Leona

Leona

Taschenbuch
3.716

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Beschreibung

Stockholm: Eine verwirrte Frau wird von einem Zug erfasst. Bei der Obduktion zeigt sich, dass ihr vor dem Unfall eine Niere entfernt wurde. Kurz darauf bricht im Stadtzentrum ein Obdachloser zusammen. Als sich herausstellt, dass seinen Augen die Netzhaut fehlt, wird klar: Jemand betreibt ein Geschäft mit Körperteilen. Leona Lindberg, die als Polizistin einen tadellosen Ruf genießt und zugleich ein Doppelleben führt, wird wider Willen mit den Ermittlungen betraut. Dabei erweisen sich ihre ungewöhnlichen Methoden und ihre fragwürdige Moral als durchaus hilfreich – doch alles hat seinen Preis.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
464
Preis
10.30 €

Autorenbeschreibung

Jenny Rogneby wurde 1974 in Äthiopien geboren und als Einjährige zur Adoption freigegeben. Sie wuchs im Norden von Schweden auf, wo ihre Adoptiveltern früh ihr musikalisches Talent entdeckten.Sie machte Karriere als Sängerin und stand u.a. mit Michael Jackson auf der Bühne. Später studierte sie Kriminologie und arbeitete als Ermittlerin bei der Stockholmer Polizei. Mehr über die Autorin unter www.jennyrogneby.com

Beiträge

5
Alle
4

Bin durch Zufall an den zweiten Teil gekommen. Liest sich für mich super. War gleich im Buch. Interessante Story, mal ganz anders aufgebaut. Werde definitiv Teil 1 und 3 lesen. Bin gespannt wie es weiter geht.

4

3.5 Das Buch hat für mich ziemlich zäh begonnen und es hat einige Zeit gedauert bis ich in das Buch reingefunden habe. Ich hatte sogar schon mit dem Gedanken gespielt das Buch abzubrechen, dann aber doch noch ein wenig weitergelesen und prompt wurde das Buch besser. Ich fand das ganze Szenario um den Fall ziemlich interessant und eine absolute neue und eigenwillige Art einen Krimi zu schreiben. Besonders hiermit hat das Buch sein Pluspunkte gesammelt. Leona war mir weder sonderlich sympathisch noch extrem unsympathisch. Eigentlich müsste sie einem aufgrund einiger Handlungen wirklich unsympathisch sein, aber man hatte manchmal so einen kleinen Funken von Verständnis, daher konnte ich sie nicht wirklich hassen. Ich bin sonst kein Fan von so widersprüchlichen Charakteren, aber hier hat es für mich gepasst. Insgesamt war das Buch für mich einen spannende Unterhaltung und durch den flüssigen Schreibstil ist es dann doch noch zum Pageturner geworden.

