Liebeskummer & Lametta
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Beschreibung
»Sie schaltete das Radio ein und sang lautstark bei ›Driving home for Christmas‹ mit. Ja, sie fuhr nach Hause, genauso wie Chris Rea, zu den Menschen die sie liebte und die sie liebten.«
Liebesaus statt romantischer Weihnachtstage in London! Zutiefst unglücklich flieht Sandra in die verschneite Kleinstadt ihrer Kindheit, denn wo kann man sich besser trösten lassen als bei Mama und Papa? Doch dort wartet der nächste Schock: Die Eltern sind weg - auf Kreuzfahrt in der Karibik! Für Sandra scheint das das einsamste Weihnachten ihres Lebens zu werden. Doch da gibt es die muntere Nachbarsenkelin Mai und Mais Vater, der gar nicht gut auf Sandra zu sprechen ist. Und den alten Bäcker, der ihre Hilfe braucht. Ganz zu schweigen von ihrem nervigen Chef. Und dann stehen auch noch ihre ungeliebte kleine Schwester und ihr Ex vor der Tür. Na dann: Fröhliche Weihnachten!
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Gina Greifenstein lebt und arbeitet als freie Autorin in der Südpfalz. Sie schreibt Romane, Krimis und Kochbücher. Ihre Backbücher bei Gräfe und Unzer sind Bestseller und in mehrere Sprachen übersetzt. Regionalkrimi-Fans unterhält sie kriminell-humorvoll mit ihrem fränkisch-pfälzischen Ermittler-Duo Paula Stern und Bernd Keeser. Ihr Roman »Der Traummann auf der Bettkante« (Piper) war 2008 für den DELIA-Preis nominiert. Zuletzt sind von ihr bei Piper erschienen: »Katastrophen haben kurze Beine« und »Sechs Fremde und ein Dackel« – letzterer ist in Zusammenarbeit mit Anne Grießer und Barbara Saladin entstanden.
Beiträge
Hinter jeder Tür steckt ein neuer Zauber
Was für ein wunderschöner Roman, welcher nicht nur mein erster von der Autorin Gina Greifenstein ist , sondern auch mein erster weihnachtlicher in diesem Jahr. Mit Liebeskummer und Lametta, welcher im Piper Verlag erschienen ist erwartet Euch nicht nur einfach ein bisschen weihnachtliche Stimmung, sondern ein Roman, der zudem total in die Tiefe geht und aufzeigt, dass in jedem Neuanfang auch ein Zauber inne wohnt. Der Schreibstil der Autorin, der sich leicht und fließend lesen lässt, hat es mir zudem total leicht gemacht, mich in die Geschichte reinfallen und treiben zu lassen. Die Charaktere wurden von der Autorin allesamt ganz authentisch und in bunten Farben beschrieben und besonders Sandra war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Trotz des lauten Türenknalls, verlor sie nicht nur ansatzweise ihre Stärke, sondern stellte sich der neuen Situation und das nicht nur einmal, was mich sehr imponierte. Zusätzlich zeigte der Roman auch auf, wie sehr uns die Kindheit und unsere eigenen Wurzeln uns doch prägen und auch verbinden. Die Vertrautheit des Heimatortes aus seiner Kindheit, wird niemals vergehen und lässt bei einem Wiedersehen nicht nur die Erinnerungen zum Vorschein kommen, sondern auch Emotionen, die einem innehalten lassen. Dadurch bekam der Roman zusätzlich so viel an Tiefe und auch das winterlich/weihnachtliche Treiben hat bei mir für ein angenehmes und warmes Gefühl gesorgt, dass es nicht verwunderlich erscheint, dass sich bei mir eine Vorfreude auf die besondere Zeit des Jahres breit machte. Und jeder von uns kennt es doch, dass man bitter enttäuscht wird und sich oftmals abrupt eine Tür schließt. Während man in dem Moment sich selber bemitleidet, erkennt man dann oftmals nicht, welch ein schöner Zauber uns doch, hinter einer anderen Tür erwartet. Der Autorin ist es jedenfalls hervorragend gelungen einen absoluten Wohlfühlroman zu zaubern, der nicht nur für eine wunderschöne winterliche und weihnachtliche Atmosphäre sorgt, sondern der auch durch seine Tiefe sehr überzeugt. Fazit: 4 Sterne für einen zauberhaften und weihnachtlichen Roman

Eine ruhige Entwicklungsgeschichte
