Lago Mortale
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Beschreibung
Der erste Fall für Simon Strasser
Inmitten der flirrenden Augusthitze träumt der ehemalige Polizeireporter Simon Strasser von nichts weiter als einem erfrischenden Bad im Lago d’Orta und einem Regenschauer. Doch dann entdeckt er auf einer herrenlosen Yacht die Leiche eines einflussreichen Fabrikantensohns. Simons alte Instinkte sind geweckt, doch an diesem beschaulichen See scheint jeder ein Geheimnis zu haben – das um jeden Preis gewahrt werden muss.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Giulia Conti ist das Pseudonym einer deutschen Journalistin und Reisebuchautorin. Sie hat lange in Frankfurt am Main gelebt und gearbeitet. Ihre zweite Heimat ist seit zwanzig Jahren ein kleines Dorf am Lago d'Orta in Norditalien. Mit ihrem Roman Lago Mortale gelang ihr ein erfolgreicher Krimireihenauftakt, auf den zwei weitere Bände folgten. 2024 erschien bei Atlantik außerdem Die Frau in Rot.
Beiträge
Zum Buch: Simon Strasser ist deutscher mit italienischen Wurzeln. Früher war er in Frankfurt am Main Polizeireporter, heute hat er ein Haus am Ufer des Lago d'Orta, lebt dort friedlich zusammen mit seiner Stieftochter und schreibt abundzu mal eine Reportage für eine Zeitschrift. Eines Tages entdeckt er die Yacht der einflussreichen Familie Zanetti und an Bord die Leiche ihres Sohnes Marco. Simon wittert sofort ein Verbrechen ... Meine Meinung: Was sich in der Kurzbeschreibung wie ein interessanter Krimi las, stellte sich als Werbung für eine wunderschöne Region raus. So kam es mir zumindest vor. Ich fragte mich schon öfters ob ich noch einen Krimi lese oder doch einen Reiseführer. Ich mag es schon, wenn ein Buch in einer schönen Region spielt und die auch vorgestellt wird, aber hier war es mir dann doch zuviel des Guten. Stellenweise würde über eine Seite die Anfahrt in irgendein abgelegenes Gebiet beschrieben, als sollte ich selbst dahin fahren. Von Krimi war jedenfalls nicht viel spürbar. Im letzten Drittel würde es dann ein wenig spannender, die Ereignisse überschlugen sich und leider war es ein wenig unübersichtlich und zu gewollt. Dann kamen noch viele, viele Personen hinzu, die mich stellenweise sehr verwirrten. Alles in allem ein nettes Buch, schön zu lesen wenn man, wie ich, ein großer Fan von Italien und vor allem dieser Gegend ist. Aber mit Krimi hatte es meiner Meinung nach wenig zu tun.
Simon Strasser, ehemaliger Gerichts- und Polizeireporter findet am Bord der Dynamic die Leiche von Marco Zanetti. Alles deutet auf einen Unfall hin, doch Simon glaubt nicht daran und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln... "Lago Mortale" ist der Auftakt einer Reihe, die derzeit drei Bände umfasst. Ob weitere Bücher geplant sind, weiß ich leider nicht. Giulia Conti hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Die Landschaftsbeschreibungen sind ihr ausgesprochen gut gelungen. Das Buch liest sich wie ein Reisebericht - man spürt in jeder Zeile wie sehr sie Land und Leute liebt. Der Kriminalfall hingegen ist gerade für einen Auftakt äußerst schwach und macht nicht gerade Lust die Reihe weiterhin zu verfolgen. Es kommt keinerlei Spannung auf und lange Zeit gibt es auch keine Fortschritte/Hinweise. Und natürlich trifft Simon Strasser mit seinen Vermutungen jedes Mal ins Schwarze. Eine ganz bestimmte Szene möchte ich euch nicht vorenthalten, denn sie hat mich äußerst wütend gemacht. Während eines Gespräches fragt er eine Frau, ob zwei bestimmte Männer etwas miteinander haben. Diese antwortete, dass sie es nicht weiß. Simon schlussfolgert daraus, dass die beiden wohl ein Paar waren. HÄ? Kein Kommentar, ehrlich... Der Protagonist ist mir sowieso unsympathisch. Außerdem benimmt er sich ständig als wäre er Polizist. Er ermittelt auf eigene Faust und verhört Verdächtige. Alles klar. Ich werde die Reihe daher abbrechen.
