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gute Unterhaltung mit Wohlfühlfaktor, locker-leichter Schreibstil, gelungene Mischung
In ihrem Australien-Roman "Koalaträume", nimmt uns die Autorin Katja Brandis mit auf ein Abenteuer, weitab von unserem gewohnten Zuhause. Durch ihren locker-leichten Schreibstil fliegen die Seiten nur so dahin und wenn man, wie ich, das Buch auch noch bei strahlendem Sonnenschein liest, dann ist Down Under gar nicht mehr so fern, wie man meinen mag. Aber worum geht es denn genau?! Die angehende Zootierpflegerin Juli wird nach Australien eingeladen und darf dort vier Wochen lang in einem Wildpark mit Koalas, Kängurus und Emus arbeiten. Immer wieder ist es der junge Aboriginal Colin, der ihr dabei hilft, der ihr den Rücken stärkt. Doch Juli ist entschlossen, sich während ihrer kurzen Zeit in Australien nicht zu verlieben, besonders nicht nach ihrer katastrophalen letzten Beziehung. Und Colin ist hin- und hergerissen zwischen den Traditionen seiner Familie und seinen eigenen Wünschen. Doch dann geschehen Dinge, mit denen weder Juli noch Colin gerechnet haben, und zwingen sie, sich zu entscheiden... Die Geschichte vermittelt in erster Linie ganz klar, wie wichtig der Tier- und Naturschutz ist! Doch auch die Sorgen und Ängste der jugendlichen Protagonisten werden gut dargestellt, wobei Colin für mich persönlich als der sympathischste von allen hervorsticht. Juli ist zwar an sich eine nette Person, wirkt manchmal aber etwas zu naiv und läuft dahingehend von einem Fettnäpfchen ins nächste. Von Lars müssen wir gar nicht erst anfangen, dem hätte ich vielleicht was erzählt und als Leser möchte man ihm dementsprechend oft einfach nur die Stirn bieten! Was mir diesbezüglich übrigens am besten gefallen hat, war speziell die Einbindung eines Aboriginal-Protagonisten. Durch ihn erfährt man nämlich viel über die heute noch andauernden Schwierigkeiten der Ureinwohner, sowie über deren Benachteiligung und allgemein über das Thema Rassismus. Meiner Meinung nach ist dieser Roman somit nicht nur für Jugendliche, sondern auch für (junggebliebene) Erwachsene gut geeignet. Mich hat er jedenfalls auf angenehme Weise unterhalten und durch seine einfache Art habe ich mich einfach nur wohlgefühlt. Die Geschichte beinhaltet eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Liebe und Tierschutz, vor der tollen Kulisse von Down Under. Hätte ich damals auch solch eine Möglichkeit gehabt, hätte ich ebenfalls die Chance für einen Austausch zu einer australischen Wildtierstation ergriffen.
5. Mai 2024
gute Unterhaltung mit Wohlfühlfaktor, locker-leichter Schreibstil, gelungene Mischung
In ihrem Australien-Roman "Koalaträume", nimmt uns die Autorin Katja Brandis mit auf ein Abenteuer, weitab von unserem gewohnten Zuhause. Durch ihren locker-leichten Schreibstil fliegen die Seiten nur so dahin und wenn man, wie ich, das Buch auch noch bei strahlendem Sonnenschein liest, dann ist Down Under gar nicht mehr so fern, wie man meinen mag. Aber worum geht es denn genau?! Die angehende Zootierpflegerin Juli wird nach Australien eingeladen und darf dort vier Wochen lang in einem Wildpark mit Koalas, Kängurus und Emus arbeiten. Immer wieder ist es der junge Aboriginal Colin, der ihr dabei hilft, der ihr den Rücken stärkt. Doch Juli ist entschlossen, sich während ihrer kurzen Zeit in Australien nicht zu verlieben, besonders nicht nach ihrer katastrophalen letzten Beziehung. Und Colin ist hin- und hergerissen zwischen den Traditionen seiner Familie und seinen eigenen Wünschen. Doch dann geschehen Dinge, mit denen weder Juli noch Colin gerechnet haben, und zwingen sie, sich zu entscheiden... Die Geschichte vermittelt in erster Linie ganz klar, wie wichtig der Tier- und Naturschutz ist! Doch auch die Sorgen und Ängste der jugendlichen Protagonisten werden gut dargestellt, wobei Colin für mich persönlich als der sympathischste von allen hervorsticht. Juli ist zwar an sich eine nette Person, wirkt manchmal aber etwas zu naiv und läuft dahingehend von einem Fettnäpfchen ins nächste. Von Lars müssen wir gar nicht erst anfangen, dem hätte ich vielleicht was erzählt und als Leser möchte man ihm dementsprechend oft einfach nur die Stirn bieten! Was mir diesbezüglich übrigens am besten gefallen hat, war speziell die Einbindung eines Aboriginal-Protagonisten. Durch ihn erfährt man nämlich viel über die heute noch andauernden Schwierigkeiten der Ureinwohner, sowie über deren Benachteiligung und allgemein über das Thema Rassismus. Meiner Meinung nach ist dieser Roman somit nicht nur für Jugendliche, sondern auch für (junggebliebene) Erwachsene gut geeignet. Mich hat er jedenfalls auf angenehme Weise unterhalten und durch seine einfache Art habe ich mich einfach nur wohlgefühlt. Die Geschichte beinhaltet eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Liebe und Tierschutz, vor der tollen Kulisse von Down Under. Hätte ich damals auch solch eine Möglichkeit gehabt, hätte ich ebenfalls die Chance für einen Austausch zu einer australischen Wildtierstation ergriffen.
5. Mai 2024






