Kirche und Sozialismus
von Rosa Luxemburg
Taschenbuch
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Beschreibung
In "Kirche und Sozialismus" untersucht Rosa Luxemburg das Verhältnis von christlicher Institution, sozialer Frage und proletarischer Emanzipation. Die Schrift verbindet polemische Schärfe mit historisch-materialistischer Analyse: Luxemburg stellt die frühe christliche Armuts- und Gemeindetradition der späteren kirchlichen Allianz mit Eigentum, Staat und Klassenherrschaft gegenüber. Ihr Stil ist klar, kämpferisch und didaktisch; im Kontext der sozialistischen Agitationsliteratur um 1900 zielt der Text darauf, religiös gebundene Arbeiter nicht zu verhöhnen, sondern politisch aufzuklären. Luxemburgs eigene Biographie erklärt die Dringlichkeit dieser Intervention. Als polnisch-jüdische Marxistin, Ökonomin und führende Sozialdemokratin kannte sie die Macht politischer Ideologien ebenso wie die materielle Not der Arbeiterklasse. Ihre Erfahrungen mit Zensur, Nationalismus, Parteikämpfen und staatlicher Repression schärften ihren Blick für Institutionen, die Unterordnung als moralische Pflicht darstellen. Das Buch entspringt daher nicht abstrakter Religionsfeindschaft, sondern dem Bemühen, soziale Gerechtigkeit aus den Händen bevormundender Autoritäten zu lösen. Empfehlenswert ist die Schrift für Leser, die Luxemburgs politisches Denken jenseits ihrer berühmten Revolutions- und Ökonomiekritiken kennenlernen wollen. Sie bietet einen prägnanten Zugang zu marxistischer Religionskritik, zur Geschichte sozialer Bewegungen und zur Frage, wie moralische Traditionen politisch umgedeutet werden können.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Politik
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
32
Preis
7.70 €
Beschreibung
In "Kirche und Sozialismus" untersucht Rosa Luxemburg das Verhältnis von christlicher Institution, sozialer Frage und proletarischer Emanzipation. Die Schrift verbindet polemische Schärfe mit historisch-materialistischer Analyse: Luxemburg stellt die frühe christliche Armuts- und Gemeindetradition der späteren kirchlichen Allianz mit Eigentum, Staat und Klassenherrschaft gegenüber. Ihr Stil ist klar, kämpferisch und didaktisch; im Kontext der sozialistischen Agitationsliteratur um 1900 zielt der Text darauf, religiös gebundene Arbeiter nicht zu verhöhnen, sondern politisch aufzuklären. Luxemburgs eigene Biographie erklärt die Dringlichkeit dieser Intervention. Als polnisch-jüdische Marxistin, Ökonomin und führende Sozialdemokratin kannte sie die Macht politischer Ideologien ebenso wie die materielle Not der Arbeiterklasse. Ihre Erfahrungen mit Zensur, Nationalismus, Parteikämpfen und staatlicher Repression schärften ihren Blick für Institutionen, die Unterordnung als moralische Pflicht darstellen. Das Buch entspringt daher nicht abstrakter Religionsfeindschaft, sondern dem Bemühen, soziale Gerechtigkeit aus den Händen bevormundender Autoritäten zu lösen. Empfehlenswert ist die Schrift für Leser, die Luxemburgs politisches Denken jenseits ihrer berühmten Revolutions- und Ökonomiekritiken kennenlernen wollen. Sie bietet einen prägnanten Zugang zu marxistischer Religionskritik, zur Geschichte sozialer Bewegungen und zur Frage, wie moralische Traditionen politisch umgedeutet werden können.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Politik
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
32
Preis
7.70 €



