Blick ins Buch

L'Empire du Vampire (relié collector) - Tome 01

4,5(1994)
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Über das Buch

Jay Kristoff, l'auteur des phénoménales Chroniques de Nevernight est de retour avec le sanglant L'Empire du Vampire.
De la sainte coupe vient la lumière divine ;
La main fidèle rétablit l'ordre sur le monde.
Et sous le regard des Sept Martyrs,
L'homme abolira cette nuit sans fin.

Vingt-sept longues années se sont écoulées depuis la mort du jour. Pendant près de trois décennies, les vampires ont fait la guerre à l'humanité, construisant peu à peu leur empire éternel. Maintenant, seules quelques étincelles de lumière subsistent dans une mer de ténèbres.
Gabriel de León est un saint d'argent : un membre d'une confrérie œuvrant à la défense du royaume et de l'Église contre les créatures de la nuit. Mais même l'Ordre d'Argent n'a pas pu endiguer la marée une fois que la lumière du jour a manqué, et Gabriel est seul maintenant.
Emprisonné par les monstres qu'il a juré de détruire, le dernier saint d'argent est obligé de raconter son histoire. Un récit de batailles légendaires et d'amours interdits, de foi perdue et d'amitiés gagnées, du roi éternel et de la quête du dernier espoir de l'humanité : Le Saint-Graal.

Editionen (2)

ISBN9782378762247
VerlagDE SAXUS
Erscheinungsdatum04.10.22
Seitenzahl970

Rezensionen & Bewertungen

1994 Bewertungen

577 Rezensionen

4,5

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  • bam51
    bam51

    127 Follower

    4,5

    Blutig, zynisch, bildgewaltig. Ein absolut grandioser Auftakt, der trotz 1000 Seiten süchtig macht.

    Eine kleine Vorwarnung vorweg: Die deutsche Ausgabe bringt es auf über tausend Seiten. Das ist ein gewaltiger Wälzer. Plant also entsprechend Zeit ein. Aber er ist jede einzelne Seite absolut wert. Auf dem Papier klingt die Ausgangslage vertraut – Vampire gegen Menschen, eine sich ausbreitende Finsternis und ein legendärer Krieger im Zentrum des Ganzen. Doch was Kristoff aus dieser Prämisse macht, ist alles andere als altbekannt. Gabriel de León, der letzte der Silberwächter, sitzt in einem verschlossenen Raum und erzählt dem Vampir-Historiker Jean-François seine Lebensgeschichte. Diese Rahmenhandlung – man denke an Der Name des Windes, nur mit deutlich mehr Flüchen und einem ungleich ungeduldigeren Erzähler – treibt die gesamte Struktur des Buches an. Gabriel weigert sich strikt, seine Geschichte chronologisch zu erzählen, was Jean-François in den Wahnsinn treibt und das Buch für uns alle unendlich viel interessanter macht. Zwei Zeitstränge greifen ineinander: Gabriel als junger Mann, voller Glaube und Feuer, und Gabriel als das verbitterte, lebensmüde Wrack, zu dem er geworden ist. Zuzusehen, wie diese beiden Versionen derselben Person langsam miteinander verschmelzen, gehört zu den stillsten, aber erschütterndsten Meisterleistungen, die Kristoff hier gelingt. Was einen völlig unvorbereitet trifft, ist der Humor. Dies ist eine düstere, brutale, blutgetränkte Welt – und Gabriel ist aufrichtig und durchgehend witzig. Seine Schlagabtausche mit Jean-François sind ein ständiges Highlight: Der Historiker tippt mahnend mit seiner Feder, um Gabriel daran zu erinnern, dass die Vampirkönigin auf der Erklärung bestimmter Details besteht – ganz so, als würde er mit einem Kind sprechen –, während Gabriel einfach das auf seine Fingerknöchel tätowierte Wort PATIENCE aufblitzen lässt und gnadenlos genau das tut, was er ohnehin vorhatte. Er liest sich wie Geralt von Riva, wenn Geralt von der Kirche aufgezogen worden wäre und eine noch geringere Toleranz für den Schwachsinn anderer Leute entwickelt hätte. Der Humor untergräbt dabei nie die Düsternis – er macht sie erträglicher, und das ist exakt das, was guter Dark-Fantasy-Humor tun sollte. Die Charaktere verdienen sich jede einzelne ihrer Seiten. Gabriel ist außergewöhnlich, aber die Nebenfiguren halten mühelos Schritt: Aaron de Coste, Chloe, Dior, Astrid und der auf leise Art furchteinflößende Meister Grauhand. Und Flammenzunge – Gabriels leicht durchgeknalltes, sprechendes Schwert – verdient eine ganz eigene Erwähnung als eine der originellsten Charakterideen der jüngeren Fantasy. Die Antagonisten aus der Blutlinie des Ewigen Königs sind aufrichtig imposant und verkommen nie zu bloßem Dekor. Und Kristoffs Entscheidung, dieselben Figuren zu völlig unterschiedlichen Zeitpunkten ihres Lebens zu zeigen, zahlt sich immer wieder aus – besonders dann, wenn eine Figur aus Gabriels Jugend Jahrzehnte später im anderen Zeitstrang plötzlich wieder auftaucht. Dann wäre da noch der Schreibstil – und ich bin mir nicht sicher, ob ich je einen Fantasy-Roman gelesen habe, in dem die Sprache selbst zu einem derartigen Erlebnis wird. Kristoff erzählt nicht einfach nur die Geschichte; er spielt mit der Sprache wie ein Handwerker mit seinem Material und formt jeden Satz so, dass er exakt so im Kopf landet, wie er es beabsichtigt hat. Es ist düster, instinktiv und stellenweise aufrichtig poetisch. Kristoff schreibt wunderschön über Gewalt – was völlig verrückt klingt, aber absolut zutrifft. Und die Gothic-Illustrationen, die über die gesamte Ausgabe verstreut sind, verdienen ein besonderes Lob: eindringlich, detailreich und perfekt auf den Ton der Welt abgestimmt. Sie sind keine bloße Dekoration, sie sind die Atmosphäre. Eine Seite aufzuschlagen und festzustellen, dass eines dieser Bilder auf einen wartet, ist jedes Mal eine kleine Belohnung für sich. Ein Buch, das derart selbstbewusst in seiner eigenen Dunkelheit ruht, unter all dem Blut so verdammt witzig ist und in seiner Machart so wunderschön zusammenpasst, findet man nicht oft. Her mit Band zwei.

