Jenseits der Dunkellande / Der Segen des Exils
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Tim J. Radde, geboren 1991, schreibt epische High Fantasy mit politischer Tiefe, komplexen Figuren und mythologischen Motiven. Während seines Studiums in Bielefeld veröffentlichte er die vierbändige Reihe Die rogodanischen Schriften, die auch als Gesamtausgabe vorliegt. Aktuell arbeitet er an der elfteiligen "Dunkellande-Saga", die mit "Der Segen des Exils" begann. Seine neueste Trilogie "Bastardklingen" umfasst die Romane "Die Schlachteninsel", "Die Schakalsbucht" und "Das Gotteskönigreich". Neben Romanen verfasst Radde Kurzgeschichten und ist Herausgeber der Fantasy-Anthologie "Treulose Seelen".
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Tim J. Radde hat mit diesem Roman eine wirklich große Welt erschaffen. Das Worldbuilding ist beeindruckend und so gibt es zu Beginn des Romans ein großes Glossar zum Nachschlagen. Für einen High Fantasy Anfänger wie mich war das Worldbuilding tatsächlich etwas zu heftig. Ich war zu Beginn echt super überfordert und habe einige Zeit und Seiten gebraucht, um in die Geschichte einfinden zu können. So haben bekannte Dinge wie Tage oder Monate nun andere Namen bekommen. Auch die Namen der Figuren waren echt eine Herausforderung! Nandovain, der Protagonist aus dessen Er-Perspektive der Roman erzählt wird, war für mich echt eine harte Nuss. Zu Beginn mochte ich ihn überhaupt nicht. Er war ein verzogenes Gör, besserwisserisch und hatte den goldenen Löffel im Mund. Erst durch den Verlust von allem bekommt er die Chance, ansatzweise sympathisch zu werden. Im Gegensatz dazu mochte ich Toal und seine Freundschaft zu Nando sehr. Er hat das Herz am rechten Fleck und war mein Liebling in dem Roman. Die Storyline hätte meiner Meinung nach auch für mindestens drei 500 Seiten Bücher gereicht, denn in diesem Roman passiert unheimlich viel. Hin und wieder fand ich, dass sich alles zu leicht fügt. So werden Reisen geskippt, in denen die Möglichkeit bestanden hätte, Figuren und ihre Ansichten besser kennen zu lernen und der Fokus lag wirklich auf Hauptereignissen. Das Magiesystem war wirklich spannend und ich wünschte, man hätte noch etwas mehr davon erfahren! Leider konnte ich kaum Verbindung zu den Charakteren oder zur Storyline aufbauen. Es war für mich alles relativ flach und so waren Schicksalsschläge für die Charaktere nicht mitreißend. Alles in allem ein High Fantasy Roman mit einer spannenden Welt, mit viel Potential. Von mir gibt es ⭐️⭐️⭐️, 5 Sterne!

Fesselnde Story in einer grandiosen Welt
Manch einer hat in seiner Rezension geschrieben, dass er am Anfang sehr erschlagen wurde, jedoch empfand ich das ganz und gar nicht so. Ich habe mich von Beginn an sehr auf die Story, die Welt und die ganzen Charaktere konzentriert, weshalb ich gar keine Probleme hatte, hineinzufinden. Der Schreibstil war sehr gut und flüssig, was für den Autor bestimmt eine Herausforderung war, da viele uns unbekannte Wörter neu erfunden wurden. Wenn man sie sich jedoch halbwegs merkt, hat man auch damit keine Probleme. Das Einzige, was ich nicht so mochte, waren die extrem langen Kapitel ,aber das ist natürlich Ansichtssache. Ich finde, die Protagonisten sind sehr gut gelungen, da man über die richtigen Personen genau das Richtige erfahren hat und nicht zu viel drumherum erklärt wurde. Die fünf Hauptcharaktere sind mir dadurch wirklich ans Herz gewachsen, weshalb mir das Ende sehr leid tat. Der Aufbau der Welt sowie die politischen Themen wurden ebenfalls super erklärt, sodass ich immer wusste, wer welche Stellung hat und wie ich mir die Welt und die Häuser darum herum vorstellen kann. Das Ende fand ich gleichzeitig traurig und toll. Ich habe es geliebt zu erfahren, was aus wem geworden ist und wie alles weiterging. Gleichzeitig wurden uns noch ein paar Punkte mitgegeben, die Fragen aufwerfen. Hoffentlich erfahren wir dazu mehr im zweiten Band. Es war eine wirklich tolle und starke Geschichte, die viel verständliche Politik, Verrat, aber auch Fantasy beinhaltet. Von mir gibt es deshalb 5 von 5 Sternen.