Klappentext von der Verlagsseite Der erste Fall für Simon Strasser Inmitten der flirrenden Augusthitze träumt der ehemalige Polizeireporter Simon Strasser von nichts weiter als einem erfrischenden Bad im Lago d’Orta und einem Regenschauer. Doch dann entdeckt er auf einer herrenlosen Yacht die Leiche eines einflussreichen Fabrikantensohns. Simons alte Instinkte sind geweckt, doch an diesem beschaulichen See scheint jeder ein Geheimnis zu haben – das um jeden Preis gewahrt werden muss. Autoreninfo von der Verlagsseite: Giulia Conti ist das Pseudonym einer deutschen Journalistin und Reisebuchautorin. Sie hat viele Jahre in Frankfurt am Main gelebt und gearbeitet. Ihre zweite Heimat ist seit zwanzig Jahren ein kleines Dorf am Lago d’Orta in Norditalien. Lago Mortale ist ihr erster Roman. Erster Satz: Der Lago d’Orta lag spiegelglatt in der Sonne, die zackige Bergkette im Norden des Sees verschwamm im Hitzedunst. Aufbau: “Lago Mortale” umfasst umfasst 45 Kapitel, einen Epilog und eine Nachbemerkung der Autorin. Erzählt wird aus der dritten Person. Meinung: Wie zu Beginn gesagt habe ich nach einen spannenden italienischen Krimi Ausschau gehalten. Bei Vorablesen habe ich dann “Lago Mortale” von Giulia Conti entdeckt. Eingenommen durch das Cover und auch den Untertitel “Ein Piermont Krimi” habe ich die ersten Seiten der Leseprobe gelesen. Die waren nicht nur interessant, sondern machten auch Lust auf mehr. Okay bewirbst du dich mal für das Buch, dachte ich so bei mir. Zum Glück habe ich es dann auch gewonnen und ich habe auch mit großem Interesse angefangen das Buch zu lesen. Aber die Ernüchterung folgte leider bald, war der Anfang noch gut und interessant durch den eigenartigen Tod von Marco Zanetti, so wurde es danach langsam und beschaulich. Vorweg ich mag Landschaftsbeschreibungen, ich lerne auch gerne etwas dazu, aber wenn ich dies vertiefend haben will, dann lese ich ein Sachbuch oder einen Reiseführer. Ich bin davon ausgegangen, dass ich einen Krimi bekomme und dann möchte ich auch eine Krimihandlung haben. Leider erzählt Conti viel über die Landschaft, die Geschichte und auch über den Bau des Mailänders Dom, sicherlich alles interessant und auch als Rahmenhandlung für den Fall zu gebrauchen. Aber für mich war es zu viel. Immer wenn es gerade mal spannend wurde, schaffte es Conti mit einer seitenlangen Beschreibung der Landschaft oder des Essens, die Spannung wieder rauszunehmen. Immer so kleine Appetizer, aber dann wieder Geplänkel, sei es die Beschreibung eines Ortes oder des Autos. Conti arbeitet nicht mit Dialogen, sondern mehr mit Beschreibungen, das mögen manche gut und toll finden, aber für eine Krimihandlung ist es kontraproduktiv. Nach der Hälfte des Buches fragte ich mich, ob ich einen Krimi oder einen Reiseführer lese. Streckenweise hatte ich echt das Gefühl, dass es das letztere ist. Ihr gelingt dadurch zwar ein Gefühl für die Region zu schaffen und auch Atmosphäre zu erschaffen, aber sie bringt damit die Krimihandlung zu erliegen. Vielleicht liegt es auch daran, dass es alleine aus Simons Sicht geschrieben wird und er nun mal auch nicht ein starker Charakter ist. Sympathisch ja, aber auch für einen Journalisten mit sehr wenig Biss ausgestattet. Auch er lässt es schleifen, wie die Autorin. Ein bisschen mehr Ermittlungsarbeit vonseiten der Carabinieri dargestellt, hätte dem Buch gutgetan. Das war einfach zu wenig für mich. Dabei ist Carla Moretti sicher eine interessante Person. Conti arbeitet mit viel Personal, das mir aber auch zu blass bleibt und nicht mehr als bloße Randfiguren sind, auch wenn sie nachher eigentlich eine tragende Rolle inne haben. Gegen Ende hin, nach gut zweihundervierzig Seiten, kommt so etwas wie Spannung auf und die Krimihandlung beginnt. Aber leider etwas spät und daher für mich zu spät. Fazit “Lago Mortale” von Giulia Conti ist ein Debutroman. Wer einen spannenden Krimi erwartet, der wird enttäuscht sein. Es ist eher ein leichtes Wohlfühlbuch für zwischendurch.
