Kopfgefühl und Bauchzerbrechen
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Colette Victor wuchs in Südafrika auf, bevor sie mit ihrer Familie nach Belgien zog. Dort lebt sie noch immer. Wenn sie nicht als Sozialarbeiterin unterwegs ist, verbringt sie jede freie Minute mit Schreiben. Schon als Neunjährige träumte sie davon ein Buch zu veröffentlichen. Mit „Kopfgefühl und Bauchzerbrechen“ ist ihr Traum wahr geworden.
Beiträge
Kopfgefühl und Bauchzerbrechen ist ein schön geschriebener, leiser Jugendroman über das Erwachsenwerden, sich selbst Finden und das Zusammentreffen verschiedener Herkunftskulturen. Das Mädchen, das wir auf ungefähr zweihundert Seiten begleiten, ist türkischer Herkunft. Ihre Eltern sind ausgewandert, sie ist jedoch schon in der neuen Kultur geboren. Und so ist sie auch stärker hin- und hergerissen zwischen den beiden "Welten". Während ihre Familie noch an traditionelleren Werten festhält (traditioneller gar als in der modernen Türkei), wird sie in der Schule als modernes Mädchen gesehen. Als sie dann zum ersten Mal ihre Tage bekommt, kommt das Thema Kopftuch auf. Doch Zey weiß nicht, ob sie es tragen will oder nicht. Was wird von ihr erwartet? Gilt sie als gute Muslima und respektvolle Tochter oder als unmoderne Einwanderin, die sich ihr Leben von Männern vorschreiben lässt, wenn sie ein Kopftuch trägt? Wie gehen andere Frauen mit Migrationshintergund damit um? Und dann ist da noch dieser Junge, Alex, den sie irgendwie zu gerne mag und der ihre Mutter in Panik verfallen lässt und es schafft, das ganze Familienleben auszuhebeln... Gut gefallen hat mir, wie die Autorin das Erwachsenwerden gezeigt hat. Der Migrationshintergund war dabei wichtig, aber Zey wurde nicht darauf reduziert. Trotzdem fand ich dir Darstellung manchmal etwas sehr klischeebehaftet. Auch wie die familiären Probleme gelöst werden, mag zwar zum Spannungsbogen beitragen, aber vermittelt aber eine problematische Botschaft. Ein schön zu lesendes Buch, das allerdings leider in die alten Wahrnehmungen von Migranten und Nicht-Migranten verfällt.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Colette Victor wuchs in Südafrika auf, bevor sie mit ihrer Familie nach Belgien zog. Dort lebt sie noch immer. Wenn sie nicht als Sozialarbeiterin unterwegs ist, verbringt sie jede freie Minute mit Schreiben. Schon als Neunjährige träumte sie davon ein Buch zu veröffentlichen. Mit „Kopfgefühl und Bauchzerbrechen“ ist ihr Traum wahr geworden.
Beiträge
Kopfgefühl und Bauchzerbrechen ist ein schön geschriebener, leiser Jugendroman über das Erwachsenwerden, sich selbst Finden und das Zusammentreffen verschiedener Herkunftskulturen. Das Mädchen, das wir auf ungefähr zweihundert Seiten begleiten, ist türkischer Herkunft. Ihre Eltern sind ausgewandert, sie ist jedoch schon in der neuen Kultur geboren. Und so ist sie auch stärker hin- und hergerissen zwischen den beiden "Welten". Während ihre Familie noch an traditionelleren Werten festhält (traditioneller gar als in der modernen Türkei), wird sie in der Schule als modernes Mädchen gesehen. Als sie dann zum ersten Mal ihre Tage bekommt, kommt das Thema Kopftuch auf. Doch Zey weiß nicht, ob sie es tragen will oder nicht. Was wird von ihr erwartet? Gilt sie als gute Muslima und respektvolle Tochter oder als unmoderne Einwanderin, die sich ihr Leben von Männern vorschreiben lässt, wenn sie ein Kopftuch trägt? Wie gehen andere Frauen mit Migrationshintergund damit um? Und dann ist da noch dieser Junge, Alex, den sie irgendwie zu gerne mag und der ihre Mutter in Panik verfallen lässt und es schafft, das ganze Familienleben auszuhebeln... Gut gefallen hat mir, wie die Autorin das Erwachsenwerden gezeigt hat. Der Migrationshintergund war dabei wichtig, aber Zey wurde nicht darauf reduziert. Trotzdem fand ich dir Darstellung manchmal etwas sehr klischeebehaftet. Auch wie die familiären Probleme gelöst werden, mag zwar zum Spannungsbogen beitragen, aber vermittelt aber eine problematische Botschaft. Ein schön zu lesendes Buch, das allerdings leider in die alten Wahrnehmungen von Migranten und Nicht-Migranten verfällt.




