kaddish.com

kaddish.com

Taschenbuch
3.66
WitzSchwarzer HumorVater Und SohnGlaube

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Beschreibung

Larry, ein atheistischer Jude aus Brooklyn, ist nach dem Tod seines geliebten Vaters ein einziges Nervenbündel. Nach dem jüdischen Gesetz muss er elf Monate lang das Kaddisch für seinen Vater beten. Fieberhaft sucht er nach einem Ausweg – und findet ihn, wie so vieles, im Internet, bei der Website kaddish.com. Ein frommer Jeschiwa-Schüler in Jerusalem wird das Trauergebet für seinen Vater sprechen, während Larry so weitermachen kann wie bisher … »Eine übermütige, warmherzige Geschichte über Glaube, Identität und Familie.« (Financial Times)

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
240
Preis
12.40 €

Autorenbeschreibung

Nathan Englander wurde 1970 in New York geboren, wuchs in einer jüdischen Gemeinde in Long Island auf und studierte in Jerusalem und in New York Englische Literatur und Jüdische Geschichte. Heute ist er Distinguished Writer in Residence an der New York University und lebt mit seiner Familie in Toronto. Zu seinen Werken gehören der Roman »Das Ministerium für besondere Fälle« und der Erzählband »Worüber wir reden, wenn wir über Anne Frank reden«, der mit dem Frank O'Connor Short Story Award ausgezeichnet wurde und auf der Shortlist des Pulitzerpreises stand. Zuletzt erschien auf Deutsch der Roman »Dinner am Mittelpunkt der Erde«.

Beiträge

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Alle
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Und ernsthaft, was stört es seinen Lieben, toten Vater, ob Larry nun betet oder nicht? Glaubt wirklich jemand, dass Gott mit seiner Punktekarte dahockt und jedes von Larrys Gebeten mit einem Häkchen versieht?“ @nenglander kaddish.com Die Geschichte erzählt über den jüdischen Larry, was er als Sohn verpflichtet ist, nach dem Tod von seinem Vater, für die nächsten elf Monate, täglich das „kaddish“ (eines der wichtigsten Gebete im Judentum, ähnlich wie Vater unser) zu beten. Gerne möchte er dies annehmen & doch sucht er nach einer Lösung, dies zu umgehen & trotzdem seinem Vater zu ehren … Im Internet wird er fündig, eine Webseite die für Dich das täglich kaddish übernimmt. Jahre später ändert er seinen Lebensstil, Heiratet, hat eine Familie, ist Lehrer & studiert die Thora. Er wird zu einem Rabbi & unterrichtet Kinder… langsam bereut er, das er sein Kaddish für seinen Vater nicht selber gebetet hat. Er möchte dieses Recht wieder für sich beanspruchen. Leider ist das nicht so einfach & so beginnt seine Reise… die amüsant & ziemlich Abenteuerlich ist. Die Geschichte ist gut, wenn man vom Judentum was versteht, ansonsten ist es schwierig zu verstehen, wieso Larry der jetzt Rabbi Shuli ist, nicht los lassen kann, bis er sein Ziel erreicht hat. 🙏🏻 ⭐️⭐️⭐️⭐️

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• KADDISH.COM • Zu Beginn muss ich es zugeben: ich hatte keine Ahnung was ein Kaddish ist, was es bedeutet und wie man es überhaupt ausführt. Für euch zur Aufklärung: Kaddish ist eines der wichtigsten Glaubensgebete im Judentum. Nathan Englander widmet sich in seinem Roman dem Kaddish und dessen Bedeutung für den dreißig jährigen Larry. Larry steht vor einem großen Problem: nach dem Tod seines Vaters hat er als Sohn die Pflicht für den Verstorbenen, in den nächsten elf Monaten täglich, das Kaddish zu beten. Doch eigentlich ist Larry gar nicht mehr gläubig und führt ein modernes Leben. So bleibt Larry nur eine Möglichkeit: er muss jemanden finden, der für ihn täglich das Gebet spricht und so stößt er auf die Internetseite kaddish.com. Die Idee die Tradition zu umgehen und trotzdem die Erwartungen zu erfüllen, gefiel mir wirklich richtig gut. Allerdings habe ich gedacht, dass es in der Novelle stärker um Larry und seinen verlorenen Glauben geht. Stattdessen bereut Larry Jahre später seine Entscheidung und macht eine völlige Kehrtwende: er wird zu einem sehr gläubigen Juden den das schlechte Gewissen plagt. Aus Larry wird der gläubige Rabbi Shuli. Das Thema Abbitte nimmt fast den gesamten Roman ein. Trotzdem hat mir die Reise mit Shuli gefallen, sein eiserner Willen und seine liebevolle Ader. Er verrennt sich gerade zu. So spannt er Schüler für sich ein, nutzt den Computer und setzt alles auf eine Karte. Ein äußerst gläubiger Rabbi mit einem verdammt schlechten Gewissen. Die vielen hebräischen Wörter (hinten befindet sich ein Glossar) zu lesen, die Traditionen kennenzulernen und die ausdrucksstarke Reise nach Jerusalem haben mir gut gefallen. Dennoch kontte mich die Novelle nicht vollends überzeugen, da mir es an Witz und auch an richtigem Inhalt fehlte.