Ich hab mich echt gefreut, dass ich noch so einen "Italien-Ambiete"-Krimi entdeckt hat, denn das, was manche Rezensenten als "langatmig" beschreiben, fand ich besonders gut: Die Beschreibung der Landschaft und der heißen Augusttage am See, das Essen, der Kaffee, die Cocktails - fand ich super! Auch die Figuren fand ich interessant, wobei ich zugeben muss, dass ich ein bissle die Übersicht verloren habe, wer jetzt wer ist - wer ist die Mutter von Simons Tochter und ist die nun seine leibliche Tochter oder nicht? Dann gab es Anna und Tomaso und Giulio... da wäre weniger mehr gewesen, finde ich. Aber die Kriminalgeschichte war schlüssig und auch leidlich spannend, ohne zu brutal zu sein. Idealerweise hätte ich dieses Buch allerdings im Hochsommer lesen wollen, nicht im Februar, dann hätte frau die beschriebene Hitze sicher noch besser nachfühlen können. Ich vergebe gute 3 von 5 Sternen und werde sicher noch weiter in der Reihe lesen, wenn auch vielleicht nicht gleich sofort.
Beschreibung
Der erste Fall für Simon Strasser
Inmitten der flirrenden Augusthitze träumt der ehemalige Polizeireporter Simon Strasser von nichts weiter als einem erfrischenden Bad im Lago d’Orta und einem Regenschauer. Doch dann entdeckt er auf einer herrenlosen Yacht die Leiche eines einflussreichen Fabrikantensohns. Simons alte Instinkte sind geweckt, doch an diesem beschaulichen See scheint jeder ein Geheimnis zu haben – das um jeden Preis gewahrt werden muss.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Giulia Conti ist das Pseudonym einer deutschen Journalistin und Reisebuchautorin. Sie hat lange in Frankfurt am Main gelebt und gearbeitet. Ihre zweite Heimat ist seit zwanzig Jahren ein kleines Dorf am Lago d'Orta in Norditalien. Mit ihrem Roman Lago Mortale gelang ihr ein erfolgreicher Krimireihenauftakt, auf den zwei weitere Bände folgten. 2024 erschien bei Atlantik außerdem Die Frau in Rot.
Beiträge
Zum Buch: Simon Strasser ist deutscher mit italienischen Wurzeln. Früher war er in Frankfurt am Main Polizeireporter, heute hat er ein Haus am Ufer des Lago d'Orta, lebt dort friedlich zusammen mit seiner Stieftochter und schreibt abundzu mal eine Reportage für eine Zeitschrift. Eines Tages entdeckt er die Yacht der einflussreichen Familie Zanetti und an Bord die Leiche ihres Sohnes Marco. Simon wittert sofort ein Verbrechen ... Meine Meinung: Was sich in der Kurzbeschreibung wie ein interessanter Krimi las, stellte sich als Werbung für eine wunderschöne Region raus. So kam es mir zumindest vor. Ich fragte mich schon öfters ob ich noch einen Krimi lese oder doch einen Reiseführer. Ich mag es schon, wenn ein Buch in einer schönen Region spielt und die auch vorgestellt wird, aber hier war es mir dann doch zuviel des Guten. Stellenweise würde über eine Seite die Anfahrt in irgendein abgelegenes Gebiet beschrieben, als sollte ich selbst dahin fahren. Von Krimi war jedenfalls nicht viel spürbar. Im letzten Drittel würde es dann ein wenig spannender, die Ereignisse überschlugen sich und leider war es ein wenig unübersichtlich und zu gewollt. Dann kamen noch viele, viele Personen hinzu, die mich stellenweise sehr verwirrten. Alles in allem ein nettes Buch, schön zu lesen wenn man, wie ich, ein großer Fan von Italien und vor allem dieser Gegend ist. Aber mit Krimi hatte es meiner Meinung nach wenig zu tun.