Sandra steht kurz vor Weihnachten,nach 8 Jahren Beziehung, auf der Straße. Ihr Ex verreist mit einer anderen. In ihrem Kummer fährt sie nach Hause nach Markingen zu Mama und Papa. Doch die sind, weil beide Töchter Weihnachten nicht kommen wollten, auf Kreuzfahrt. So heißt es für Sandra erstmal bei den Nachbarn den Schlüssel holen, die Heizung in Gang kriegen und einkaufen. Ihr Heimatort kommt ihr dabei so eng und provinziell vor, wie früher und sie ist sich sicher, das ist nur von kurzer Dauer. Doch das Leben hat andere Pläne und ehe Sandra es such versieht, steht sie in der Backstube von Herrn Burger. Und hier begann für mich das olfaktorische Lesen. Es duftete nach Brot, Plätzchen, Hörnchen und Kuchen. Mir lief förmlich das Wasser im Mund zusammen und ich habe gerne viel Zeit in der Bäckerei verbracht. Den das tut Sandra auch. Überhaupt ist dies ein so ganz anderer Weihnachtsroman gewesen. Ganz wenig Glitzer, Klimbim und Sternenglanz. Dafür ganz viel Heimat und Erkenntnis, dass es in einer Kleinstadt auch wunderschön ist. Kein "mein Freund hat mich verlassen, heirate ich halt meine alte Jugenliebe". Sondern Liebe zu Menschen, die man schon ewig kennt. Liebe unter Geschwistern, die nie wirklich da war. Und Liebe für sich selbst. Sandra erkennt in den paar Tagen vor Weihnachten, in denen es so gar nicht typisch weihnachtlich ist, dass sie ihr Leben so gar nicht glücklich macht. Langsam aber stetig kommt ihr die "Erleuchtung". Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, weil sie so schön realistisch war. Denn wer verliebt sich sofort nach einer Trennung neu? Das Miteinander von Sandra und Herrn Burger, Tante Peter und der kleinen Mai war toll. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und bei den Koch- und Backszenen kann man fast schmecken, wie gut es ist! Für alle, die eine ruhige unaufgeregte Geschichte mit ein bisschen Weihnachten und ganz viel lecker Backwaren suchen, kann ich diese Geschichte wärmstens empfehlen!
Mit Liebeskummer und Lametta von Gina Greifenstein erwartet die Leserinnen und Leser eine warmherzige, gefühlvolle Weihnachtsgeschichte, die genau das richtige Maß aus Romantik, Humor und leisen Zwischentönen mitbringt. Die Handlung spielt rund um den fiktiven Ort Markingen, der in der Pfalz angesiedelt ist und eng mit Bad Bergzabern verbunden wird. Gerade dieses Setting hat für mich einen ganz besonderen Reiz gehabt, da es in meiner alten Heimat spielt und viele Beschreibungen sofort vertraut und lebendig wirkten. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Menschen, die mit ihren eigenen Sorgen, Enttäuschungen und Hoffnungen in die Weihnachtszeit starten. Zwischen Liebeskummer, Neuanfängen und unerwarteten Begegnungen entfaltet sich eine Geschichte darüber, dass das Leben manchmal genau dann neue Wege eröffnet, wenn man am wenigsten damit rechnet. Besonders schön fand ich, wie authentisch die zwischenmenschlichen Beziehungen dargestellt wurden, ohne übertriebene Dramatik, dafür mit viel Gefühl und Wärme. Der Schreibstil liest sich sehr angenehm und flüssig. Man findet schnell in die Handlung hinein und begleitet die Figuren beinahe mühelos durch ihre Höhen und Tiefen. Mir ist es leicht gefallen, mich in die einzelnen Protagonisten hineinzuversetzen und mit ihnen mitzufühlen. Jeder Charakter bringt seine eigene Geschichte mit, wodurch das Buch lebendig und abwechslungsreich bleibt. Ein großes Plus ist für mich die Atmosphäre: Die winterliche Stimmung, kleine Alltagsmomente und die leise Vorfreude auf Weihnachten ziehen sich wie ein roter Faden durch die Handlung und machen das Buch zu einer perfekten Lektüre für die Advents- und Weihnachtszeit. Einziger kleiner Kritikpunkt für mich war das Ende. Die Geschichte schließt zwar stimmig ab, wirkte auf mich jedoch etwas abrupt. Ich hätte mir sehr gewünscht, noch ein oder zwei Kapitel in die Zukunft blicken zu dürfen, um zu erfahren, wie sich das Leben der Figuren weiterentwickelt und wohin ihre Wege langfristig führen. Insgesamt ist „Liebeskummer und Lametta“ für mich eine wunderschöne Wohlfühlgeschichte mit Herz, Heimatgefühl und Weihnachtszauber — ideal für gemütliche Lesestunden in der kalten Jahreszeit. ⭐️ 4,5 von 5 Sternen
Beschreibung
»Sie schaltete das Radio ein und sang lautstark bei ›Driving home for Christmas‹ mit. Ja, sie fuhr nach Hause, genauso wie Chris Rea, zu den Menschen die sie liebte und die sie liebten.«
Liebesaus statt romantischer Weihnachtstage in London! Zutiefst unglücklich flieht Sandra in die verschneite Kleinstadt ihrer Kindheit, denn wo kann man sich besser trösten lassen als bei Mama und Papa? Doch dort wartet der nächste Schock: Die Eltern sind weg - auf Kreuzfahrt in der Karibik! Für Sandra scheint das das einsamste Weihnachten ihres Lebens zu werden. Doch da gibt es die muntere Nachbarsenkelin Mai und Mais Vater, der gar nicht gut auf Sandra zu sprechen ist. Und den alten Bäcker, der ihre Hilfe braucht. Ganz zu schweigen von ihrem nervigen Chef. Und dann stehen auch noch ihre ungeliebte kleine Schwester und ihr Ex vor der Tür. Na dann: Fröhliche Weihnachten!
