Kretische Feindschaft
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Beschreibung
Frühling auf Kreta – Vor der Hafenstadt Chania blühen die Olivenbäume, doch ganz in der Nähe bricht eine alte Fehde wieder auf …
Wenn Kommissar Michalis Charisteas morgens vor der Arbeit seinen ersten Ellinikos trinkt und dabei den Blick auf den malerischen venezianischen Hafen seiner Heimatstadt Chania genießt, kann er sich nicht vorstellen, an einem anderen Fleck der Erde zu leben. Die Touristen schlafen noch, von den Bergen weht der Duft von Thymian, Oleander und den blühenden Olivenbäumen herüber und vom Meer der Geruch von Salz und Muscheln.
Alles wäre perfekt, könnte in diesem Moment seine Freundin Hannah bei ihm sein. Aber Hannah ist Deutsche und kommt nur alle paar Monate nach Kreta, was für Michalis und seine große Familie jedes Mal ein besonderes Ereignis ist und alle in helle Vorfreude versetzt.
So auch an diesem Tag Ende April. Doch noch bevor Michalis Hannah am Nachmittag am Flughafen in die Arme schließen kann, steckt er mitten in einem neuen Fall. Der Bürgermeister des Nachbarorts wird vermisst und kurz darauf tot in einem Autowrack an der Felsenküste gefunden. Ein Unfall, wie die örtliche Polizei schnell feststellt. Doch im Gegensatz zu seinen Kollegen gibt sich Michalis nicht mit einfachen Erklärungen zufrieden. Bei seinen nicht immer ganz offiziellen Ermittlungen stößt er auf alte Feindschaften, die weitere Opfer fordern werden …
Der erste Fall für Kommissar Michalis Charisteas
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Nikos Milonás alias Frank D. Müller hat sich bereits im Alter von 17 Jahren bei seiner ersten Kreta-Reise in die Mittelmeerinsel verliebt. Aus einem kühlen norddeutschen Sommer kommend, war er überwältigt, als er vom Schiff aus die Küste sehen konnte und der intensive Duft von wildem Thymian übers Meer zu ihm herüberwehte. Seither verbringt er so viel Zeit wie möglich auf Kreta und hat Land und Leute fest ins Herz geschlossen. In seinem deutschen Leben wohnt der gebürtige Hamburger in München, arbeitet als Regieassistent und Dokumentarfilmer und ist (Co-)Autor diverser TV-Sendungen (u.a. »München 7«).
Beiträge
Eine Motorjacht rast nachts gegen eine Felswand, drei Menschen sterben. Der zuständige Leiter des Polizeireviers geht von einem tragischen Unfall unter Alkoholeinfluss aus. Der Sohn des Bootsbesitzers hingegen, dessen Verlobte auch zu den Opfern gehört, spricht von Mord. Kommissar Michalis und sein Kollege Koronaios stürzen sich in die Ermittlungen und werden mit Rachegedanken, Trauer und Verzweiflung konfrontiert. 💀👮♂️ Dieser Fall führt uns in den äußersten Nordwesten Kretas, zur Lagune von Balos. Wie immer liebe ich die Beschreibungen von Land und Leuten sowie kulinarischen Köstlichkeiten. Da kommt Urlaubsfeeling auf. 🤍💙 Auch die Familie Charisteas befindet sich wie immer in heller Aufregung, denn die heiß ersehnte Verlobung mit Hannah rückt durch deren Arbeitspensum samt Dienstreisen in immer weitere Ferne. Sie mischen sich überall ein, wissen alles besser und legen viel Wert auf Traditionen und familiäres Zusammensein. Wenn sie auch öfters ziemlich anstrengend wirken, habe ich sie doch alle ins Herz geschlossen. Sie haben einfach ihren eigenen Charme. 🇬🇷🇩🇪 Den hat auch Michalis Partner Koronaios, der ständig für einen Besuch in der Taverne zu haben ist, um einen kleinen Snack einzunehmen. Für mich ist das irgendwie mittlerweile schon ein Running Gag geworden. Auf ihn ist stets Verlass, seine burschikose und leicht aufbrausende Art ist ziemlich unterhaltsam und liebenswert. 🥰🧔🏽♂️