Simon Strasser, ehemaliger Gerichts- und Polizeireporter findet am Bord der Dynamic die Leiche von Marco Zanetti. Alles deutet auf einen Unfall hin, doch Simon glaubt nicht daran und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln... "Lago Mortale" ist der Auftakt einer Reihe, die derzeit drei Bände umfasst. Ob weitere Bücher geplant sind, weiß ich leider nicht. Giulia Conti hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Die Landschaftsbeschreibungen sind ihr ausgesprochen gut gelungen. Das Buch liest sich wie ein Reisebericht - man spürt in jeder Zeile wie sehr sie Land und Leute liebt. Der Kriminalfall hingegen ist gerade für einen Auftakt äußerst schwach und macht nicht gerade Lust die Reihe weiterhin zu verfolgen. Es kommt keinerlei Spannung auf und lange Zeit gibt es auch keine Fortschritte/Hinweise. Und natürlich trifft Simon Strasser mit seinen Vermutungen jedes Mal ins Schwarze. Eine ganz bestimmte Szene möchte ich euch nicht vorenthalten, denn sie hat mich äußerst wütend gemacht. Während eines Gespräches fragt er eine Frau, ob zwei bestimmte Männer etwas miteinander haben. Diese antwortete, dass sie es nicht weiß. Simon schlussfolgert daraus, dass die beiden wohl ein Paar waren. HÄ? Kein Kommentar, ehrlich... Der Protagonist ist mir sowieso unsympathisch. Außerdem benimmt er sich ständig als wäre er Polizist. Er ermittelt auf eigene Faust und verhört Verdächtige. Alles klar. Ich werde die Reihe daher abbrechen.
Klappentext von der Verlagsseite Der erste Fall für Simon Strasser Inmitten der flirrenden Augusthitze träumt der ehemalige Polizeireporter Simon Strasser von nichts weiter als einem erfrischenden Bad im Lago d’Orta und einem Regenschauer. Doch dann entdeckt er auf einer herrenlosen Yacht die Leiche eines einflussreichen Fabrikantensohns. Simons alte Instinkte sind geweckt, doch an diesem beschaulichen See scheint jeder ein Geheimnis zu haben – das um jeden Preis gewahrt werden muss. Autoreninfo von der Verlagsseite: Giulia Conti ist das Pseudonym einer deutschen Journalistin und Reisebuchautorin. Sie hat viele Jahre in Frankfurt am Main gelebt und gearbeitet. Ihre zweite Heimat ist seit zwanzig Jahren ein kleines Dorf am Lago d’Orta in Norditalien. Lago Mortale ist ihr erster Roman. Erster Satz: Der Lago d’Orta lag spiegelglatt in der Sonne, die zackige Bergkette im Norden des Sees verschwamm im Hitzedunst. Aufbau: “Lago Mortale” umfasst umfasst 45 Kapitel, einen Epilog und eine Nachbemerkung der Autorin. Erzählt wird aus der dritten Person. Meinung: Wie zu Beginn gesagt habe ich nach einen spannenden italienischen Krimi Ausschau gehalten. Bei Vorablesen habe ich dann “Lago Mortale” von Giulia Conti entdeckt. Eingenommen durch das Cover und auch den Untertitel “Ein Piermont Krimi” habe ich die ersten Seiten der Leseprobe gelesen. Die waren nicht nur interessant, sondern machten auch Lust auf mehr. Okay bewirbst du dich mal für das Buch, dachte ich so bei mir. Zum Glück habe ich es dann auch gewonnen und ich habe auch mit großem Interesse angefangen das Buch zu lesen. Aber die Ernüchterung folgte leider bald, war der Anfang noch gut und interessant durch den eigenartigen Tod von Marco Zanetti, so wurde es danach langsam und