4

Leona im hilflosen Strudel ihrer Probleme Das Buch: Leona is back!!! Sie hat einen neuen Fall. Ein Selbstmordattentäter sprengt sich vor dem schwedischen Regierungsgebäude in die Luft. Er überlebt schwer verletzt. Und möchte nur mit Leona sprechen. Denn er hat noch einen Back-Up Plan, falls der Anschlag daneben gehen würde. Und Leona muss diesen herausfinden, um schlimmeres zu verhindern. Aber eigentlich interessiert sie das nicht. Denn sie verfolgt ihre eigenen Pläne. Das Fazit: Der zweite Teil der Leona Trilogie beginnt ein wenig nach all den Offenbarungen des ersten Teiles. Leona musste noch fernab vom Leser einiges Leid ertragen. Denn so sehr sie ihre eigenen Projekte vorantreibt, liebt sie ihre Kinder sehr. Das ist auch der wunde Punkt in ihrem Leben. Und das machte sie angreifbar, macht sie angreifbar und für den Leser sehr menschlich. Denn Leona ist nach wie vor nicht der Darling der Leserschaft. Aber das ist gut so. So mag man sie. Doch Leonas Probleme bleiben. Allen voran die fortwährenden Geldprobleme. Hier wird sie permanent erpresst. Also was tun in der Geldnot? Ihr Plan an Geld zu kommen, ist raffiniert und ungewöhnlich. Da hat sich Frau Rogneby schon etwas einfallen lassen. Leider bleibt der Leser sehr lange im Dunklen, was denn nun das große Projekt sei. Und bis dahin ist dieses Buch doch eher eine Durststrecke. Das ist ein wenig Schade, aber Leona weiß, wie man Dinge vortäuschen und ablenken kann. Und Jenny Rogneby weiß, wie Kriminelle und Ermittler ticken. Und beides vereint sie wunderbar und außergewöhnlich. Aber auch sie bleibt lange in Dunklem: und zwar im eigentlichen Fall des Buches: Denn eigentlich wollte sich ein Mann vor der schwedischen Regierung in die Luft sprengen. Das ging aber ein wenig daneben – und nun liegt der Mann gehbehindert im Krankenhaus. Und möchte seine Aussagen nur mit Leona teilen. Diese nimmt sich den Fall recht halbherzig an. Das ist doch ein wenig schade. Denn die Story bat genug Stoff. Und Leona erscheint hier durchweg abweisend und lustlos. Nicht als die supertolle Ermittlerin, wie sie in Buch Eins zelebriert wurde. Und so bleibt auch die Hauptstory des Buches lange im Nebel, ohne dass etwas Spannendes passiert. Man merkt schon, dass die Autorin sehr viel vor hat mit der Leona Trilogie. Im ersten Band funktionierte das auch noch, da alles für den Leser neu war. Nun weiß man, wie Leona tickt und so braucht es etwas mehr um den Leser zu überraschen. Leider weiß Leona selbst nicht so genau, wohin sie will (außer dass sie viel Geld braucht). Und so haben wir den typischen zweiten Band einer Trilogie. Der Aufbau zum Finale. Nicht schlecht. Aber auch nichts Neues. Trotzdem: lest den ersten Teil, lernt Leona lieben. Und freut euch einfach, mit ihr ihre Probleme zu erkunden. Denn darum geht es in der Trilogie: um die Protagonistin. Die Storys sind um Leona herumgeschrieben worden. Und wer weiß? Wahrscheinlich laufen doch alle Stränge im finalen Band 3 zusammen. https://booksoftination.wordpress.com/2017/07/26/jenny-rogneby-leona-der-zweck-heiligt-die-mittel/

5

Buch: Leona ist Kommissarin in Stockholm und muss in einem besonders kniffligen Fall ermitteln. Es wurde eine Bank ausgeraubt. Und das von einem siebenjährigen Mädchen. Doch wie ist das möglich? Wie kann so ein Mädchen rauben und einfach verschwinden? Die Ermittlungen laufen schlecht. Leona ermittelt und kommt doch scheinbar nicht voran. Woran kann das liegen? Ist Leona doch keine gute Ermittlerin? Fazit: Abgesehen von den wirklich langen Kapiteln ist dieses Buch der Wahnsinn. Ich kann schlecht ein Fazit ohne Spoiler abgeben. Kurz gesagt: es ist kein gewöhnlicher Thriller. Leona ist absolut nicht die typische Ermittlerin. Zwar hat sie einen Ehemann und zwei Kinder. Doch so wirklich warm wird sie nicht mit ihrer Familie. Gegen alles hat sie etwas auszusetzen und ist sehr gefühlskalt. Viele Leser werden die Hauptprotagonisten von Anfang an als unsympathisch einstufen. Mir hingegen gefallen solche Charaktere, die etwas auf dem Kerbholz haben. Man muss nicht jeden Hauptcharakter in den Büchern mögen, um das Buch gut finden zu können. Klar, das ist Ansichtssache, aber für mich zählt eher die Hintergrundgeschichte hinter dem Charakter. Wieso, weshalb und warum handelt er so untypisch? Und genau das wird im Laufe der Story auch bei Leona ersichtlich. Die Story baut sich gut auf. Obwohl doch schon früh so ein WTF-Moment auftaucht und man nicht so richtig weiß, wie nun dieses Buch weitergehen soll. Doch das dranbleiben lohnt sich definitiv. Nur der absolute Cliffhanger macht den Schluss ein wenig unbefriedigend. Viele Fragen sind noch offen. Und doch muss man noch eine ganze Weile auf den zweiten Teil der Leona-Trilogie warten. Leider. Zusammenfassend ist dieses Buch für die Leser, die gerne Thriller lesen und auch nicht vor sperrigen und ungewöhnlichen Hauptcharakteren zurückschrecken.

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