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Eines vorweg: Ich gehöre nicht mehr zur Zielgruppe. Diese Rezi enthält Spoiler.
Es tut mir leid, gerade weil die Autorin Annika Hanke bestimmt viel Herzblut in dieses Buch gesteckt hat, aber ich (45) gehöre garantiert nicht mehr zur Zielgruppe, die ich eher so zwischen 12 und 20 einordnen würde. Das Buch ist eine Urban- Fantasy- Geschichte. Inhaltlich wurde ich ziemlich oft an "X-Men" erinnert, nur dass es hier nicht um Mutanten, sondern um "magische Kinder" geht, die größtenteils vor der Öffentlichkeit verborgen leben. Nur ein paar offenbaren ihre Fähigkeiten, was bei den Menschen oft auf Abneigung und Angst stößt. Charlie, Charlie-Bee oder auch Charlene Monroe hat in früher Kindheit ebenfalls Kräfte an sich entdeckt und schnell den Anschluss in der Villa (sozusagen die "Insel der besonderen Kinder") gefunden. Ihr alleinerziehender Vater weiß um ihre Magie und versucht alles, seine ihm verbliebene Tochter zu beschützen. Charlies Mutter und ihre Geschwister sind bei einem folgenschweren Unfall vor 11 Jahren ums Leben gekommen. Nun - bis dahin erstmal zum Inhalt. Was mich unglaublich abgeturnt hat, waren die ewig belanglosen Situationen, die mich in der Handlung überhaupt nicht weiter gebracht haben. Es wurde sich gefühlt alle 5 Seiten nach dem Wohlergehen von Charlene erkundigt, und die Protagonistin selber wollte immer nur helfen helfen helfen, die kleine Weltretterin... und dann der Love Interest, ein magisch begabter Junge, der aufgrund seines Umvermögens, seine Kräfte zu kontrollieren, seine ganze Familie verbrannt hat, ist soooo farblos. Außer dass er Charlie-Bee alle paar Seiten in seine starken Arme zieht, springt da auf mich überhaupt kein Funke über. Und mal ehrlich- eigentlich ist er als traumatisierter, mehrfacher Mörder schon irgendwie eine Red Flag, oder bin ich zu alt dafür? Ich fand das Buch mit seinen 256 Seiten tatsächlich langatmig und belanglos. Selbst die Überraschung in Charlenes Familiengeschichte war eine Meile gegen den Wind zu riechen... und das Ende? Völlig undramatisch, fast schon pragmatisch. Keinerlei Höhepunkte - weder im Schreibstil, noch in der Handlung. Fazit: Kaum Spannung, farblose Charaktere und ein gähnend langweiliger Plot. Und wie gesagt, das ist nur die Meinung einer 45- jährigen "High Fantasy"- Liebhaberin.
8. Mai 2025
Eines vorweg: Ich gehöre nicht mehr zur Zielgruppe. Diese Rezi enthält Spoiler.
Es tut mir leid, gerade weil die Autorin Annika Hanke bestimmt viel Herzblut in dieses Buch gesteckt hat, aber ich (45) gehöre garantiert nicht mehr zur Zielgruppe, die ich eher so zwischen 12 und 20 einordnen würde. Das Buch ist eine Urban- Fantasy- Geschichte. Inhaltlich wurde ich ziemlich oft an "X-Men" erinnert, nur dass es hier nicht um Mutanten, sondern um "magische Kinder" geht, die größtenteils vor der Öffentlichkeit verborgen leben. Nur ein paar offenbaren ihre Fähigkeiten, was bei den Menschen oft auf Abneigung und Angst stößt. Charlie, Charlie-Bee oder auch Charlene Monroe hat in früher Kindheit ebenfalls Kräfte an sich entdeckt und schnell den Anschluss in der Villa (sozusagen die "Insel der besonderen Kinder") gefunden. Ihr alleinerziehender Vater weiß um ihre Magie und versucht alles, seine ihm verbliebene Tochter zu beschützen. Charlies Mutter und ihre Geschwister sind bei einem folgenschweren Unfall vor 11 Jahren ums Leben gekommen. Nun - bis dahin erstmal zum Inhalt. Was mich unglaublich abgeturnt hat, waren die ewig belanglosen Situationen, die mich in der Handlung überhaupt nicht weiter gebracht haben. Es wurde sich gefühlt alle 5 Seiten nach dem Wohlergehen von Charlene erkundigt, und die Protagonistin selber wollte immer nur helfen helfen helfen, die kleine Weltretterin... und dann der Love Interest, ein magisch begabter Junge, der aufgrund seines Umvermögens, seine Kräfte zu kontrollieren, seine ganze Familie verbrannt hat, ist soooo farblos. Außer dass er Charlie-Bee alle paar Seiten in seine starken Arme zieht, springt da auf mich überhaupt kein Funke über. Und mal ehrlich- eigentlich ist er als traumatisierter, mehrfacher Mörder schon irgendwie eine Red Flag, oder bin ich zu alt dafür? Ich fand das Buch mit seinen 256 Seiten tatsächlich langatmig und belanglos. Selbst die Überraschung in Charlenes Familiengeschichte war eine Meile gegen den Wind zu riechen... und das Ende? Völlig undramatisch, fast schon pragmatisch. Keinerlei Höhepunkte - weder im Schreibstil, noch in der Handlung. Fazit: Kaum Spannung, farblose Charaktere und ein gähnend langweiliger Plot. Und wie gesagt, das ist nur die Meinung einer 45- jährigen "High Fantasy"- Liebhaberin.
8. Mai 2025






