Blick ins Buch

Lyrik & Dramen

Literarische Selbstreflexion im Medium der Liebe

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Über das Buch

Die These dieses Buches ist, daß die Literatur, die sich bekanntlich im späten 18. Jahrhundert zu einem autonomen Funktionsbereich ausdifferenziert, durch den Entwurf von neuartigen Liebesmodellen nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Evolution der gesellschaftlich sanktionierten Rede über Liebe (Liebessemantik im Sinne von Luhmann) leistet, sondern daß sie im Medium der Liebe zugleich sich selbst thematisiert. Liebe wird zur Metapher bzw. Metonymie für Literatur und umgekehrt. Die These wird durch die eingehende Analyse von Texten Jean-Jacques Rousseaus, Friedrich Hölderlins, Ugo Foscolos, Madame de Staëls und Giacomo Leopardis untermauert. Ein wichtiger Ertrag dieser vergleichenden Untersuchung ist der Nachweis einer gesamteuropäischen Gemeinsamkeit der literarischen Rede über Liebe um 1800.
ISBN9783793093084
VerlagRombach Druck- und Verlagshaus
Erscheinungsdatum31.12.02
Seitenzahl283

Autorin / Autor

Über Thomas Klinkert

Thomas Klinkert, geb. 1964, ist Privatdozent für Romanische Literaturwissenschaft an der Univ. Regensburg. Forschungsschwerpunkte: Europäische Romantik, Proust-Rezeption, Literatur und Tod, Literaturtheorie.

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