Königin des Sprungturms

Königin des Sprungturms

Taschenbuch
4.16
EmanzipationTurmspringenJugendbuchKinderbücher Ab 11

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Beschreibung

»Eine virtuos konstruierte Erzählung an der Grenze zwischen Kinder- und Adoleszenzroman.« Jury des deutschen Jugendliteraturpreises 2014 Die 12-jährige Nadja kennt kein Leben ohne Karla und ohne Sprungtraining – Auerbachsalto, Delfinkopfsprung. Nadjas Sprünge sind beeindruckend, aber Karla ist die Königin des Sprungturms. Doch eines Tages gelingen Karla keine Sprünge mehr. Hat es etwas mit Ingo, dem neuen Freund der Mutter zu tun? In einem unvergesslichen Sommer erfährt Nadja schließlich Karlas Geheimnis und findet dabei zu sich selbst.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Sport
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
216
Preis
8.30 €

Autorenbeschreibung

Martina Wildner, geb.1968 im Allgäu. Nach einigen Semestern Islamwissenschaften in Erlangen studierte sie an der Fachhochschule Nürnberg Grafikdesign. Heute lebt sie als freie Autorin mit ihrer Familie in Berlin. Bei Beltz & Gelberg veröffentlichte sie unter anderem die Romane »Jede Menge Sternschnuppen« (Peter-Härtling-Preis für Kinderliteratur), »Königin des Sprungturms« (Deutscher Jugendliteraturpreis) sowie die schaurigen Abenteuer mit Hendrik, Eddi und Ida: »Das schaurige Haus« (nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis), »Die Krähe am unheimlichen See«, »Dieser verfluchte Baum«. Ihr neuester Roman »Der Himmel über dem Platz« ercheint im Frühjahr 2021.

Beiträge

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Alle
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4 von 5 ⭐️

Der Jugendroman beschreibt schonungslos und ungefiltert die Sorgen und Probleme von Jugendlichen. Eine Kritik der Autorin am Leistungsdruck, dem schon Kinder und Jugendliche ausgesetzt sind, lässt sich vermutet. An sich fand ich die Geschichte gut geschrieben, aber Karlas Verhalten war mir stellenweise zu unverständlich.

4

Königin des Sprungturms - Manchmal ist der tiefste Fall nicht der ins Wasser, sondern der in die eigene Angst.

„Königin des Sprungturms“ ist ein bemerkenswertes Jugendbuch, das sich wohltuend vom typischen Sportler-Kitsch abhebt. Es geht hier nicht um den glänzenden Pokal am Ende, sondern um das, was im Kopf passiert, wenn der Körper plötzlich streikt. Die Geschichte von Nadja und Karla ist psychologisch extrem präzise erzählt. Besonders stark ist die Darstellung der „Blockade“: Das Gefühl, oben auf dem Turm zu stehen und sich nicht mehr bewegen zu können, wird so greifbar beschrieben, dass man beim Lesen selbst fast weiche Knie bekommt. Die Dynamik zwischen den beiden Mädchen – das Schwanken zwischen tiefer Freundschaft und leisem Neid, während die eine aufsteigt und die andere scheitert – ist absolut authentisch für das Alter der Protagonistinnen eingefangen. Die sachliche, fast schon kühle Sprache der Erzählerin Nadja passt zwar perfekt zur Atmosphäre eines sterilen Hallenbades und zum harten Training, schafft aber manchmal eine Distanz, die es schwer macht, emotional voll mitzufiebern. Das Ende ist konsequent und ehrlich, lässt einen aber auch mit einer gewissen Melancholie zurück, da es kein klassisches „Happy End“ im sportlichen Sinne gibt. Fazit: Ein tiefgründiges, wichtiges Buch über den Mut, Nein zu sagen und sich dem Erwartungsdruck zu entziehen. Ein verdienter Beitrag zur modernen Jugendliteratur. Von mir 8 von 10 P.

Königin des Sprungturms - Manchmal ist der tiefste Fall nicht der ins Wasser, sondern der in die eigene Angst.
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