Kirchhoffs-Gedanken und andere Gedichte
von Andreas Gryphius
Audio-CD
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Beschreibung
Barocke Lyrik in eindrucksvoller Form ist in diesem Hörbuch wiedergegeben von einem Autor, dessen Wortgewalt keine Grenzen kennt. Das Hörbuch enthält die 'Kichhofs-Gedanken' [Gedancken/Vber den Kirchhoff und Ruhestätte der Verstorbenen], einen Auszug aus den 'Epigrammen', acht Oden als Auszug seiner Werke sowie 30 Sonette, ebenfalls als Auszug seiner Sonettsammlungen.
Krieg, Not und Tod führten dem zwanzigjährigen die Nichtigkeit alles Irdischen geführt vor Augen: 'Ich seh, wohin ich seh, nur Eitelkeit auf Erden.' Dem Sonett seiner ersten Gedichtsammlung, das mit dieser Zeile beginnt, gab er die Überschrift: 'Vanitas, vanitatum, et omnia vanitas'. Das Wort des Predigers Salomo 'Es ist alles ganz eitel' (Kap. 1, Vers 2.) hat ihn auf seinem Lebensweg begleitet. Wenige Jahren später änderte er den Beginn jenes Sonetts in die Anrede 'Du siehst, wohin du siehst.' Von diesem Zeitpunkt an blieb Gryphius der Mahner. Er redet den dem Materiellen zugewandten Menschen ins Gewissen, indem er aufzeigt, dass nichts von Bestand sein kann: wie schnell ist der vergessen, den im Leben jedermann bewunderte. Macht wird von Macht verschlungen, Königreiche zerfallen. Wissenschaft enthüllt sich als Wahn, Schönheit ist im Erblühen dem Verfall preisgegeben. Glück schlägt jäh in Unglück um, Freude verwandelt sich in Trauer. Beständig ist allein die Unbeständigkeit. Der Tod, das Vergehen, dem niemand entrinnt, macht alle gleich. Beständig ist allein die Unbeständigkeit.
Das Sonett 'Menschliches Elende' beginnt mit: 'Was sind wir Menschen doch? ein Wohnhaus grimmer Schmerzen!'; es endet mit 'Was sag ich? wir vergehn wie Rauch von starcken Winden.'
Buchinformationen
Haupt-Genre
Lyrik & Dramen
Sub-Genre
N/A
Format
Audio-CD
Seitenzahl
N/A
Preis
9.75 €
Beschreibung
Barocke Lyrik in eindrucksvoller Form ist in diesem Hörbuch wiedergegeben von einem Autor, dessen Wortgewalt keine Grenzen kennt. Das Hörbuch enthält die 'Kichhofs-Gedanken' [Gedancken/Vber den Kirchhoff und Ruhestätte der Verstorbenen], einen Auszug aus den 'Epigrammen', acht Oden als Auszug seiner Werke sowie 30 Sonette, ebenfalls als Auszug seiner Sonettsammlungen.
Krieg, Not und Tod führten dem zwanzigjährigen die Nichtigkeit alles Irdischen geführt vor Augen: 'Ich seh, wohin ich seh, nur Eitelkeit auf Erden.' Dem Sonett seiner ersten Gedichtsammlung, das mit dieser Zeile beginnt, gab er die Überschrift: 'Vanitas, vanitatum, et omnia vanitas'. Das Wort des Predigers Salomo 'Es ist alles ganz eitel' (Kap. 1, Vers 2.) hat ihn auf seinem Lebensweg begleitet. Wenige Jahren später änderte er den Beginn jenes Sonetts in die Anrede 'Du siehst, wohin du siehst.' Von diesem Zeitpunkt an blieb Gryphius der Mahner. Er redet den dem Materiellen zugewandten Menschen ins Gewissen, indem er aufzeigt, dass nichts von Bestand sein kann: wie schnell ist der vergessen, den im Leben jedermann bewunderte. Macht wird von Macht verschlungen, Königreiche zerfallen. Wissenschaft enthüllt sich als Wahn, Schönheit ist im Erblühen dem Verfall preisgegeben. Glück schlägt jäh in Unglück um, Freude verwandelt sich in Trauer. Beständig ist allein die Unbeständigkeit. Der Tod, das Vergehen, dem niemand entrinnt, macht alle gleich. Beständig ist allein die Unbeständigkeit.
Das Sonett 'Menschliches Elende' beginnt mit: 'Was sind wir Menschen doch? ein Wohnhaus grimmer Schmerzen!'; es endet mit 'Was sag ich? wir vergehn wie Rauch von starcken Winden.'
Buchinformationen
Haupt-Genre
Lyrik & Dramen
Sub-Genre
N/A
Format
Audio-CD
Seitenzahl
N/A
Preis
9.75 €