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Once again – der Klappentext hat mich im Stich gelassen! Ich hab etwas ganz anderes erwartet, war am Ende aber nicht enttäuscht. Nachdem Schuli (vormals der Larry aus dem Klappentext) zurück zur Religion gefunden hat macht es ihn ganz wahnsinnig, dass er seine Sohnespflicht, das Kaddisch für seinen toten Vater zu sprechen, an eine Internetseite abgetreten hat und versucht ganz verzweifelt sie zurückzubekommen. Allerdings ist das schwieriger als zuerst vermutet und er macht sich letztlich sogar auf nach Jerusalem… Ich kenne ein paar der Basics was das Judentum angeht, bin aber bei weitem nicht so bewandert, wie das Buch es voraussetzt. Was ist ein Kaddisch? Keine Idee. Im Buch gibt es zwar ein Glossar, aber das hat mich auch nur unzureichend informiert. Wer sich also für das Buch interessiert, sollte im besten Fall kein Judentum-Noob sein, oder sich wenigstens darauf vorbereiten, den ein oder anderen Begriff nachzuschlagen. ich hab bis jetzt ein paar Romane gelesen, die einen jüdischen Twist hatten und ich hab sie alle gerne gelesen. „kaddish.com“ war jetzt allerdings die erste Geschichte zum jüdischen Glauben hin und das fand ich spannend. Am Anfang des Buches haben wir Larry, der sich vom Glauben losgesagt hat und am Ende haben wir Schuli, der so fest an etwas glauben kann, dass er diesem Glauben alles andere unterordnet. Wenngleich ich so einen tiefen Glauben nur bedingt nachvollziehen kann und ich es zweitweise schon ein bisschen gruselig fand wie weit Schuli für diesen Glauben zu gehen bereit war und wie gefangen er in seiner selbst auferlegten Aufgabe war, war es auf der anderen Seite sehr anschaulich und nachvollziehbar von Nathan Englander geschrieben. Ich mochte den Jist der Geschichte – es ist in Ordnung sich selbst zu vergeben, der Glaube sollte nicht dazu da sein dich einzuengen und ein paar Glasdildos hier und da können auch der ernstesten Geschichte nicht schaden. ich hab ein bisschen was anderes erwartet und ich gebe hier dem Klappentext die Schuld, aber es war ein gutes Buch, das ich gerne gelesen habe

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Once again – der Klappentext hat mich im Stich gelassen! Ich hab etwas ganz anderes erwartet, war am Ende aber nicht enttäuscht. Nachdem Schuli (vormals der Larry aus dem Klappentext) zurück zur Religion gefunden hat macht es ihn ganz wahnsinnig, dass er seine Sohnespflicht, das Kaddisch für seinen toten Vater zu sprechen, an eine Internetseite abgetreten hat und versucht ganz verzweifelt sie zurückzubekommen. Allerdings ist das schwieriger als zuerst vermutet und er macht sich letztlich sogar auf nach Jerusalem… Ich kenne ein paar der Basics was das Judentum angeht, bin aber bei weitem nicht so bewandert, wie das Buch es voraussetzt. Was ist ein Kaddisch? Keine Idee. Im Buch gibt es zwar ein Glossar, aber das hat mich auch nur unzureichend informiert. Wer sich also für das Buch interessiert, sollte im besten Fall kein Judentum-Noob sein, oder sich wenigstens darauf vorbereiten, den ein oder anderen Begriff nachzuschlagen. ich hab bis jetzt ein paar Romane gelesen, die einen jüdischen Twist hatten und ich hab sie alle gerne gelesen. „kaddish.com“ war jetzt allerdings die erste Geschichte zum jüdischen Glauben hin und das fand ich spannend. Am Anfang des Buches haben wir Larry, der sich vom Glauben losgesagt hat und am Ende haben wir Schuli, der so fest an etwas glauben kann, dass er diesem Glauben alles andere unterordnet. Wenngleich ich so einen tiefen Glauben nur bedingt nachvollziehen kann und ich es zweitweise schon ein bisschen gruselig fand wie weit Schuli für diesen Glauben zu gehen bereit war und wie gefangen er in seiner selbst auferlegten Aufgabe war, war es auf der anderen Seite sehr anschaulich und nachvollziehbar von Nathan Englander geschrieben. Ich mochte den Jist der Geschichte – es ist in Ordnung sich selbst zu vergeben, der Glaube sollte nicht dazu da sein dich einzuengen und ein paar Glasdildos hier und da können auch der ernstesten Geschichte nicht schaden. ich hab ein bisschen was anderes erwartet und ich gebe hier dem Klappentext die Schuld, aber es war ein gutes Buch, das ich gerne gelesen habe

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