Das Hörbuch „Der Segen des Exils“ von Tim JRadde, erzählt die bewegende Geschichte eines Protagonisten, der gezwungen ist, seine Heimat zu verlassen und sich in einer fremden Welt neu zu orientieren. Das Werk thematisiert auf tiefgründige Weise die psychologischen und emotionalen Herausforderungen des Exils, von der Entwurzelung bis hin zur Suche nach Identität. Riddle gelingt es, Exil nicht nur als äußeren Zustand, sondern auch als inneren Prozess der Transformation darzustellen. Der Sprecher bringt die melancholische, aber auch hoffnungsvolle Atmosphäre perfekt zur Geltung und verstärkt die emotionale Wirkung der Erzählung. Ein intensives, nachdenklich stimmendes Hörbuch, das zum Reflektieren anregt und die Themen Heimat, Verlust und Neuanfang auf eindrucksvolle Weise aufgreift.

Kein schlechtes Buch, aber leider einfach nicht meins
Ich mochte die Charaktere und vor allem die Entwicklung vom Nando. Die Welt und ihre Probleme wirkte sehr realistisch, die Geschichte passte. Leider war der Anfang etwas zu langsam und voller neuer Begriffe, die mich trotz Glossar komplett aus dem Lesefluss genommen haben. Wie der Titel verrät, fand ich das Buch nicht schlecht, aber es war einfach nicht meins. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass viele es sehr mögen werden.
Die Welt rund um Nandovain
Der Auftakt hat mir richtig gut gefallen. Ich hatte zwar anfänglich ein paar Schwierigkeiten, aber der Glossar zu Beginn ist wirklich hilfreich. Tim hat hier eine komplexe Welt geschaffen mit einem tollen Wortbuilding. Die Protagonisten sind teilweise jung und unerfahren, aber sehr sympathisch, auch wenn jeder für sich wohl etwas eigen ist.. Nandovain wandert nach dem Tod seines Vaters aus vielen Gründen ins Exil. Seine Reise beginnt mit alten Freunden und findet neue Verbündete. Die Reise ins Dunkellande ist gefährlich, magisch und oft sehr spannend. Die Auszüge aus den Almanach der Dunkellande am Beginn der Geschichte fand ich richtig toll, der erwähnte Glossar super genial und richtig hilfreich. Das Cover sehr ansprechend und zum Buch passend. Tim ist hier ein toller Auftakt einer High Fantasy Reihe gelungen. Eine komplexe Welt, geniales Wortbuilding und der ewige Kampf zwischen Macht Verrat und Krieg. Angenehm und gut zu lesen, aber aufgrund der Komplexität kein Buch für einfach zwischendurch zu lesen. Teil 2 hab ich aktuell schon begonnen, da mittlerweile der Sammelband der Trilogie erhältlich ist.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Tim J. Radde, geboren 1991, schreibt epische High Fantasy mit politischer Tiefe, komplexen Figuren und mythologischen Motiven. Während seines Studiums in Bielefeld veröffentlichte er die vierbändige Reihe Die rogodanischen Schriften, die auch als Gesamtausgabe vorliegt. Aktuell arbeitet er an der elfteiligen "Dunkellande-Saga", die mit "Der Segen des Exils" begann. Seine neueste Trilogie "Bastardklingen" umfasst die Romane "Die Schlachteninsel", "Die Schakalsbucht" und "Das Gotteskönigreich". Neben Romanen verfasst Radde Kurzgeschichten und ist Herausgeber der Fantasy-Anthologie "Treulose Seelen".
Beiträge
Tim J. Radde hat mit diesem Roman eine wirklich große Welt erschaffen. Das Worldbuilding ist beeindruckend und so gibt es zu Beginn des Romans ein großes Glossar zum Nachschlagen. Für einen High Fantasy Anfänger wie mich war das Worldbuilding tatsächlich etwas zu heftig. Ich war zu Beginn echt super überfordert und habe einige Zeit und Seiten gebraucht, um in die Geschichte einfinden zu können. So haben bekannte Dinge wie Tage oder Monate nun andere Namen bekommen. Auch die Namen der Figuren waren echt eine Herausforderung! Nandovain, der Protagonist aus dessen Er-Perspektive der Roman erzählt wird, war für mich echt eine harte Nuss. Zu Beginn mochte ich ihn überhaupt nicht. Er war ein verzogenes Gör, besserwisserisch und hatte den goldenen Löffel im Mund. Erst durch den Verlust von allem bekommt er die Chance, ansatzweise sympathisch zu werden. Im Gegensatz dazu mochte ich Toal und seine Freundschaft zu Nando sehr. Er hat das Herz am rechten Fleck und war mein Liebling in dem Roman. Die Storyline hätte meiner Meinung nach auch für mindestens drei 500 Seiten Bücher gereicht, denn in diesem Roman passiert unheimlich viel. Hin und wieder fand ich, dass sich alles zu leicht fügt. So werden Reisen geskippt, in denen die Möglichkeit bestanden hätte, Figuren und ihre Ansichten besser kennen zu lernen und der Fokus lag wirklich auf Hauptereignissen. Das Magiesystem war wirklich spannend und ich wünschte, man hätte noch etwas mehr davon erfahren! Leider konnte ich kaum Verbindung zu den Charakteren oder zur Storyline aufbauen. Es war für mich alles relativ flach und so waren Schicksalsschläge für die Charaktere nicht mitreißend. Alles in allem ein High Fantasy Roman mit einer spannenden Welt, mit viel Potential. Von mir gibt es ⭐️⭐️⭐️, 5 Sterne!