Spannend und atmosphärisch nicht nur für Kreta Fans
Ich und Krimis, das ist so eine Sache. Ich lese sie sehr selten. Aber manchmal muss es sein und wenn sich dann auch noch eine Reihe anbietet, die genau dort spielt, wo ich gerade meinen Urlaub verbringe, kann ich nicht widerstehen. Es ist der erste Fall von Michalis Charisteas, der aufgrund seiner unnachgiebigen Art von Athen in seiner Heimat Chania auf Kreta gewechselt ist. Selten passiert dort etwas und so schiebt er an Seite seines Kollegen Koronaios eher eine ruhige Kugel. Doch plötzlich verschwindet der Bürgermeister das Örtchens Kolymbari. Michalis hat sofort das Gefühl, dass mehr dahinter steckt als ein Mann, der eventuell bei seiner Geliebten nächtigt. Doch er stößt auf große Widerstände. Und zwar sowohl auf Seiten seiner Vorgesetzten als auch bei allen, die den Bürgermeister kennen. Alle schweigen, und so aktiviert der Ermittler Zähigkeit und seinen Dickkopf. Es entsteht eine spannende Handlung, in die mehrere Dörfer involviert sind, und die viel über das Wesen der Inselbewohner Preis gibt Überhaupt ist dieser Cosy Crime mehr als nur ein spannender „Ermittler Plot“. Wir lernen auch die Verwandtschaft von Charisteas und seine deutsche Freundin Hannah kennen. Beide sind sehr unterschiedlich, und das führt immer wieder zu interessanten und bisweilen amüsanten Einblicken in die Seele einer griechischen Familie. Das junge Paar, versucht sich einen Platz in der sehr traditionellen Welt zu verschaffen. Nicht so einfach für die beiden. Hannah ist mir dabei außerordentlich sympathisch. Außerdem erfahren wir viel über Land und Leute, lernen köstliche Gerichte kennen, besondere Bräuche und Gewohnheiten und können nebenbei touristische Hotspots googeln. Ich kann euch verraten, es ist genauso schön wie in dem Krimi beschrieben. Und beschreiben kann Milonás. Der Inhalt ist sehr dicht und lässt einem alles gut vor Augen erscheinen. Die Kenntnisse des Autors haben nichts mit seiner Herkunft zu tun, ist Nikos Milonás doch ein Pseudonym für einen deutschen Schriftsteller. Der gebürtige Hamburger reist aber seit seinem 17. Lebensjahr nach Kreta und ich nehme ihm die Kenntnisse ab. Auf mich wirkt das sehr glaubwürdig, zumal ich selber mediterrane Wurzeln habe und ein paar Parallelen vorgefunden habe. Solltet ihr die Insel also noch nicht kennen so werdet ihr sie vielleicht nach der Lektüre dieses Buches auf eure To Do Liste setzen. Auch die literarische Reise in die Region rund um Chania hat mir also gut gefallen. Und natürlich muss ich wissen, wie es weitergeht mit Familie Charisteas und dem Liebespaar. Der zweite Band zieht also bald ein. 😍 Informativ, atmosphärisch und vor allen Dingen spannend. Von mir eine Leseempfehlung an alle Krimi Fans.
Die Mischung zwischen Krimi und Landeskunde ist nur phasenweise gelungen. Das Buch nimmt nur langsam Fahrt auf. Für (mäßige) Spannung sorgt zunächst nur die Frage, ob Michalis es schafft, seine Freundin Hannah rechtzeitig vom Flughafen abzuholen. Zur Mitte des Buchs nimmt der Krimi langsam Fahrt auf. Hier überzeugt auch die Mischung, weil die Mentalität der Kreter ebenso plastisch wie humorvoll dargestellt wird. Zum Ende hin habe ich im Durcheinander der Familienfehde den Überblick verloren, wozu auch die vielen griechischen Namen gemischt mit den Namen der ausnahmslos als fantastisch bewunderten Speisen ihren Beitrag geleistet haben. Weil ich Michalis und Hannah sympathisch finde, werde ich möglicherweise mit etwas Abstand dem zweiten Band der Reihe noch eine Chance geben, um ihre Entwicklung weiter zu verfolgen.
Eher ein Roman als ein Krimi. Tolle griechische Atmosphäre! Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich wollte bei einer Lovelybooks Aktion mitmachen. Cover: Das Cover finde ich total schön. Durch den Hafen und unten die griechischen Ornamente bekommt man gleich Griechenland-Feeling. Ich würde jetzt dadurch nicht gleich direkt auf einen Krimi schließen. Inhalt: Michalis Charisteas ist mit Hannah zusammen. Hannah ist Deutsche und endlich kommt sie wieder einmal zu ihm. Leider kann er die Zeit nicht ganz so sehr genießen, da es nach Ewigkeiten wieder einmal einen Mord gegeben hat. Auf der Insel Kreta passiert dies nicht jeden Tag. Die Polizisten des Reviers Kolymbari verhalten sich jedoch ganz unprofessionell. Wollen sie etwas vertuschen? Handlung und Thematik: Leider wird ja bereits im originalen Klappentext die komplette Handlung gespoliert, sodass eigentlich schon alles klar war. Kein Mörder- und kein Motivraten mehr… Das liebe ich eigentlich bei Krimis und Thriller ganz besonders. Auch die Spannung war nicht wirklich da. Es passiert mal was, dann wird gehandelt, dann passiert wieder was, … Es kam kein Druck auf und so richtig mitziehen konnte mich das ganze nicht. Allerdings war die griechische Atmosphäre ständig da und es las sich eher wie ein Roman als wie ein Krimi. Charaktere: Michalis ist ein netter Kerl. Er ist zwar Grieche, lässt sich aber von Hannah immer mehr zu deutschen Denkweisen hinleiten. Sympathisch fand ich, dass er immer für Gerechtigkeit sorgen will und den Fall komplett aufdecken mag. Die anderen Charaktere stelle ich jetzt aufgrund Spoiler-Gründen nicht vor. Es ist jedoch am Buchanfang eine Auflistung der wichtigsten Charaktere drin. Schreibstil: Ich finde Nikos Milonás Schreibstil einfach geschrieben, allerdings brauchte ich ewig es zu lesen, weil es mich einfach nicht gepackt hat. Wäre es als Roman deklariert gewesen und nicht als Krimi, so wäre das vielleicht was anderes gewesen. Die griechische Atmosphäre war allerdings voll da und super beschrieben. Die vielen griechischen Gerichte machten echt Hunger :-) Die Charaktere fand ich alle ein wenig flach. Lediglich Michalis war etwas vielschichtiger und interessanter. Kann aber auch daran liegen, dass es so gewollt ist, da die Story ja aus Michalis Perspektive erzählt wurde. Persönliche Gesamtbewertung: Las sich eher wie ein Roman als ein Krimi. Bis auf Michalis waren die Charaktere nicht meins und auch die Spannung war nahezu nicht vorhanden. Die griechische Atmosphäre ist allerdings super! Wenn überhaupt, würde ich das Buch Griechenland-Fans empfehlen.
Beschreibung
Frühling auf Kreta – Vor der Hafenstadt Chania blühen die Olivenbäume, doch ganz in der Nähe bricht eine alte Fehde wieder auf …
Wenn Kommissar Michalis Charisteas morgens vor der Arbeit seinen ersten Ellinikos trinkt und dabei den Blick auf den malerischen venezianischen Hafen seiner Heimatstadt Chania genießt, kann er sich nicht vorstellen, an einem anderen Fleck der Erde zu leben. Die Touristen schlafen noch, von den Bergen weht der Duft von Thymian, Oleander und den blühenden Olivenbäumen herüber und vom Meer der Geruch von Salz und Muscheln.
Alles wäre perfekt, könnte in diesem Moment seine Freundin Hannah bei ihm sein. Aber Hannah ist Deutsche und kommt nur alle paar Monate nach Kreta, was für Michalis und seine große Familie jedes Mal ein besonderes Ereignis ist und alle in helle Vorfreude versetzt.
So auch an diesem Tag Ende April. Doch noch bevor Michalis Hannah am Nachmittag am Flughafen in die Arme schließen kann, steckt er mitten in einem neuen Fall. Der Bürgermeister des Nachbarorts wird vermisst und kurz darauf tot in einem Autowrack an der Felsenküste gefunden. Ein Unfall, wie die örtliche Polizei schnell feststellt. Doch im Gegensatz zu seinen Kollegen gibt sich Michalis nicht mit einfachen Erklärungen zufrieden. Bei seinen nicht immer ganz offiziellen Ermittlungen stößt er auf alte Feindschaften, die weitere Opfer fordern werden …
Der erste Fall für Kommissar Michalis Charisteas
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Nikos Milonás alias Frank D. Müller hat sich bereits im Alter von 17 Jahren bei seiner ersten Kreta-Reise in die Mittelmeerinsel verliebt. Aus einem kühlen norddeutschen Sommer kommend, war er überwältigt, als er vom Schiff aus die Küste sehen konnte und der intensive Duft von wildem Thymian übers Meer zu ihm herüberwehte. Seither verbringt er so viel Zeit wie möglich auf Kreta und hat Land und Leute fest ins Herz geschlossen. In seinem deutschen Leben wohnt der gebürtige Hamburger in München, arbeitet als Regieassistent und Dokumentarfilmer und ist (Co-)Autor diverser TV-Sendungen (u.a. »München 7«).
Beiträge
Eine Motorjacht rast nachts gegen eine Felswand, drei Menschen sterben. Der zuständige Leiter des Polizeireviers geht von einem tragischen Unfall unter Alkoholeinfluss aus. Der Sohn des Bootsbesitzers hingegen, dessen Verlobte auch zu den Opfern gehört, spricht von Mord. Kommissar Michalis und sein Kollege Koronaios stürzen sich in die Ermittlungen und werden mit Rachegedanken, Trauer und Verzweiflung konfrontiert. 💀👮♂️ Dieser Fall führt uns in den äußersten Nordwesten Kretas, zur Lagune von Balos. Wie immer liebe ich die Beschreibungen von Land und Leuten sowie kulinarischen Köstlichkeiten. Da kommt Urlaubsfeeling auf. 🤍💙 Auch die Familie Charisteas befindet sich wie immer in heller Aufregung, denn die heiß ersehnte Verlobung mit Hannah rückt durch deren Arbeitspensum samt Dienstreisen in immer weitere Ferne. Sie mischen sich überall ein, wissen alles besser und legen viel Wert auf Traditionen und familiäres Zusammensein. Wenn sie auch öfters ziemlich anstrengend wirken, habe ich sie doch alle ins Herz geschlossen. Sie haben einfach ihren eigenen Charme. 🇬🇷🇩🇪 Den hat auch Michalis Partner Koronaios, der ständig für einen Besuch in der Taverne zu haben ist, um einen kleinen Snack einzunehmen. Für mich ist das irgendwie mittlerweile schon ein Running Gag geworden. Auf ihn ist stets Verlass, seine burschikose und leicht aufbrausende Art ist ziemlich unterhaltsam und liebenswert. 🥰🧔🏽♂️

Spannend und atmosphärisch nicht nur für Kreta Fans
Ich und Krimis, das ist so eine Sache. Ich lese sie sehr selten. Aber manchmal muss es sein und wenn sich dann auch noch eine Reihe anbietet, die genau dort spielt, wo ich gerade meinen Urlaub verbringe, kann ich nicht widerstehen. Es ist der erste Fall von Michalis Charisteas, der aufgrund seiner unnachgiebigen Art von Athen in seiner Heimat Chania auf Kreta gewechselt ist. Selten passiert dort etwas und so schiebt er an Seite seines Kollegen Koronaios eher eine ruhige Kugel. Doch plötzlich verschwindet der Bürgermeister das Örtchens Kolymbari. Michalis hat sofort das Gefühl, dass mehr dahinter steckt als ein Mann, der eventuell bei seiner Geliebten nächtigt. Doch er stößt auf große Widerstände. Und zwar sowohl auf Seiten seiner Vorgesetzten als auch bei allen, die den Bürgermeister kennen. Alle schweigen, und so aktiviert der Ermittler Zähigkeit und seinen Dickkopf. Es entsteht eine spannende Handlung, in die mehrere Dörfer involviert sind, und die viel über das Wesen der Inselbewohner Preis gibt Überhaupt ist dieser Cosy Crime mehr als nur ein spannender „Ermittler Plot“. Wir lernen auch die Verwandtschaft von Charisteas und seine deutsche Freundin Hannah kennen. Beide sind sehr unterschiedlich, und das führt immer wieder zu interessanten und bisweilen amüsanten Einblicken in die Seele einer griechischen Familie. Das junge Paar, versucht sich einen Platz in der sehr traditionellen Welt zu verschaffen. Nicht so einfach für die beiden. Hannah ist mir dabei außerordentlich sympathisch. Außerdem erfahren wir viel über Land und Leute, lernen köstliche Gerichte kennen, besondere Bräuche und Gewohnheiten und können nebenbei touristische Hotspots googeln. Ich kann euch verraten, es ist genauso schön wie in dem Krimi beschrieben. Und beschreiben kann Milonás. Der Inhalt ist sehr dicht und lässt einem alles gut vor Augen erscheinen. Die Kenntnisse des Autors haben nichts mit seiner Herkunft zu tun, ist Nikos Milonás doch ein Pseudonym für einen deutschen Schriftsteller. Der gebürtige Hamburger reist aber seit seinem 17. Lebensjahr nach Kreta und ich nehme ihm die Kenntnisse ab. Auf mich wirkt das sehr glaubwürdig, zumal ich selber mediterrane Wurzeln habe und ein paar Parallelen vorgefunden habe. Solltet ihr die Insel also noch nicht kennen so werdet ihr sie vielleicht nach der Lektüre dieses Buches auf eure To Do Liste setzen. Auch die literarische Reise in die Region rund um Chania hat mir also gut gefallen. Und natürlich muss ich wissen, wie es weitergeht mit Familie Charisteas und dem Liebespaar. Der zweite Band zieht also bald ein. 😍 Informativ, atmosphärisch und vor allen Dingen spannend. Von mir eine Leseempfehlung an alle Krimi Fans.
Die Mischung zwischen Krimi und Landeskunde ist nur phasenweise gelungen. Das Buch nimmt nur langsam Fahrt auf. Für (mäßige) Spannung sorgt zunächst nur die Frage, ob Michalis es schafft, seine Freundin Hannah rechtzeitig vom Flughafen abzuholen. Zur Mitte des Buchs nimmt der Krimi langsam Fahrt auf. Hier überzeugt auch die Mischung, weil die Mentalität der Kreter ebenso plastisch wie humorvoll dargestellt wird. Zum Ende hin habe ich im Durcheinander der Familienfehde den Überblick verloren, wozu auch die vielen griechischen Namen gemischt mit den Namen der ausnahmslos als fantastisch bewunderten Speisen ihren Beitrag geleistet haben. Weil ich Michalis und Hannah sympathisch finde, werde ich möglicherweise mit etwas Abstand dem zweiten Band der Reihe noch eine Chance geben, um ihre Entwicklung weiter zu verfolgen.
Eher ein Roman als ein Krimi. Tolle griechische Atmosphäre! Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich wollte bei einer Lovelybooks Aktion mitmachen. Cover: Das Cover finde ich total schön. Durch den Hafen und unten die griechischen Ornamente bekommt man gleich Griechenland-Feeling. Ich würde jetzt dadurch nicht gleich direkt auf einen Krimi schließen. Inhalt: Michalis Charisteas ist mit Hannah zusammen. Hannah ist Deutsche und endlich kommt sie wieder einmal zu ihm. Leider kann er die Zeit nicht ganz so sehr genießen, da es nach Ewigkeiten wieder einmal einen Mord gegeben hat. Auf der Insel Kreta passiert dies nicht jeden Tag. Die Polizisten des Reviers Kolymbari verhalten sich jedoch ganz unprofessionell. Wollen sie etwas vertuschen? Handlung und Thematik: Leider wird ja bereits im originalen Klappentext die komplette Handlung gespoliert, sodass eigentlich schon alles klar war. Kein Mörder- und kein Motivraten mehr… Das liebe ich eigentlich bei Krimis und Thriller ganz besonders. Auch die Spannung war nicht wirklich da. Es passiert mal was, dann wird gehandelt, dann passiert wieder was, … Es kam kein Druck auf und so richtig mitziehen konnte mich das ganze nicht. Allerdings war die griechische Atmosphäre ständig da und es las sich eher wie ein Roman als wie ein Krimi. Charaktere: Michalis ist ein netter Kerl. Er ist zwar Grieche, lässt sich aber von Hannah immer mehr zu deutschen Denkweisen hinleiten. Sympathisch fand ich, dass er immer für Gerechtigkeit sorgen will und den Fall komplett aufdecken mag. Die anderen Charaktere stelle ich jetzt aufgrund Spoiler-Gründen nicht vor. Es ist jedoch am Buchanfang eine Auflistung der wichtigsten Charaktere drin. Schreibstil: Ich finde Nikos Milonás Schreibstil einfach geschrieben, allerdings brauchte ich ewig es zu lesen, weil es mich einfach nicht gepackt hat. Wäre es als Roman deklariert gewesen und nicht als Krimi, so wäre das vielleicht was anderes gewesen. Die griechische Atmosphäre war allerdings voll da und super beschrieben. Die vielen griechischen Gerichte machten echt Hunger :-) Die Charaktere fand ich alle ein wenig flach. Lediglich Michalis war etwas vielschichtiger und interessanter. Kann aber auch daran liegen, dass es so gewollt ist, da die Story ja aus Michalis Perspektive erzählt wurde. Persönliche Gesamtbewertung: Las sich eher wie ein Roman als ein Krimi. Bis auf Michalis waren die Charaktere nicht meins und auch die Spannung war nahezu nicht vorhanden. Die griechische Atmosphäre ist allerdings super! Wenn überhaupt, würde ich das Buch Griechenland-Fans empfehlen.











