Männer in der Sonne
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Ghassan Kanafani wurde 1936 in Akka geboren. 1948 wurde seine Familie durch die Besetzung der Israelis vertrieben. Als Flüchtling lebte Kanafani zunächst im Libanon, später während längerer Zeit in Damaskus, wo er seine Schulbildung abschloss und einige Zeit als Lehrer arbeitete. 1956 ging er als Sport- und Zeichenlehrer nach Kuwait. 1960 zog er nach Beirut, wo er in der Folgezeit bei mehreren Zeitungen arbeitete und schliesslich Sprecher von George Habaschs »Volksfront für die Befreiung Palästinas« war. 1972 wurde er in Beirut durch eine Bombe getötet, die an seinem Wagen angebracht war.
Beiträge
Zuallererst bedrückend, und trotz des offensichtlichen Endes ergreifend. Kanafanis Stil ist äußerst interessant, da er mittels nahtloser Rückblenden, die Gegenwart und Vergangenheit verschwimmen lassen, die Charaktere vorstellt und somit charakterisiert. Schnell kommen sie uns vertraut vor, oft wirkt es so, als würden wir das Geschehen mit den Assoziationen der Männer selbst erfahren. Auszug aus dem Nachwort von Hartmut Fähndrich: "Als Ghassan Kanafani [...] die Verfilmung seines Romans sah, billigte er die geänderte Version: Man hatte die Palästinenser an die Tankwand klopfen lassen." Diese Änderung könnte meiner Meinung weniger groß als erwartet sein: laut Roman könnte dies bereits der Fall gewesen sein, nur hat es Abul-Chaisurân nicht mitbekommen.
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Autorenbeschreibung
Ghassan Kanafani wurde 1936 in Akka geboren. 1948 wurde seine Familie durch die Besetzung der Israelis vertrieben. Als Flüchtling lebte Kanafani zunächst im Libanon, später während längerer Zeit in Damaskus, wo er seine Schulbildung abschloss und einige Zeit als Lehrer arbeitete. 1956 ging er als Sport- und Zeichenlehrer nach Kuwait. 1960 zog er nach Beirut, wo er in der Folgezeit bei mehreren Zeitungen arbeitete und schliesslich Sprecher von George Habaschs »Volksfront für die Befreiung Palästinas« war. 1972 wurde er in Beirut durch eine Bombe getötet, die an seinem Wagen angebracht war.
Beiträge
Zuallererst bedrückend, und trotz des offensichtlichen Endes ergreifend. Kanafanis Stil ist äußerst interessant, da er mittels nahtloser Rückblenden, die Gegenwart und Vergangenheit verschwimmen lassen, die Charaktere vorstellt und somit charakterisiert. Schnell kommen sie uns vertraut vor, oft wirkt es so, als würden wir das Geschehen mit den Assoziationen der Männer selbst erfahren. Auszug aus dem Nachwort von Hartmut Fähndrich: "Als Ghassan Kanafani [...] die Verfilmung seines Romans sah, billigte er die geänderte Version: Man hatte die Palästinenser an die Tankwand klopfen lassen." Diese Änderung könnte meiner Meinung weniger groß als erwartet sein: laut Roman könnte dies bereits der Fall gewesen sein, nur hat es Abul-Chaisurân nicht mitbekommen.