Fesselnde Story in einer grandiosen Welt
Manch einer hat in seiner Rezension geschrieben, dass er am Anfang sehr erschlagen wurde, jedoch empfand ich das ganz und gar nicht so. Ich habe mich von Beginn an sehr auf die Story, die Welt und die ganzen Charaktere konzentriert, weshalb ich gar keine Probleme hatte, hineinzufinden. Der Schreibstil war sehr gut und flüssig, was für den Autor bestimmt eine Herausforderung war, da viele uns unbekannte Wörter neu erfunden wurden. Wenn man sie sich jedoch halbwegs merkt, hat man auch damit keine Probleme. Das Einzige, was ich nicht so mochte, waren die extrem langen Kapitel ,aber das ist natürlich Ansichtssache. Ich finde, die Protagonisten sind sehr gut gelungen, da man über die richtigen Personen genau das Richtige erfahren hat und nicht zu viel drumherum erklärt wurde. Die fünf Hauptcharaktere sind mir dadurch wirklich ans Herz gewachsen, weshalb mir das Ende sehr leid tat. Der Aufbau der Welt sowie die politischen Themen wurden ebenfalls super erklärt, sodass ich immer wusste, wer welche Stellung hat und wie ich mir die Welt und die Häuser darum herum vorstellen kann. Das Ende fand ich gleichzeitig traurig und toll. Ich habe es geliebt zu erfahren, was aus wem geworden ist und wie alles weiterging. Gleichzeitig wurden uns noch ein paar Punkte mitgegeben, die Fragen aufwerfen. Hoffentlich erfahren wir dazu mehr im zweiten Band. Es war eine wirklich tolle und starke Geschichte, die viel verständliche Politik, Verrat, aber auch Fantasy beinhaltet. Von mir gibt es deshalb 5 von 5 Sternen.

Das Hörbuch „Der Segen des Exils“ von Tim JRadde, erzählt die bewegende Geschichte eines Protagonisten, der gezwungen ist, seine Heimat zu verlassen und sich in einer fremden Welt neu zu orientieren. Das Werk thematisiert auf tiefgründige Weise die psychologischen und emotionalen Herausforderungen des Exils, von der Entwurzelung bis hin zur Suche nach Identität. Riddle gelingt es, