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Das Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste und als ich es dann in der Bücherei mit einem roten Aufkleber "Tipp des Monats" fand, hab ich es kurzerhand mitgenommen..und wurde ziemlich enttäuscht. Teenager, deren beste Freundinnen sterben und ein Geheimnis oder eine unangenehme Wahrheit mit ins Grab nehmen - das ist wahrlich nichts Neues, aber das hab ich auch nicht erwartet. Ich hab schon viel Ähnliches gelesen und dachte, dass Love You Hate You Miss You einfach an die anderen Bücher anknüpft und mich ein paar Tage lang unterhält, nicht mehr, nicht weniger. Stattdessen jammert die Protagonistin Amy auf jeder Seite nur herum, wie schuldig sie sich fühlt, was sie alles lieber gesagt und getan hätte und bla bla bla. Amy ging mir schon nach kurzer Zeit auf die Nerven, aber ich hab weitergelesen in dem Glauben, dass sie sich weiterentwickelt und die Schuld ablegt. Damit sage ich gar nicht, dass sie Julia vergessen soll, sie sollte einfach nur aufhören in Selbstmitleid zu baden und mit dem Geschehen klarzukommen, es irgendwie zu akzeptieren und daran zu wachsen. Ehrlich gesagt war ich ziemlich froh, als ich das Buch dann beendet hatte, weil Amy selbst auf der letzten Seite noch oft genug erwähnen muss, dass Julia tot ist, ihr nie Lebewohl sagt und ihr fehlt und so weiter. Naja, genug zu dem Negativen, es muss ja einen Grund gegeben haben, dass ich es trotzdem durchgelesen habe. Zum Einen haben mir die Nebencharakter sehr gut gefallen. Die waren zwar auch nichts Neues (verschlossener Typ, den man plötzlich von einer ganz anderen Seite kennen lernt & das klassische Mädchen, welches sich zu sehr von der Schulzicke dirigieren lässt), aber in diesem Fall eine sehr gute Ablenkung von Amy und trotz Stereotypen sehr sympathisch. Außerdem wollte ich natürlich doch irgendwie wissen, was dann so Schreckliches in der Nacht geschehen ist. War im Endeffekt gar nicht so spannend, aber dafür relativ realistisch. Fazit Man konnte es zwar schon erahnen, aber nochmal schwarz auf weiß: Ich würde das Buch nicht empfehlen. "Amy hat schreckliche Schuldgefühle" - dieser Satz der Inhaltsangabe beschreibt sehr treffend, was in jedem zweiten Satz durchgekaut wird und eine Entwicklung hab ich bis zuletzt bei Amy nicht feststellen können. Vielleicht liegt es ja daran, dass ich echt schon viel Ähnliches gelesen habe, aber ich würde für dieses Buch bloß einen Stern vergeben. Schade! (Mai 2012)
21. Okt. 2023
Das Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste und als ich es dann in der Bücherei mit einem roten Aufkleber "Tipp des Monats" fand, hab ich es kurzerhand mitgenommen..und wurde ziemlich enttäuscht. Teenager, deren beste Freundinnen sterben und ein Geheimnis oder eine unangenehme Wahrheit mit ins Grab nehmen - das ist wahrlich nichts Neues, aber das hab ich auch nicht erwartet. Ich hab schon viel Ähnliches gelesen und dachte, dass Love You Hate You Miss You einfach an die anderen Bücher anknüpft und mich ein paar Tage lang unterhält, nicht mehr, nicht weniger. Stattdessen jammert die Protagonistin Amy auf jeder Seite nur herum, wie schuldig sie sich fühlt, was sie alles lieber gesagt und getan hätte und bla bla bla. Amy ging mir schon nach kurzer Zeit auf die Nerven, aber ich hab weitergelesen in dem Glauben, dass sie sich weiterentwickelt und die Schuld ablegt. Damit sage ich gar nicht, dass sie Julia vergessen soll, sie sollte einfach nur aufhören in Selbstmitleid zu baden und mit dem Geschehen klarzukommen, es irgendwie zu akzeptieren und daran zu wachsen. Ehrlich gesagt war ich ziemlich froh, als ich das Buch dann beendet hatte, weil Amy selbst auf der letzten Seite noch oft genug erwähnen muss, dass Julia tot ist, ihr nie Lebewohl sagt und ihr fehlt und so weiter. Naja, genug zu dem Negativen, es muss ja einen Grund gegeben haben, dass ich es trotzdem durchgelesen habe. Zum Einen haben mir die Nebencharakter sehr gut gefallen. Die waren zwar auch nichts Neues (verschlossener Typ, den man plötzlich von einer ganz anderen Seite kennen lernt & das klassische Mädchen, welches sich zu sehr von der Schulzicke dirigieren lässt), aber in diesem Fall eine sehr gute Ablenkung von Amy und trotz Stereotypen sehr sympathisch. Außerdem wollte ich natürlich doch irgendwie wissen, was dann so Schreckliches in der Nacht geschehen ist. War im Endeffekt gar nicht so spannend, aber dafür relativ realistisch. Fazit Man konnte es zwar schon erahnen, aber nochmal schwarz auf weiß: Ich würde das Buch nicht empfehlen. "Amy hat schreckliche Schuldgefühle" - dieser Satz der Inhaltsangabe beschreibt sehr treffend, was in jedem zweiten Satz durchgekaut wird und eine Entwicklung hab ich bis zuletzt bei Amy nicht feststellen können. Vielleicht liegt es ja daran, dass ich echt schon viel Ähnliches gelesen habe, aber ich würde für dieses Buch bloß einen Stern vergeben. Schade! (Mai 2012)
21. Okt. 2023