beschaulich. Vorweg ich mag Landschaftsbeschreibungen, ich lerne auch gerne etwas dazu, aber wenn ich dies vertiefend haben will, dann lese ich ein Sachbuch oder einen Reiseführer. Ich bin davon ausgegangen, dass ich einen Krimi bekomme und dann möchte ich auch eine Krimihandlung haben. Leider erzählt Conti viel über die Landschaft, die Geschichte und auch über den Bau des Mailänders Dom, sicherlich alles interessant und auch als Rahmenhandlung für den Fall zu gebrauchen. Aber für mich war es zu viel. Immer wenn es gerade mal spannend wurde, schaffte es Conti mit einer seitenlangen Beschreibung der Landschaft oder des Essens, die Spannung wieder rauszunehmen. Immer so kleine Appetizer, aber dann wieder Geplänkel, sei es die Beschreibung eines Ortes oder des Autos. Conti arbeitet nicht mit Dialogen, sondern mehr mit Beschreibungen, das mögen manche gut und toll finden, aber für eine Krimihandlung ist es kontraproduktiv. Nach der Hälfte des Buches fragte ich mich, ob ich einen Krimi oder einen Reiseführer lese. Streckenweise hatte ich echt das Gefühl, dass es das letztere ist. Ihr gelingt dadurch zwar ein Gefühl für die Region zu schaffen und auch Atmosphäre zu erschaffen, aber sie bringt damit die Krimihandlung zu erliegen. Vielleicht liegt es auch daran, dass es alleine aus Simons Sicht geschrieben wird und er nun mal auch nicht ein starker Charakter ist. Sympathisch ja, aber auch für einen Journalisten mit sehr wenig Biss ausgestattet. Auch er lässt es schleifen, wie die Autorin. Ein bisschen mehr Ermittlungsarbeit vonseiten der Carabinieri dargestellt, hätte dem Buch gutgetan. Das war einfach zu wenig für mich. Dabei ist Carla Moretti sicher eine interessante Person. Conti arbeitet mit viel Personal, das mir aber auch zu blass bleibt und nicht mehr als bloße Randfiguren sind, auch wenn sie nachher eigentlich eine tragende Rolle inne haben. Gegen Ende hin, nach gut zweihundervierzig Seiten, kommt so etwas wie Spannung auf und die Krimihandlung beginnt. Aber leider etwas spät und daher für mich zu spät. Fazit “Lago Mortale” von Giulia Conti ist ein Debutroman. Wer einen spannenden Krimi erwartet, der wird enttäuscht sein. Es ist eher ein leichtes Wohlfühlbuch für zwischendurch.
Ich hab mich echt gefreut, dass ich noch so einen "Italien-Ambiete"-Krimi entdeckt hat, denn das, was manche Rezensenten als "langatmig" beschreiben, fand ich besonders gut: Die Beschreibung der Landschaft und der heißen Augusttage am See, das Essen, der Kaffee, die Cocktails - fand ich super! Auch die Figuren fand ich interessant, wobei ich zugeben muss, dass ich ein bissle die Übersicht verloren habe, wer jetzt wer ist - wer ist die Mutter von Simons Tochter und ist die nun seine leibliche Tochter oder nicht? Dann gab es Anna und Tomaso und Giulio... da wäre weniger mehr gewesen, finde ich. Aber die Kriminalgeschichte war schlüssig und auch leidlich spannend, ohne zu brutal zu sein. Idealerweise hätte ich dieses Buch allerdings im Hochsommer lesen wollen, nicht im Februar, dann hätte frau die beschriebene Hitze sicher noch besser nachfühlen können. Ich vergebe gute 3 von 5 Sternen und werde sicher noch weiter in der Reihe lesen, wenn auch vielleicht nicht gleich sofort.