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Gina Greifenstein lebt und arbeitet als freie Autorin in der Südpfalz. Sie schreibt Romane, Krimis und Kochbücher. Ihre Backbücher bei Gräfe und Unzer sind Bestseller und in mehrere Sprachen übersetzt. Regionalkrimi-Fans unterhält sie kriminell-humorvoll mit ihrem fränkisch-pfälzischen Ermittler-Duo Paula Stern und Bernd Keeser. Ihr Roman »Der Traummann auf der Bettkante« (Piper) war 2008 für den DELIA-Preis nominiert. Zuletzt sind von ihr bei Piper erschienen: »Katastrophen haben kurze Beine« und »Sechs Fremde und ein Dackel« – letzterer ist in Zusammenarbeit mit Anne Grießer und Barbara Saladin entstanden.
Beiträge
Hinter jeder Tür steckt ein neuer Zauber
Was für ein wunderschöner Roman, welcher nicht nur mein erster von der Autorin Gina Greifenstein ist , sondern auch mein erster weihnachtlicher in diesem Jahr. Mit Liebeskummer und Lametta, welcher im Piper Verlag erschienen ist erwartet Euch nicht nur einfach ein bisschen weihnachtliche Stimmung, sondern ein Roman, der zudem total in die Tiefe geht und aufzeigt, dass in jedem Neuanfang auch ein Zauber inne wohnt. Der Schreibstil der Autorin, der sich leicht und fließend lesen lässt, hat es mir zudem total leicht gemacht, mich in die Geschichte reinfallen und treiben zu lassen. Die Charaktere wurden von der Autorin allesamt ganz authentisch und in bunten Farben beschrieben und besonders Sandra war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Trotz des lauten Türenknalls, verlor sie nicht nur ansatzweise ihre Stärke, sondern stellte sich der neuen Situation und das nicht nur einmal, was mich sehr imponierte. Zusätzlich zeigte der Roman auch auf, wie sehr uns die Kindheit und unsere eigenen Wurzeln uns doch prägen und auch verbinden. Die Vertrautheit des Heimatortes aus seiner Kindheit, wird niemals vergehen und lässt bei einem Wiedersehen nicht nur die Erinnerungen zum Vorschein kommen, sondern auch Emotionen, die einem innehalten lassen. Dadurch bekam der Roman zusätzlich so viel an Tiefe und auch das winterlich/weihnachtliche Treiben hat bei mir für ein angenehmes und warmes Gefühl gesorgt, dass es nicht verwunderlich erscheint, dass sich bei mir eine Vorfreude auf die besondere Zeit des Jahres breit machte. Und jeder von uns kennt es doch, dass man bitter enttäuscht wird und sich oftmals abrupt eine Tür schließt. Während man in dem Moment sich selber bemitleidet, erkennt man dann oftmals nicht, welch ein schöner Zauber uns doch, hinter einer anderen Tür erwartet. Der Autorin ist es jedenfalls hervorragend gelungen einen absoluten Wohlfühlroman zu zaubern, der nicht nur für eine wunderschöne winterliche und weihnachtliche Atmosphäre sorgt, sondern der auch durch seine Tiefe sehr überzeugt. Fazit: 4 Sterne für einen zauberhaften und weihnachtlichen Roman

Eine ruhige Entwicklungsgeschichte
Sandra steht kurz vor Weihnachten,nach 8 Jahren Beziehung, auf der Straße. Ihr Ex verreist mit einer anderen. In ihrem Kummer fährt sie nach Hause nach Markingen zu Mama und Papa. Doch die sind, weil beide Töchter Weihnachten nicht kommen wollten, auf Kreuzfahrt. So heißt es für Sandra erstmal bei den Nachbarn den Schlüssel holen, die Heizung in Gang kriegen und einkaufen. Ihr Heimatort kommt ihr dabei so eng und provinziell vor, wie früher und sie ist sich sicher, das ist nur von kurzer Dauer. Doch das Leben hat andere Pläne und ehe Sandra es such versieht, steht sie in der Backstube von Herrn Burger. Und hier begann für mich das olfaktorische Lesen. Es duftete