Blick ins Buch

Romane

Die Welt der schönen Bilder

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Über das Buch

Laurence hat scheinbar alles, was man sich nur wünschen kann: Einen Ehemann, der sie liebt, einen Liebhaber, der sie anbetet, zwei wohlgeratene Töchter, einen Beruf, der sie erfüllt, obendrein ist sie auch noch attraktiv und wohlhabend. Dennoch hadert sie mit sich und dem Leben. Als eine ihrer Töchter sie mit der Sinnfrage konfrontiert, gerät ihr Weltbild zusehends ins Wanken; mit Schrecken wird ihr bewusst, dass sie jenseits des Kults der schönen Dinge keine Antworten auf die wesentlichen Fragen des Lebens findet. Mit Schärfe und Ironie schildert Simone de Beauvoir die spätkapitalistische Konsumwelt des schönen Scheins, in der Gefühle zu Werbespots verkommen. Die Protagonisten drohen an ihren Heucheleien, dem Streben nach Statussymbolen und der Oberflächlich- keit ihrer vermeintlich heilen »Welt der schönen Bilder« zu ersticken.

Editionen (4)

ISBN9783869151304
VerlagEbersbach & Simon
Erscheinungsdatum15.02.16
Seitenzahl274

Rezensionen & Bewertungen

20 Bewertungen

3 Rezensionen

3,6

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  • evergreen
    evergreen

    40 Follower

    3,0

    Die philosophischen Aspekte blitzten bis zur Hälfte des kurzen Buches hervor, ab dann standen die fade Geschichte und die feministischen Aspekte im Fordergrund. Mit heutigem Blick keine große Bereicherung.

    2. Mai 2024

  • finlog
    finlog

    1 Follower

    3,0

    Ich habe parallel die Biografie von Deidre Bair über Simone de Beauvoir gelesen und wollte die Roman-Autorin kennenlernen- nicht die Philosophin. Simone de Beauvoir ist beides. Das Buch ist wie SIE: spröde, karg, klug, rätselhaft.

    2. Sept. 2023

  • leseninleipzig
    leseninleipzig

    31 Follower

    2,0

    Interessanter Ansatz, aber sprachlich nicht meins. Hatte auch das Gefühl, dass es sich inhaltlich zu schnell im Kreis drehte

    26. Nov. 2022

Autorin / Autor

Über Simone de Beauvoir

Die politisch engagierte Verfasserin zahlreicher Romane, Erzählungen, Essays und Memoiren gilt als eine der bedeutendsten Vertreterinnen des Existentialismus. Der Welterfolg ihres Titels "Das andere Geschlecht" (EA 1949, dt.: 1951) ist ein Meilenstein der feministischen Literatur und machte sie zur bekanntesten Intellektuellen Frankreichs.

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