja... wird nicht verraten. In diesem Band kommen noch schrägere Charaktere dazu: ich sag nur James. James ist kein Mensch. Was er ist? Lest es. Außerdem gibt es 2 neue Mitschüler, mit denen sich Mânil und natürlich auch Suketo herumschlagen muss. Ich freue mich, dass der Humor genau so weitergeht und Band 2 nichts von seiner Spritzigkeit verloren hat. Im Gegenteil: Neue Zauber mit Nebenwirkungen und Mânils große Klappe sorgen für Lesevergnügen. Desweiteren gibt es neue Erkenntnisse über Mânils Träume und am Schluss gibt es einen richtig miesen fiesen Cliffhanger. Puhh... der hat es in sich. Also der hat mich echt mitgenommen. Fazit Herrlich skuril, schräg und lustig mit feinem, sarkastisch ironischem Humor.
Komplexe und skurrile Contemporary-Fantasy, fantastischen Charakteren, witzig und unkonventionell
„Keine Leinenpflicht in Katurath´ka“ ist der zweite Teil einer Reihe, die sich um den Zauberschüler Mânil und seinen Lehrer Suketo dreht. Da die Charakterentwicklungen und Geschehnisse aufeinander aufbauen, sollte man mit dem ersten Teil „Einfach nur der Anfang“ beginnen. In dieser Fortführung der Geschichte befinden wir uns im 2. Ausbildungsjahr von Mânil und können erleben, wie er sich weiterentwickelt. Er bekommt immer mehr Zugang zu seiner Magie und kann diese immer besser beherrschen. Dadurch fordert Suketo ihn aber auch immer mehr heraus und so viel darf gesagt werden, die beiden schenken sich nichts. Aber es geht auch immer noch genug schief, so dass man über manche Situationen schmunzeln muss. Mânil hat immer noch mit unterschiedlichem „Regen“, unbändigem Feuer und allerhand merkwürdigen und gefährlichen Pflanzen zu kämpfen. Der außergewöhnliche Charakter von Mânil hat mir auch diesmal wieder sehr gut gefallen. Auch das Zusammenleben mit Suketo und den anderen Schülern passt zu der Geschichte und so hat man sich als Leser schnell wieder wie zu Hause gefühlt. Wie auch schon der erste Teil beinhaltet die Geschichte, nicht nur Magie, sondern behandelt auch ernstere Themen, wie Freundschaft, Liebe, Selbstfindung, Selbstakzeptans und Queerness. Mit hat das Buch wieder sehr gut gefallen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die schlagfertigen Kämpfe .. ähh … Dialoge zwischen Mânil und Suketo haben die Seiten nur so dahinfliegen lassen. Hier gibt es eine klare Leseempfehlung von mir!

Das Cover sagt tatsächlich nicht viel aus, um was es denn in der Geschichte geht, was ich persönlich auch ganz gut finde. Der Anfang ist noch ganz normal, bis sich für Manil alles ändern tut. Ich muss sagen, die Steigerung der Geschichte hat mir ganz gut gefallen und man begleitet Manil quasi von Beginn an auf diese Reise. Was auch sehr gut ist, ist das man die Geschichte noch aus anderen Perspektiven lesen kann und so ein Eindruck von den anderen Charakteren bekommen tut. Manil seine Art gefällt mir und seine Sprüche sind manchmal lustig, also ich musste öfters mal schmunzeln. Das Ende ist nochmal super spannend und interessant, ich bin schon gespannt wie sein Abenteuer weiter gehen wird. Ich finde den Schreibstil richtig toll, da hatte ich keine Probleme, ich habe tatsächlich öfters das Buch gar nicht aus der Hand legen können. Wer gerne Magier Geschichten lesen tut, der ist hier genau richtig.











