Kunstmomente

Kunstmomente

Taschenbuch
3.01

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Beschreibung

Die Welt verstehen durch die Kunst: Hanns-Josef Ortheil erzählt seine ganz persönliche Geschichte des Sehens.

Oft beginnt das Schreiben mit einem Bild: In Hanns-Josef Ortheils literarischen Studien haben die präzise Beobachtung und die bildende Kunst immer eine große Rolle gespielt. Sei es bei den ersten kindlichen Experimenten mit einem Fernglas und langen Blicken durch die Fenster der elterlichen Wohnung ins Freie oder bei dem späteren Umgang mit Fotoapparat und Videokamera. Prägend waren danach die Kunstkontinente seiner Biografie: die Gemälde und Plastiken in den Kölner Kirchen der fünfziger Jahre, die Reisen nach Griechenland, Rom und Paris in den sechziger und siebziger Jahren, die moderne Kunst im New York der achtziger Jahre. Doch was genau sagt ein Bild anderes als ein Text? Hanns-Josef Ortheil unternimmt eine autobiographische Reise zu jenen Momenten seines Lebens, in denen sich seine Sicht auf die Welt durch die Kunst verändert hat. So erzählt er packend und hinreissend die ganz persönliche Geschichte seines Sehens.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
352
Preis
18.50 €

Autorenbeschreibung

Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den beliebtesten und meistgelesenen deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Villa Massimo-Stipendium in Rom, dem Thomas-Mann-Preis, dem Nicolas-Born-Preis, dem Stefan-Andres-Preis und dem Hannelore-Greve-Literaturpreis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt. 2025 ist bei Luchterhand sein jüngster Roman „Schwebebahnen“ erschienen.

Beiträge

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Hanns-Josef Ortheil ist Author, und zwar so richtig. Sachbücher, Drehbücher, Essays, Romane - um die hundert Werke könnte man lesen, so man denn wollte. Dass die meisten von euch wahrscheinlich trotzdem noch nichts von ihm gehört haben, ist wenig verwunderlich. Sagen wir's mal so: Wer mir hier folgt, fällt vermutlich eher weniger in die Zielgruppe der Ortheilschen Literatur. Vor einigen Jahren habe ich sein "Paris, links der Seine" - einen Reisebericht aus Paris - von einer lieben Freundin zum Geburtstag bekommen und gedacht: Oho, ein alter weißer Mann, der auch wie ein solcher schreibt - der aber gleichzeitig so wunderbar bewandert in Kunst- und Kulturdingen ist, dass ich ihm gerne zuhöre. So also war es geboren, mein Interesse für Hanns-Josef Ortheil. Geht manchmal schneller, als man denkt. Dieses Jahr dann fand "Kunstmomente" seinen Weg zu mir, ein neues Buch, in dem Ortheil erzählt, wie er bildende Kunst wahrnimmt und sammelt. Aus seinem Kinderzimmer heraus geht es nach Rom und Paris, in den Westerwald, in Kirchen und Museen - und das auf eine so differenzierte und gleichzeitig nahbare Art und Weise, dass man auch diesen zugegebenermaßen sehr theoretischen Text einfach gern liest. Also ich zumindest. Aber ich find ja Kunst auch cool und Kunsttheorie sowieso, von daher bin ich vielleicht auch nicht der Maßstab für die breiten Massen. Aber wenn ihr es auch liebt, oder ein bisschen mögt, wenn ihr auch das Bedürfnis habt, euer ganzes Leben in einem Tagebuch festzuhalten, Theatertickets in Notizhefte klebt, wenn ihr gerne vor großformatigen Ölgemälden sitzt und euch nicht davor scheut, Geld für Konzertbesuche auszugeben, dann ist dieses Buch vielleicht auch was für euch. Vielleicht - oder ganz gewiss. Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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