Lass uns fliegen
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Beschreibung
Wenn Tag und Nacht sich berühren: Vincent und Paulina kommen aus vollkommen unterschiedlichen Welten. Die fleißige Schülerin hat nichts mit Vincent, dem Kiffer, zu tun. Doch dann lernen sich die beiden in der Schreibwerkstatt besser kennen. Dort ist Raum für ihre Gedanken, Ängste und Wünsche. Trotzdem dauert es eine Weile, bis sich Vincent und Paulina für den Kurs öffnen können und sich schließlich ineinander verlieben. Ein beeindruckender Roman über Abhängigkeit, über das Erwachsenwerden, über Trauer und Liebe: aus zwei Perspektiven erzählt. Katrin Bongard schreibt in "Lass uns fliegen" über eine zarte Liebe, die Schmerz, Wut und Abgründe überwinden kann.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Katrin Bongard lebte einige Jahre in New York und nun wieder in Berlin. Neben der Arbeit als Drehbuchentwicklerin für Film- und Fernsehen ist sie seit 2005 als Autorin tätig.
Merkmale
2 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Das Buch ist abwechselnd aus der Perspektive von Paulina und der von Vincent geschrieben. Das hat mir gut gefallen, da beide Protagonisten eigene Probleme haben, von denen Außenstehende nichts wissen und man so trotzdem alles erfährt und das nicht nur durch Gerüchte, sondern aus erster Hand. Paulina leidet unter dem Tod ihrer großen Schwester, die sie immer für perfekt gehalten hat. Ohne Tabletten kommt sie im Alltag nicht mehr zurecht und trotzdem möchte sie nun versuchen, wieder ihr Leben weiterzuleben. Nach außen hin galt sie immer als perfekt, aber es hat mir gefallen, dass sie sich selbst nicht so sieht. Vincent ist ein „Kiffer“ und wirkt nach außen hin ganz anders, als er eigentlich ist. Dass sein Vater ein Alkoholproblem hat, weiß kaum jemand und er möchte auch nicht, dass sich das ändert. Er schreibt heimlich, Gedichte oder Raps, das weiß er selbst nicht genau. Diese Gedichte bekommt man teilweise auch zu lesen und das fand ich super. Toll fand ich auch die liebevollen Zeichnungen am Anfang jedes Kapitels, die von der Autorin selbst stammen und nicht nur Deko sind, sondern im Bezug zur Geschichte stehen und dazugehören. Die Themen des Buches sind ernst und traurig, man fühlt mit den Protagonisten mit. Aber nicht nur auf negative Weise, sondern auch in den schönen Momenten, die es natürlich auch gibt. Während die Freundinnen von Paulina größtenteils eher blass und mir nicht in Erinnerung geblieben sind, hat mir Vincents bester Freund unglaublich gut gefallen. Die Beziehung zwischen den beiden ist eine super Freundschaft und wirkt unglaublich echt und realistisch. Wie immer in Katrin Bongards Büchern wird also darauf geachtet, den Fokus nicht auf eine kitschige Liebesgeschichte zu legen, sondern alles entwickelt sich wie im echten Leben und da passieren nun mal auch andere Dinge und Themen wie Familie und Freundschaft spielen immer eine wichtige Rolle. Ein weiteres wichtiges Thema des Buches ist das Schreiben, das auch in den Leben der Protagonisten eine große Rolle spielt. Fazit: Eine Geschichte über Familie, Freundschaft, das Schreiben und verschiedene Probleme im Leben und wie die Charaktere mit all dem umgehen. Das Buch als Liebesgeschichte zu betiteln würde einfach nicht passen, weil es noch um so viel mehr geht. Sehr empfehlenswert! 4,5/5 Punkten
Merkmale
2 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beschreibung
Wenn Tag und Nacht sich berühren: Vincent und Paulina kommen aus vollkommen unterschiedlichen Welten. Die fleißige Schülerin hat nichts mit Vincent, dem Kiffer, zu tun. Doch dann lernen sich die beiden in der Schreibwerkstatt besser kennen. Dort ist Raum für ihre Gedanken, Ängste und Wünsche. Trotzdem dauert es eine Weile, bis sich Vincent und Paulina für den Kurs öffnen können und sich schließlich ineinander verlieben. Ein beeindruckender Roman über Abhängigkeit, über das Erwachsenwerden, über Trauer und Liebe: aus zwei Perspektiven erzählt. Katrin Bongard schreibt in "Lass uns fliegen" über eine zarte Liebe, die Schmerz, Wut und Abgründe überwinden kann.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Katrin Bongard lebte einige Jahre in New York und nun wieder in Berlin. Neben der Arbeit als Drehbuchentwicklerin für Film- und Fernsehen ist sie seit 2005 als Autorin tätig.
Beiträge
Das Buch ist abwechselnd aus der Perspektive von Paulina und der von Vincent geschrieben. Das hat mir gut gefallen, da beide Protagonisten eigene Probleme haben, von denen Außenstehende nichts wissen und man so trotzdem alles erfährt und das nicht nur durch Gerüchte, sondern aus erster Hand. Paulina leidet unter dem Tod ihrer großen Schwester, die sie immer für perfekt gehalten hat. Ohne Tabletten kommt sie im Alltag nicht mehr zurecht und trotzdem möchte sie nun versuchen, wieder ihr Leben weiterzuleben. Nach außen hin galt sie immer als perfekt, aber es hat mir gefallen, dass sie sich selbst nicht so sieht. Vincent ist ein „Kiffer“ und wirkt nach außen hin ganz anders, als er eigentlich ist. Dass sein Vater ein Alkoholproblem hat, weiß kaum jemand und er möchte auch nicht, dass sich das ändert. Er schreibt heimlich, Gedichte oder Raps, das weiß er selbst nicht genau. Diese Gedichte bekommt man teilweise auch zu lesen und das fand ich super. Toll fand ich auch die liebevollen Zeichnungen am Anfang jedes Kapitels, die von der Autorin selbst stammen und nicht nur Deko sind, sondern im Bezug zur Geschichte stehen und dazugehören. Die Themen des Buches sind ernst und traurig, man fühlt mit den Protagonisten mit. Aber nicht nur auf negative Weise, sondern auch in den schönen Momenten, die es natürlich auch gibt. Während die Freundinnen von Paulina größtenteils eher blass und mir nicht in Erinnerung geblieben sind, hat mir Vincents bester Freund unglaublich gut gefallen. Die Beziehung zwischen den beiden ist eine super Freundschaft und wirkt unglaublich echt und realistisch. Wie immer in Katrin Bongards Büchern wird also darauf geachtet, den Fokus nicht auf eine kitschige Liebesgeschichte zu legen, sondern alles entwickelt sich wie im echten Leben und da passieren nun mal auch andere Dinge und Themen wie Familie und Freundschaft spielen immer eine wichtige Rolle. Ein weiteres wichtiges Thema des Buches ist das Schreiben, das auch in den Leben der Protagonisten eine große Rolle spielt. Fazit: Eine Geschichte über Familie, Freundschaft, das Schreiben und verschiedene Probleme im Leben und wie die Charaktere mit all dem umgehen. Das Buch als Liebesgeschichte zu betiteln würde einfach nicht passen, weil es noch um so viel mehr geht. Sehr empfehlenswert! 4,5/5 Punkten









