Blick ins Buch

Krimis

Kohle, Stahl und Mord: Das 13. Opfer

4,1(17)
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Über das Buch

Ein Mord im alten Bergwerk – der packende Auftakt zur neuen Krimireihe im Ruhrpott

Knochenfunde in der Zeche Ludwig. Als der Notruf bei Hauptkommissarin Elin Akay eingeht, weiß sie sofort, worum es geht: Das Wandernde Dutzend wurde gefunden. Zwölf Bergmänner, die vor 34 Jahren im Füllort der Zeche verschüttet wurden. Doch es sind nicht zwölf Skelette, die die Einsatzkräfte bergen – es sind dreizehn.

Das dreizehnte Opfer starb durch einen Kopfschuss. Die Patrone ist noch in seinem Schädel, den der Bergmann Werner Flemming findet. Flemming gehört zu den damals Geretteten, durch den Fund ist er retraumatisiert und spricht nicht. Elin Akay zieht die forensische Psychiaterin Jana Fäller als Beraterin hinzu. Weil sie die Beste ihres Fachs ist. Und weil ihr verstorbener Vater damals bei dem Grubenunglück dabei war. Sie kennt die Bergmänner, ihr vertrauen sie.

Elin Akay und Jana Fäller ermitteln gemeinsam unter den Kumpeln. Sie stoßen auf Geheimnisse, die viel zu lange unter dem schweren Gestein der Zeche verborgen lagen. Als öffentlich wird, wer das dreizehnte Opfer ist, droht das Lügengerüst einzubrechen. Einer der Bergleute hat damals zur Waffe gegriffen. Und um die Wahrheit zu schützen, wird er es wieder tun …

Editionen (1)

ISBN9783499014857
VerlagROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum10.12.24
Seitenzahl432

Merkmale

1 Bewertungen

MittelSympathischEinfachAnschaulichGlaubwürdigVielschichtig

Rezensionen & Bewertungen

17 Bewertungen

9 Rezensionen

4,1

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  • jennyliest85
    jennyliest85

    110 Follower

    3,5

    Ruhrpottkrimi mit Stärken und Schwächen

    Als Ruhrpottmädel habe ich mich sehr auf den Krimi gefreut. Stark fand ich die Ermittlerin Elin und ihre Freundin die Kriminalpsychologin Jana. Schön, dass hier auf ein weibliches Duo gesetzt wird. Beide Frauen sind durchaus sympathisch und haben Potential für weitere Bände. Die Geschichte hatte ihre Höhen und Tiefen, war im Großen und Ganzen aber spannend, für mich waren es zu viele Verdächtige, die infrage kamen. Auf den Stereotyp Ruhrpott gleich Bergbau hätte ich verzichten können, aber letztendlich ist eine spannende Geschichte entstanden. Ich freue mich auf die weiteren Bände und bin auf die Entwicklung gespannt.

    25. Mai 2026

  • ancla_books4life
    ancla_books4life

    214 Follower

    5,0

    Ein fesselnder Krimi mit Seele

    **** Worum geht es? **** Knochenfunde unter Tage: Hauptkommissarin Elin Akay ist sich sofort sicher, dass die verschütteten 12 Bergbaukumpel von vor 34 Jahren gefunden wurden. Als jedoch ein 13. Skelett mit Kopfschuss entdeckt wird, wird die Sache schwieriger als gedacht. Was ist damals wirklich passiert und warum tauchen die Verschollenen jetzt auf? **** Mein Eindruck **** Die Bergbauthematik des Krimis ist fesselnd und lebendig dargestellt. Bereits der Prolog baut eine unbeschreibliche Spannung auf und erzeugt eine Vielzahl von Bildern in meinem Kopf. Der Autor haucht dem Bergbau im Ruhrgebiet eine ganz neue Seele ein – mit den Figuren des Krimis wird er lebendig. Mitten im Herzen des Ruhrgebiets, in Essen, wird die Welt unter Tage erneut zum Leben erweckt. Der Krimi ist informativ, man spürt das Wissen des Autors in jeder Szene. Die ermittelnden Charaktere sind nahbar und interessant gestaltet, Vergangenheit und Gegenwart sind systematisch und durchdacht aufgebaut. Die Übergänge sind mit kleinen Cliffhangern versehen, sodass man einerseits die Szene nicht verlassen möchte, andererseits jedoch neugierig auf die nächste Szene ist, um die offenen Fragen zu beantworten. Der Fall selbst ist angenehm mitzuverfolgen, und man könnte durchaus mitraten. Für mich ist die eigentliche Stärke des Buches jedoch die lebendige Thematik und das Gänsehautgefühl beim Gedanken, selbst 1000 Meter unter der Erde zu sein und zu fürchten, verschüttet zu werden. **** Empfehlung? **** Bildgewaltig und interessant, kurzweilig und beste Unterhaltung. Eine klare Empfehlung, vor allem für Interessierte des Kohleabbaus.

    6. Jan. 2025

  • flatterohrchefin
    flatterohrchefin

    20 Follower

    3,0

    Einfacher Krimi in einfacher Sprache, wenig Spannung, viel Lokalkolorit, für meinen Geschmack zu kitschig und klischeehaft.

    22. Feb. 2026

3 von 9 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Martin Conrath

Martin Conrath ist in Neunkirchen an der Saar geboren. Nach der Schule machte er zunächst eine Ausbildung zum Schlagzeuger und tourte über 20 Jahre mit Bands und Ensembles durch Deutschland. Nebenbei arbeitete er als freier Schriftsteller und Personalentwickler und lehrte Stilistik und Kommunikation. Heute schreibt er Krimis und historische Romane und reist um die Welt.

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