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Mit Libellenunsterblichkeit führt B. E. Pfeiffer ihre Trilogie konsequent weiter. Drei Monate nach den Ereignissen des ersten Bandes stehen Hermes und Shenan vor neuen Herausforderungen, während der Weltenbau immer größer und die Geheimnisse immer komplexer werden. Drei Monate nach den Ereignissen in Bangkok versucht Shenan noch immer, mit ihren neuen Kräften zurechtzukommen. Hermes weicht dabei kaum noch von ihrer Seite und verbringt sogar seine Nächte auf ihrem Fußboden, um sie zu beschützen. Gemeinsam mit Orion bildet er eine ungewöhnliche, aber liebenswerte kleine Familie. Der Alltag endet jedoch abrupt, als Mr. Bourne erneut auftaucht und ein lang gehütetes Familiengeheimnis offenbart: Er war einst der Beschützer und Geliebte von Shenans Großmutter und ist somit ihr Großvater. Der neue Auftrag führt die beiden nach Venedig zum Libellenzirkel, der sich dem Schutz der Artefakte verschrieben hat. Schnell wird jedoch deutlich, dass Hermes dort alles andere als willkommen ist. Während Shenan als Auserwählte gefeiert wird, versucht der Zirkel immer wieder, Hermes endgültig aus dem Weg zu räumen. Gleichzeitig taucht mit den Filii Equitibus eine weitere Fraktion auf, deren Ziel es ist, alles zu vernichten, was den christlichen Glauben bedrohen könnte. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wird klar, dass Freund und Feind nicht immer leicht voneinander zu unterscheiden sind. Besonders gefallen hat mir erneut Hermes als Hauptfigur. Da die Geschichte weiterhin ausschließlich aus seiner Perspektive erzählt wird, sind seine Gedanken und Entscheidungen jederzeit nachvollziehbar. Seine Fürsorge für Shenan wirkt ehrlich und aufrichtig, ohne jemals aufdringlich zu werden. Gerade die kleinen Momente zwischen den beiden zeigen, wie sehr sich ihre Beziehung seit dem ersten Band entwickelt hat. Auch Orion sorgt immer wieder für charmante und humorvolle Augenblicke und ist inzwischen aus der Geschichte kaum noch wegzudenken. Der Weltenbau gewinnt im zweiten Band deutlich an Tiefe. Neue Organisationen, alte Geheimnisse und die Suche nach den Artefakten machen die Geschichte abwechslungsreich und spannend. Lediglich die Vielzahl an Fraktionen und ihre teilweise verdeckten Absichten sorgten bei mir zwischendurch für kurze Verwirrung, da man manchmal genau überlegen musste, wer gerade welche Ziele verfolgt. Nach kurzer Zeit fügt sich jedoch alles wieder gut zusammen. Das Ende macht schließlich genau das, was ein guter Mittelband tun sollte. Es beantwortet einige Fragen, wirft gleichzeitig aber noch größere auf. Vor allem Mr. Bourne bleibt für mich die geheimnisvollste Figur der gesamten Reihe. Seine Beweggründe, seine wahre Identität und seine eigentlichen Ziele machen ihn unglaublich spannend und sorgen dafür, dass ich unbedingt wissen möchte, wie die Geschichte im dritten Band endet. Ein gelungener zweiter Band, der den Weltenbau sinnvoll erweitert, die Figuren glaubwürdig weiterentwickelt und mit vielen offenen Fragen große Vorfreude auf das Finale weckt.
2 Tage vor
Mit Libellenunsterblichkeit führt B. E. Pfeiffer ihre Trilogie konsequent weiter. Drei Monate nach den Ereignissen des ersten Bandes stehen Hermes und Shenan vor neuen Herausforderungen, während der Weltenbau immer größer und die Geheimnisse immer komplexer werden. Drei Monate nach den Ereignissen in Bangkok versucht Shenan noch immer, mit ihren neuen Kräften zurechtzukommen. Hermes weicht dabei kaum noch von ihrer Seite und verbringt sogar seine Nächte auf ihrem Fußboden, um sie zu beschützen. Gemeinsam mit Orion bildet er eine ungewöhnliche, aber liebenswerte kleine Familie. Der Alltag endet jedoch abrupt, als Mr. Bourne erneut auftaucht und ein lang gehütetes Familiengeheimnis offenbart: Er war einst der Beschützer und Geliebte von Shenans Großmutter und ist somit ihr Großvater. Der neue Auftrag führt die beiden nach Venedig zum Libellenzirkel, der sich dem Schutz der Artefakte verschrieben hat. Schnell wird jedoch deutlich, dass Hermes dort alles andere als willkommen ist. Während Shenan als Auserwählte gefeiert wird, versucht der Zirkel immer wieder, Hermes endgültig aus dem Weg zu räumen. Gleichzeitig taucht mit den Filii Equitibus eine weitere Fraktion auf, deren Ziel es ist, alles zu vernichten, was den christlichen Glauben bedrohen könnte. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wird klar, dass Freund und Feind nicht immer leicht voneinander zu unterscheiden sind. Besonders gefallen hat mir erneut Hermes als Hauptfigur. Da die Geschichte weiterhin ausschließlich aus seiner Perspektive erzählt wird, sind seine Gedanken und Entscheidungen jederzeit nachvollziehbar. Seine Fürsorge für Shenan wirkt ehrlich und aufrichtig, ohne jemals aufdringlich zu werden. Gerade die kleinen Momente zwischen den beiden zeigen, wie sehr sich ihre Beziehung seit dem ersten Band entwickelt hat. Auch Orion sorgt immer wieder für charmante und humorvolle Augenblicke und ist inzwischen aus der Geschichte kaum noch wegzudenken. Der Weltenbau gewinnt im zweiten Band deutlich an Tiefe. Neue Organisationen, alte Geheimnisse und die Suche nach den Artefakten machen die Geschichte abwechslungsreich und spannend. Lediglich die Vielzahl an Fraktionen und ihre teilweise verdeckten Absichten sorgten bei mir zwischendurch für kurze Verwirrung, da man manchmal genau überlegen musste, wer gerade welche Ziele verfolgt. Nach kurzer Zeit fügt sich jedoch alles wieder gut zusammen. Das Ende macht schließlich genau das, was ein guter Mittelband tun sollte. Es beantwortet einige Fragen, wirft gleichzeitig aber noch größere auf. Vor allem Mr. Bourne bleibt für mich die geheimnisvollste Figur der gesamten Reihe. Seine Beweggründe, seine wahre Identität und seine eigentlichen Ziele machen ihn unglaublich spannend und sorgen dafür, dass ich unbedingt wissen möchte, wie die Geschichte im dritten Band endet. Ein gelungener zweiter Band, der den Weltenbau sinnvoll erweitert, die Figuren glaubwürdig weiterentwickelt und mit vielen offenen Fragen große Vorfreude auf das Finale weckt.
2 Tage vor






