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Cozy Crime zu Weihnachten
23. Sept. 2022
Cozy Crime zu Weihnachten
23. Sept. 2022
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26 Bewertungen
4 Rezensionen
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Cozy Crime zu Weihnachten
23. Sept. 2022
Cozy Crime zu Weihnachten
23. Sept. 2022

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Sozialkritischer Weihnachtskrimi voller Paris-Flair [Kurzrezension] Weiße Weihnachten in Paris gab es seit Jahren nicht mehr, aber diesmal scheint sich das Wunder anzubahnen. Commissaire Lacroix darf dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit durch ein verschneites Paris stapfen und zwar in aller Ruhe, denn die Aufklärung eines Mordes steht momentan nicht auf seiner Tagesordnung. Dennoch macht sich beim modernen "Maigret", wie ihn die Presse - und zunehmend auch sein Umfeld - augenzwinkernd nennt, ein gewisses Unbehagen breit, als die gerade eben erst aufgebaute Weihnachtsdekoration in Form von Lichterketten im Stadtteil Montmartre geklaut wird. Eigentlich kein Fall für einen Kriminalpolizisten und dennoch: Lacroix möchte wissen, was dahintersteckt und begibt sich zu Ermittlungen ins alte Pariser Künstlerviertel "auf dem Berg". Dort wird er mit einigen mysteriösen Fällen von Vandalismus konfrontiert, die vermutlich einen konsumkritischen Hintergrund haben. Als aber ein Lebewesen Schaden nimmt wird Lacroix klar: Hier geht es um deutlich mehr, als um die Kommerzialisierung des Künstlerviertels Montmarte.... Es ist ein kluger dritter Lacroix-Krimi, den Alex Lépic alias Alexander Oetker (wie wir seit diesem Jahr wissen) hier geschrieben hat. Er ist sehr gesellschaftskritisch und beherbergt u.a. den famosen und so wahren Satz: "Die sozialen Medien sind die Guillotine unserer Zeit." Außerdem befasst er sich mit dem leider immer etwas randständigen Thema "mental health". Barmherzigkeit, Mitleid und die Kraft der Vergebung sind ebenfalls Schlagworte, die mir zur Handlung einfallen. Also alles sehr "weihnachtliche" Themen, wenn man so will. Ein schöner, sehr atmosphärischer Weihnachtskrimi, der allerdings nicht ganz so spannend war wie der erste Lacroix-Roman, den ich gelesen habe. Die wunderschöne Ausstattung durch den Kampa-Verlag ist wie immer eine Augenweide.
22. Sept. 2023
Sozialkritischer Weihnachtskrimi voller Paris-Flair [Kurzrezension] Weiße Weihnachten in Paris gab es seit Jahren nicht mehr, aber diesmal scheint sich das Wunder anzubahnen. Commissaire Lacroix darf dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit durch ein verschneites Paris stapfen und zwar in aller Ruhe, denn die Aufklärung eines Mordes steht momentan nicht auf seiner Tagesordnung. Dennoch macht sich beim modernen "Maigret", wie ihn die Presse - und zunehmend auch sein Umfeld - augenzwinkernd nennt, ein gewisses Unbehagen breit, als die gerade eben erst aufgebaute Weihnachtsdekoration in Form von Lichterketten im Stadtteil Montmartre geklaut wird. Eigentlich kein Fall für einen Kriminalpolizisten und dennoch: Lacroix möchte wissen, was dahintersteckt und begibt sich zu Ermittlungen ins alte Pariser Künstlerviertel "auf dem Berg". Dort wird er mit einigen mysteriösen Fällen von Vandalismus konfrontiert, die vermutlich einen konsumkritischen Hintergrund haben. Als aber ein Lebewesen Schaden nimmt wird Lacroix klar: Hier geht es um deutlich mehr, als um die Kommerzialisierung des Künstlerviertels Montmarte.... Es ist ein kluger dritter Lacroix-Krimi, den Alex Lépic alias Alexander Oetker (wie wir seit diesem Jahr wissen) hier geschrieben hat. Er ist sehr gesellschaftskritisch und beherbergt u.a. den famosen und so wahren Satz: "Die sozialen Medien sind die Guillotine unserer Zeit." Außerdem befasst er sich mit dem leider immer etwas randständigen Thema "mental health". Barmherzigkeit, Mitleid und die Kraft der Vergebung sind ebenfalls Schlagworte, die mir zur Handlung einfallen. Also alles sehr "weihnachtliche" Themen, wenn man so will. Ein schöner, sehr atmosphärischer Weihnachtskrimi, der allerdings nicht ganz so spannend war wie der erste Lacroix-Roman, den ich gelesen habe. Die wunderschöne Ausstattung durch den Kampa-Verlag ist wie immer eine Augenweide.
22. Sept. 2023

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TW: Gewalt gegen Tiere
23. Sept. 2022
TW: Gewalt gegen Tiere
23. Sept. 2022
3 von 4 Rezensionen
Autorin / Autor
Alex Lépic, geboren 1980 in Paris, ist in Deutschland aufgewachsen, setzt sich aber so oft wie nur möglich in den Zug, um in sein heiß geliebtes Paris zurückzukehren. Dort bewohnt er ein kleines Mansardenzimmer, leider nicht im feinen siebten Arrondissement. Die ersten drei Fälle für Commissaire Lacroix schrieb Lépic auf den Terrassen der Pariser Bistros.
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