LiteraMedia / Der Sandmann
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Der langsame Abstieg in den Wahnsinn
Ohne Zweifel meine absolut liebste Geschichte von E.T.A. Hoffmann. Über den Wahnsinn und das Trauma eines jungen, einst sehr idealistischen Mannes. Die Wahrnehmung von Realität und Einbildung verschwimmen bis zur Unkenntlichkeit. Man könnte fast sagen ein Vorreiter "moderner" Psychothriller.
Episoden des Wahnsinns
E.T.A. Hoffmann gelingt es, auf wenigen Seiten eine besondere Art der „Gruselgeschichte“ zu schreiben, die nicht nur unterhält, sondern auch vielseitig auslegbar ist. Im Zentrum steht der junge Nathanael, der schon als Kind von Alpträumen vom „Sandmann“ gequält wird. Auch später begegnet er immer wieder dämonische Reinkarnationen, die ihn nach und nach in den Wahnsinn treiben. Positiver Gegenpol ist seine Geliebte Clara, die alles daran setzt, Nathanael von seiner Angst zu befreien. Auf beeindruckende Art und Weise hat es Hoffmann geschafft, dem abstrakten Konstrukt des „Wahnsinns“ eine Form zu geben. Hat sich Nathanael alles eingebildet? Wir wissen es nicht mit Sicherheit. Fest steht nur, dass Hoffmann neben der psychologischen Ebene auch die Frage danach stellt, was Leben ausmacht, was oder wen man Lieben darf und wie man seinen Ängsten am besten begegnet. Eine scheinbar kurze Lektüre, in der aber eine Menge drinsteckt!
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Der langsame Abstieg in den Wahnsinn
Ohne Zweifel meine absolut liebste Geschichte von E.T.A. Hoffmann. Über den Wahnsinn und das Trauma eines jungen, einst sehr idealistischen Mannes. Die Wahrnehmung von Realität und Einbildung verschwimmen bis zur Unkenntlichkeit. Man könnte fast sagen ein Vorreiter "moderner" Psychothriller.
Episoden des Wahnsinns
E.T.A. Hoffmann gelingt es, auf wenigen Seiten eine besondere Art der „Gruselgeschichte“ zu schreiben, die nicht nur unterhält, sondern auch vielseitig auslegbar ist. Im Zentrum steht der junge Nathanael, der schon als Kind von Alpträumen vom „Sandmann“ gequält wird. Auch später begegnet er immer wieder dämonische Reinkarnationen, die ihn nach und nach in den Wahnsinn treiben. Positiver Gegenpol ist seine Geliebte Clara, die alles daran setzt, Nathanael von seiner Angst zu befreien. Auf beeindruckende Art und Weise hat es Hoffmann geschafft, dem abstrakten Konstrukt des „Wahnsinns“ eine Form zu geben. Hat sich Nathanael alles eingebildet? Wir wissen es nicht mit Sicherheit. Fest steht nur, dass Hoffmann neben der psychologischen Ebene auch die Frage danach stellt, was Leben ausmacht, was oder wen man Lieben darf und wie man seinen Ängsten am besten begegnet. Eine scheinbar kurze Lektüre, in der aber eine Menge drinsteckt!





