Lass gehen, wen du liebst

Lass gehen, wen du liebst

Hardcover
5.02

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Beschreibung

Von den Menschen, die wir lieben, besitzen wir nichts. Nach dem plötzlichen Tod der Mutter verspürt Lisa Balavoine das Bedürfnis, sich ihr schreibend wieder anzunähern. Sie zeichnet das Porträt einer Frau, erzählt von einer komplexen Mutter-Tochter-Beziehung. So intim diese Erzählung ist, so universell ist sie auch: Lisa Balavoine schreibt unaufdringlich über die Widersprüchlichkeiten von Mutterschaft, über Muster, die wir unbewusst übernehmen und weitergeben, über den Umgang mit Tod und Trauer und wie schwer es ist, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Ihre poetische wie pfeilgenaue Sprache ist dabei Rettung und Genuss.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
159
Preis
22.70 €

Autorenbeschreibung

Lisa Balavoine, 1974 in Amiens geboren, wo sie auch heute lebt und arbeitet, ist Lehrerin an einem beruflichen Gymnasium. ›Lass gehen, wen du liebst‹ ist ihr zweiter Roman für Erwachsene. Daneben veröffentlicht sie auch Jugendbücher.

Beiträge

1
Alle
5

Lisa Balavoine hat mit ihrem Buch „Lass gehen, wen du liebst“ ein zutiefst berührendes Werk geschaffen, das sich mit einer komplexen Beziehung zwischen Mutter und Tochter auseinandersetzt. Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter versucht sie sich, ihr durch das Schreiben wieder anzunähern. In dieser autobiografischen Erzählung erzählt Balavoine von der schwierigen Bindung zu ihrer Mutter, die von zahlreichen Umzügen, Beziehungsproblemen und emotionaler Distanz geprägt ist. Gleichzeitig zeichnet sie ein einfühlsames Porträt einer Mutter, die zeitlebens eine zutiefst unglückliche Frau war. Dabei offenbart Balavoine ihre tiefe, bedingungslose Liebe zur Mutter, auch wenn diese ihr nicht die gewünschte Geborgenheit und Sicherheit geben kann. Balavoines poetische und zugleich präzise Sprache verleiht der Erzählung eine ganz besondere Tiefe und Intensität. Auf einfühlsame Weise zeigt sie, wie schwer es sein kann, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, während man gleichzeitig mit den Erwartungen und Prägungen der eigenen Mutter konfrontiert ist. Auf knappen 150 Seiten gelingt es Balavoine, das gesamte Spektrum der Beziehung zwischen Müttern und Töchtern darzustellen. Durch ihre eigene Erfahrung als Mutter reflektiert Balavoine die Widersprüchlichkeiten der Mutterschaft, übernommene Muster, den Umgang mit Tod und Trauer und auch die eigenen Ängste und Unsicherheiten im Umgang mit der eigenen Tochter. Eine schmerzvolle und sehr intime Erzählung, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Zärtlich, schön und unheimlich bewegend! Aus dem Französischen von Ela zum Winkel.

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