    Blutig, zynisch, bildgewaltig. Ein absolut grandioser Auftakt, der trotz 1000 Seiten süchtig macht.

    4 Tage vor

  • grantigetante
    grantigetante

    20 Follower

    5,0

    "Besser als Mensch zu sterben, denn als Monster zu leben"

    Wow was ein Buch. Ich bin nicht der größte Fan von Vampiren aber der extrem düstere grimdark Ansatz und die derbe Erzählweise haben mir sehr gefallen. Da wurde definitiv nichts romantisiert. Im social read habe ich gesehen, dass die derbe Ausdrucksweise einigen Leuten zu viel war. Ich fand sie aber sehr passend für das Setting und den Erzähler. Gabriel ist ein gebrochener Mann, der in einer düsteren Welt aufgewachsen und im Krieg gegen Untote erwachsen geworden ist. Ich habe nichts anderes von ihm erwartet und musste einige Male herzlich über die Ausdrücke lachen. Zur Story: Es gibt wie bei "der Name des Windes" die Rahmenhandlung, in der ein älterer Gabriel seine eigene Geschichte erzählt. Er wartet als Gefangener der Vampire auf seinen Tod, soll aber zuvor seine Geschichte erzählen. Die Erzählung seiner Vergangenheit springt zwischen verschiedenen Zeitebenen, was aber immer sehr deutlich getrennt und mMn nicht verwirrend ist. Wir folgen ihm mal als Jungen wie er zu den Silberwächtern kommt, mal als Erwachsener, der tief gebrochen und gefallen scheint und mit sich ringt, dennoch das richtige zu tun. Der Glaube spielt eine große Rolle, wird aber in meinen Augen gut aufgearbeitet, da es sehr gläubige Figuren gibt, die blindlinks schlimmste Dinge für den Glauben tun, aber auch Figuren, die vom Glauben angefallen sind und diesen ständig in Zweifel ziehen oder verdammen. So wirkt es für mich nie aufgesetzt oder zu predigend für oder gegen Religion an sich. Es ist einfach ein wichtiger Teil des Worldbuilding und passend eingebunden. Besonders gut finde ich die Charakterarbeit in dem Buch. Gabriel als Protagonist ist sehr vielschichtig und macht durch die Jahre aber teils auch in einzelnen Szenen große Entwicklungen durch, die aber verdient und erarbeitet sind und nicht einfach lahm geschrieben als Pilotpoint abgehakt werden. Besonders mag ich es, wenn sich Autoren trauen, Figuren auch mal unsympathisch oder wirklich morally grey zu machen. Figuren, bei denen man manchmal genervt ist, weil sie eben nicht einfach das Richtige tun oder diplomatisch mit Gefährten umgehen, sondern eben mit ihren Dämonen kämpfen. Im Moment lese ich eher weniger/langsamer aber Das Reich der Vampire hat mich richtig gefesselt, sodass ich die 1024 Seiten kaum gemerkt habe. Buch 2 wird sofort gekauft!

    6 Tage vor

  • riou
    riou

    55 Follower

    4,5

    Was für ein geniales Buch war bitte das?

    Ich habe viele neue kreative Schimpfwörter gelernt. Ich habe mich gefühlt wie in Interview mit einem Vampir nur das Quentin Terentino seine Hände im Spiel hatte. Es geht um Gabriel de Leon im Kampf gegen die Vampire, die ihre Macht stärken seitdem die Sonne ihre Kraft verloren hat. Mehr will ich auch gar nicht sagen. Das Buch muss man einfach erleben. Trotz 1000 Seiten hatte es keine Längen und wirklich miese Cliffhanger. Fantastische Charaktere, die ich in mein Herz geschlossen habe. Band 2 steht auch hier. Und wird hoffentlich baaaald gelesen! Große Empfehlung!

    3 Tage vor

3 von 577 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 525%
annuschkar
annuschkar13. Mai 2025

Entschuldigung, ist noch jemandem schlecht geworden bei der Perioden-Szene?

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