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Mama, nicht schreien!

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Über das Buch

Was kann ich in dieser Situation tun?

Im Familienalltag stoßen wir unweigerlich aneinander, müssen mit unseren eigenen Gefühlen und denen unserer Kinder oder Parter*in umgehen – weshalb wir allzu oft anders reagieren, als wir es eigentlich wollen. Damit Eltern lernen können, Wünsche, Erwartungen und Grenzen zu erkennen und schwierige Erziehungs- und Familiensituationen zu meistern, haben die Autorinnen Jeannine Mik und Sandra Teml-Jetter Aspekte ihres Bestsellers »Mama, nicht schreien!« in diesem Kartenset aufgegriffen. Die Karten laden ein zum Innehalten, Bewusstwerden über eigene Erziehungsautomatismen und ermutigen zum Ausprobieren neuer Alternativen. Eltern können mit ihnen die eigene Elternrolle reflektieren und die Beziehung zu ihrem Kind liebevoll gestalten. Begleitend zu den 50 Karten erhalten Eltern in einem Leporello eine Bedienungsanleitung.

Ausstattung: Durchgehend vierfarbig; 50 Karten mit 12-seitigem Booklet

Editionen (4)

ISBN9783466311873
VerlagKösel
Erscheinungsdatum18.04.22
Seitenzahl100

Rezensionen & Bewertungen

40 Bewertungen

7 Rezensionen

3,5

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  • blingcatbling
    blingcatbling

    85 Follower

    3,0

    Guter Ansatz mit Perpetuierung veralteter Klischees und Rollenbilder

    Gut und flüssig lesbar und auch für Laien gut verständlich. Ich mag den praktischen Ansatz, der abstrakte Gedanken auf eine Beispielsebene herunter bricht. Die Beispiele sollen stellvertretend für die Probleme vieler stehen sollen. Leider werden hier etwas zu sehr alte Klischees bedient und eine gleichberechtigte Familienbeziehung durch beide Elternteile scheint nicht mal Ziel zu sein. Das problematische Verhalten wird vor allem den Frauen (Mutter vs. Schwiegermutter und starke Reaktion der Tochter) zugeschrieben. Mysogynie in einem Buch, dass sich vermutlich eher an Frauen richten soll. Schade eigentlich.

    15. März 2026

  • flaminguin.books
    flaminguin.books

    261 Follower

    4,0

    Guter Ratgeber. Solide, aber nicht bahnbrechend. Hilfreich, aber nichts, was man unbedingt als Standardwerk im Haus braucht.

    Den Titel nicht zu wörtlich nehmen, es geht schlicht um die Überforderung als Elternteil. Der Inhalt ist recht gut gemacht. Es gibt gute Tipps, ist ziemlich praxisnah und gibt Antworten, die tatsächlich mal realistisch sind. Man fühlt sich gesehen, verstanden und ich habe viele Argumente und Strategien auch als ziemlich hilfreich empfunden. Oft wird die Mutter adressiert, aber meist ist es nunmal so, dass die Frau den Großteil der Erziehungsarbeit leistet und damit unter der Doppelbelastung Arbeit und Familie mehr leidet als der Mann. Ich finde diese Pauschalisierung eher kritisch. Das Buch ist nicht nur für Mütter geeignet, warum dann der Titel?

    Guter Ratgeber. Solide, aber nicht bahnbrechend. Hilfreich, aber nichts, was man unbedingt als Standardwerk im Haus braucht.

    22. Okt. 2024

  • mine.bookstagram
    mine.bookstagram

    166 Follower

    4,5

    Vorneweg: das Buch ist ein Ratgeber und kein Leitfaden, an den man sich unbedingt halten MUSS, um das perfekte Elternteil zu werden. Als ich das Buch das erste Mal in der Hand hielt und den Titel sah, war mein erster Gedanke "oh oh, veraltetes Gedankengut", denn adressiert wird ja an die "Mama", nicht an "Papa" oder "Eltern". Allerdings war ich doch interessiert genug, ob zumindest nicht ein, zwei gute Tipps verraten werden, und wollte es dennoch lesen. Denn gerade wenn man zuhause Kind(er) im Trotzphasenalter hat, kann sowas ja nicht schaden. Relativ zu Beginn des Buches weisen die Autorinnen auch darauf hin, dass das Buch an beide Elternteile gerichtet ist, sie jedoch nur "Mama" schreiben (okay, Thema erledigt). Es werden viele Dinge anhand von Erfahrungsberichten und Beispielsituationen erläutert und Tipps und Übungen zum Mitmachen gegeben. Und worum es ebenfalls geht, ist die eigene Vergangenheit, die eigene Kindheit, also man selbst - nicht das Kind. Wir selbst und unsere eigene Kindheit sind für die Erziehung unserer Kinder und somit auch unser Verhalten ihnen gegenüber verantwortlich. Es wird also viel in der Vergangenheit gewühlt, was vielleicht nicht unbedingt jedem leicht fällt. Ich kann das Buch all denjenigen nahelegen, die dazu bereit sind, hauptsächlich an sich selbst zu arbeiten. Außerdem sind die vermittelten Tipps und Übungen sehr nützlich, auch wenn ich persönlich bei weitem nicht alle umsetzen werde.

    29. Apr. 2025

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Jeannine Mik

Jeannine Mik ist als Mentorin und diplomierte Kommunikationstrainerin in der Erwachsenenbildung tätig und Gründerin des »Zentrums für bewusste Elternschaft« in Wien. Sie bloggt seit 2014 auf Mini and Me, einem der erfolgreichsten Eltern-Blogs in Deutschland und Österreich.

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