Blick ins Buch

Lyrik & Dramen
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Über das Buch

Volker Brauns Verse, die, wie so oft, sich im Kontext europäischer Aufklärungsgeschichte bewegen und mit Fragmenten der Kolonialgeschichte operieren, fragen nach den offenen Rechnungen, die unsere porösen Demokratien aus ihrer überkommenen Kolonialmachtzeit noch zu begleichen haben. Kongenial von Ann Cotten, einer ebenso begnadeten Dichterin, ins Englische übertragen. Weil Raubkunst und Räuberstaat keine nationalen Phänomene waren und sind, sondern globalisierte Enteignung und Vernichtung. Die Sprache der Aufhebung des Unrechts ist international.
ISBN9783867302340
VerlagFaber & Faber
Erscheinungsdatum06.09.22
Seitenzahl64

Autorin / Autor

Über Volker Braun

Volker Braun, geboren 1939 in Dresden. Studium der Philosophie. Lebt in Berlin. 2000 erhielt er den Georg-Büchner-Preis. Werke u. a.: Provokation für mich, 1966; Großer Frieden, 1976; Training des aufrechten Gangs, 1979; Hinze-Kunze-Roman, 1984; Die Übergangsgesellschaft, UA 1987; Bodenloser Satz, 1989; Die hellen Haufen, 2011; Demos, 2016; Handbibliothek der Unbehausten, 2016; Verlagerung des geheimen Punkts. Schriften und Reden, 2019; Große Fuge, 2021

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