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Love me like it’s yesterday von Juliane Käppler ist das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Es ist eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die sich sowohl in der realen als auch in der digitalen Welt abspielt. Juno, 36, lebt wie in den Achtzigern, sie nutzt kein Internet und hat kein Handy. In der Werkstatt, die sie von ihrem Großvater geerbt hatte, restauriert sie antike Möbel. Bei der Arbeit hört sie Achtziger Jahre Hits über CDs oder Kassetten. Donnerstags leitet sie mit ihrer besten Freundin Miriam eine Selbsthilfegruppe für Mobbingopfer. Juno ist seit einer großen Enttäuschung Single, ihre Freizeit verbringt sie mit ihrer Freundin Miriam und derer Familie und Konstantin, der die von ihr restaurierten Möbel an ihre Bestimmungsorte transportiert. Sie liebt ihre Arbeit und gibt jedem Möbelstück einen Namen, sie kreiert gern Wortkombinationen, jedes Kapitel ist mit einer ihrer Wortkreationen überschrieben. Außergewöhnlich ist an Juno, dass sie nichts mit dem Internet zu tun haben will, sie lehnt alles ab, was damit zusammenhängt: Smartphone, Social Media, Apps mit Playlists oder Videos. Natürlich sind ihr die Nachteile bewusst, die das Leben ohne Handy mit sich bringt, sie ist nicht immer erreichbar und kann auch andere nicht jederzeit erreichen. Taro ist Psychologe, hat seinen Beruf jedoch zugunsten von Youtube aufgegeben. Mit seinem Youtube-Kanal „Make her yours“ ist er erfolgreicher Dating-Coach. Eines Tages wird er von einem seiner Follower herausgefordert: Er soll bei einer bestimmten Frau landen, die angepeilte Zielperson ist Juno. Taro nimmt die Herausforderung an. Er lässt von Juno ein Möbelstück restaurieren und bittet sie, ein weiteres mit ihr gemeinsam zu restaurieren. Die beiden verlieben sich ineinander, doch Taro weiß, dass Juno niemals erfahren darf, dass er sie aufgrund einer Internet-Challenge kennengelernt hatte. Ein wunderschöner Roman mit einer romantischen Liebesgeschichte. Beim Restaurieren und bei den Begegnungen mit Taro läuft Popmusik aus den Achtzigern, die beiden schauen sich die Filme von damals an, unter anderem meinen absoluten Lieblingsfilm „The Breakfast Club“, sofort hatte ich wieder das Intro „Don’t you (forget about me) von Simple Minds im Ohr. Sehr gut gefallen hat mir die Szene, als Taro Filme aus den Achtzigern erraten muss, die Juno pantomimisch darstellt. Hier und da waren ein paar Längen, so fand ich die Treffen der Selbsthilfegruppe weniger interessant. Besonders möchte ich auf das Leipzig-Lokalkolorit hinweisen. Juno und Taro treffen sich an Orten, die allen, die Leipzig kennen oder dort leben, bestimmt bestens bekannt sind. Das Buch möchte ich nicht nur Leipziger*Innen empfehlen, sondern auch denjenigen, die gern in Erinnerungen an ihre Jugend schwelgen und natürlich allen, die gern Liebesromane lesen.
12. Nov. 2024
Love me like it’s yesterday von Juliane Käppler ist das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Es ist eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die sich sowohl in der realen als auch in der digitalen Welt abspielt. Juno, 36, lebt wie in den Achtzigern, sie nutzt kein Internet und hat kein Handy. In der Werkstatt, die sie von ihrem Großvater geerbt hatte, restauriert sie antike Möbel. Bei der Arbeit hört sie Achtziger Jahre Hits über CDs oder Kassetten. Donnerstags leitet sie mit ihrer besten Freundin Miriam eine Selbsthilfegruppe für Mobbingopfer. Juno ist seit einer großen Enttäuschung Single, ihre Freizeit verbringt sie mit ihrer Freundin Miriam und derer Familie und Konstantin, der die von ihr restaurierten Möbel an ihre Bestimmungsorte transportiert. Sie liebt ihre Arbeit und gibt jedem Möbelstück einen Namen, sie kreiert gern Wortkombinationen, jedes Kapitel ist mit einer ihrer Wortkreationen überschrieben. Außergewöhnlich ist an Juno, dass sie nichts mit dem Internet zu tun haben will, sie lehnt alles ab, was damit zusammenhängt: Smartphone, Social Media, Apps mit Playlists oder Videos. Natürlich sind ihr die Nachteile bewusst, die das Leben ohne Handy mit sich bringt, sie ist nicht immer erreichbar und kann auch andere nicht jederzeit erreichen. Taro ist Psychologe, hat seinen Beruf jedoch zugunsten von Youtube aufgegeben. Mit seinem Youtube-Kanal „Make her yours“ ist er erfolgreicher Dating-Coach. Eines Tages wird er von einem seiner Follower herausgefordert: Er soll bei einer bestimmten Frau landen, die angepeilte Zielperson ist Juno. Taro nimmt die Herausforderung an. Er lässt von Juno ein Möbelstück restaurieren und bittet sie, ein weiteres mit ihr gemeinsam zu restaurieren. Die beiden verlieben sich ineinander, doch Taro weiß, dass Juno niemals erfahren darf, dass er sie aufgrund einer Internet-Challenge kennengelernt hatte. Ein wunderschöner Roman mit einer romantischen Liebesgeschichte. Beim Restaurieren und bei den Begegnungen mit Taro läuft Popmusik aus den Achtzigern, die beiden schauen sich die Filme von damals an, unter anderem meinen absoluten Lieblingsfilm „The Breakfast Club“, sofort hatte ich wieder das Intro „Don’t you (forget about me) von Simple Minds im Ohr. Sehr gut gefallen hat mir die Szene, als Taro Filme aus den Achtzigern erraten muss, die Juno pantomimisch darstellt. Hier und da waren ein paar Längen, so fand ich die Treffen der Selbsthilfegruppe weniger interessant. Besonders möchte ich auf das Leipzig-Lokalkolorit hinweisen. Juno und Taro treffen sich an Orten, die allen, die Leipzig kennen oder dort leben, bestimmt bestens bekannt sind. Das Buch möchte ich nicht nur Leipziger*Innen empfehlen, sondern auch denjenigen, die gern in Erinnerungen an ihre Jugend schwelgen und natürlich allen, die gern Liebesromane lesen.
12. Nov. 2024






