Blick ins Buch
Über das Buch
Sorge um Leib und Leben – so nennen wir bezeichnenderweise unsere Sorge um uns selbst, unsere physische Existenz und unsere Person. Die Sorge um Leib und Leben ist in besonderer Weise die Aufgabe der Medizin und der Pflege. Leiblichkeit gehört zu den Schlüsselbegriffen heutiger medizin- und pflegeethischer Debatten. Eine Bioethik, die sich an den Einsichten einer Phänomenologie der Leiblichkeit orientiert, steht allerdings vor nicht geringen Begründungsproblemen, haben doch die klassischen Vertreter einer Leibphänomenologie die besondere Stellung des menschlichen Leibes als erkenntnistheoretisches und ontologisches Problem betrachtet, nicht aber als eine Frage der Ethik. Mit den angesprochenen Begründungsproblemen setzt sich das vorliegende Buch auseinander. Seine bioethischen Erkundungen zur Leiblichkeit des Menschen befassen sich mit der Geburtlichkeit des Menschen, mit Krankheit, Alter und Tod. Es geht in diesem Buch weniger um materialethische Einzelfragen als um fundamentalethische und anthropologische Grundfragen heutiger Bioethik, die hier aus einem theologischen Blickwinkel diskutiert werden.
Editionen (1)
ISBN9783525624128
VerlagVandenhoeck & Ruprecht
Erscheinungsdatum28.04.10
Seitenzahl230
Haupt-GenreFachbücher
Sub-GenreReligion & Glaube
FormatTaschenbuch
SpracheDeutsch
Preis98.00 €
Autorin / Autor
Über Ulrich H. J. Körtner
Ulrich H.J. Körtner, Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult., war 1992–2025 Ordinarius für Systematische Theologie an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Wien, Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien und Direktor des Instituts für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie in Wien, sowie 1998–2008 Vorsitzender der Rudolf-Bultmann-Gesellschaft für Hermeneutische Theologie. Sein rezentestes Buch ist Gott verstehen. Aufgaben und Grenzen theologischer Hermeneutik (2025).
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