nach Brot, Plätzchen, Hörnchen und Kuchen. Mir lief förmlich das Wasser im Mund zusammen und ich habe gerne viel Zeit in der Bäckerei verbracht. Den das tut Sandra auch. Überhaupt ist dies ein so ganz anderer Weihnachtsroman gewesen. Ganz wenig Glitzer, Klimbim und Sternenglanz. Dafür ganz viel Heimat und Erkenntnis, dass es in einer Kleinstadt auch wunderschön ist. Kein "mein Freund hat mich verlassen, heirate ich halt meine alte Jugenliebe". Sondern Liebe zu Menschen, die man schon ewig kennt. Liebe unter Geschwistern, die nie wirklich da war. Und Liebe für sich selbst. Sandra erkennt in den paar Tagen vor Weihnachten, in denen es so gar nicht typisch weihnachtlich ist, dass sie ihr Leben so gar nicht glücklich macht. Langsam aber stetig kommt ihr die "Erleuchtung". Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, weil sie so schön realistisch war. Denn wer verliebt sich sofort nach einer Trennung neu? Das Miteinander von Sandra und Herrn Burger, Tante Peter und der kleinen Mai war toll. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und bei den Koch- und Backszenen kann man fast schmecken, wie gut es ist! Für alle, die eine ruhige unaufgeregte Geschichte mit ein bisschen Weihnachten und ganz viel lecker Backwaren suchen, kann ich diese Geschichte wärmstens empfehlen!
Mit Liebeskummer und Lametta von Gina Greifenstein erwartet die Leserinnen und Leser eine warmherzige, gefühlvolle Weihnachtsgeschichte, die genau das richtige Maß aus Romantik, Humor und leisen Zwischentönen mitbringt. Die Handlung spielt rund um den fiktiven Ort Markingen, der in der Pfalz angesiedelt ist und eng mit Bad Bergzabern verbunden wird. Gerade dieses Setting hat für mich einen ganz besonderen Reiz gehabt, da es in meiner alten Heimat spielt und viele Beschreibungen sofort vertraut und lebendig wirkten. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Menschen, die mit ihren eigenen Sorgen, Enttäuschungen und Hoffnungen in die Weihnachtszeit starten. Zwischen Liebeskummer, Neuanfängen und unerwarteten Begegnungen entfaltet sich eine Geschichte darüber, dass das Leben manchmal genau dann neue Wege eröffnet, wenn man am wenigsten damit rechnet. Besonders schön fand ich, wie authentisch die zwischenmenschlichen Beziehungen dargestellt wurden, ohne übertriebene Dramatik, dafür mit viel Gefühl und Wärme. Der Schreibstil liest sich sehr angenehm und flüssig. Man findet schnell in die Handlung hinein und begleitet die Figuren beinahe mühelos durch ihre Höhen und Tiefen. Mir ist es leicht gefallen, mich in die einzelnen Protagonisten hineinzuversetzen und mit ihnen mitzufühlen. Jeder Charakter bringt seine eigene Geschichte mit, wodurch das Buch lebendig und abwechslungsreich bleibt. Ein großes Plus ist für mich die Atmosphäre: Die winterliche Stimmung, kleine Alltagsmomente und die leise Vorfreude auf Weihnachten ziehen sich wie ein roter Faden durch die Handlung und machen das Buch zu einer perfekten Lektüre für die Advents- und Weihnachtszeit. Einziger kleiner Kritikpunkt für mich war das Ende. Die Geschichte schließt zwar stimmig ab, wirkte auf mich jedoch etwas abrupt. Ich hätte mir sehr gewünscht, noch ein oder zwei Kapitel in die Zukunft blicken zu dürfen, um zu erfahren, wie sich das Leben der Figuren weiterentwickelt und wohin ihre Wege langfristig führen. Insgesamt ist „Liebeskummer und Lametta“ für mich eine wunderschöne Wohlfühlgeschichte mit Herz, Heimatgefühl und Weihnachtszauber — ideal für gemütliche Lesestunden in der kalten Jahreszeit. ⭐️ 4,5 von 5 Sternen








