Léonard, der Coiffeur der Königin

Léonard, der Coiffeur der Königin

Taschenbuch
3.03
HaarkunstBiografieHofGeschichte

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Beschreibung

Mit verrückten, genialen Frisuren, geschmückt von Schlachtschiffen, Vogelkäfigen und Gemüsearrangements, gewinnt der legendäre Coiffeur Léonard nicht nur die Gunst der Hofdamen, sondern verzückt auch Königin Marie Antoinette. Schnell steigt er zum Starfriseur des Hofes auf und verkehrt in den innersten Kreisen. Mit seinem Blick durchs Schlüsselloch offenbart er intime Einblicke in eine Epoche, die zwischen politischen Ränkespielen und höfischen Intrigen dem Sittenverfall und der Maßlosigkeit frönt und mit allem Pomp und Gloria dem Untergang geweiht ist.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
278
Preis
9.30 €

Autorenbeschreibung

Léonard Autié, um 1746 in der Provinz der Gascogne geboren, kam 1769 nach Paris. Als Hofcoiffeur schuf er die atemberaubenden Haaraufbauten auf dem Haupt der Marie Antoinette und ging damit in die Geschichte ein. Als enger Vertrauter Marie Antoinettes und treuer Anhänger der Bourbonen ging er in den Wirren der Französischen Revolution ins Exil. 1814 kehrte er nach Paris zurück, wo er 1819 starb.

Beiträge

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Schon seit Jahren interessiere ich mich für alles aus dem 18. Jahrhundert in Frankreich, vorrangig mit Blick auf die Französische Revolution und Louis XVI und Marie Antoinette. Mit Begeisterung lese ich Romane und Biografien zu dieser Epoche und daher fiel mir zufällig auch "Der Coiffeur der Königin" in die Hände. Von diesem erhoffte ich mir sozusagen wissenswertes und auch das ein oder andere frivole, aus erster Hand an der Seite der Königin. Diese Hoffnung hat das kurzweilige Büchlein nur bedingt erfüllt. Ja, es war frivol, allerdings konzentrierte sich das Buch mehr auf die Anfänge Leonards als Coiffeur und beginnt vergleichsweise spät erst von seiner Zeit am Hof von Versailles zu erzählen. Der Beginn war durchaus interessant, allerdings war mir dieser stellenweise zu detailliert und versprach nicht die Prämisse des Buches. Die macht gefühlt nur einen geringen Teil aus, daher der Punktabzug; ebenso für das doch abrupte Ende. Hier hätte mich durchaus interessiert, wie seine Geschichte weitererzählt wird. Außerdem sei angemerkt, dass der Schreibstil der damaligen Zeit entlehnt und daher aus heutiger Sicht teils schwer zu lesen ist. Alles in einem ein kurzweiliges Buch, das Interessierte rund um das Thema lesen können, insbesondere, da beispielsweise Rose Bertin als Schneiderin bekannt ist und Leonard eher nicht, aber es ist meiner Ansicht nach auch kein must-read.

3

Das Buch liefert einen guten, aber kurzen, leider zu kurzen Einblick in Leonards Zeit bei Marie Antoinette. Klar, auch sein Leben davor ist wichtig, aber so wie das Buch beschrieben und beworben wird, sollte der Anteil einfach größer sein. Schade.

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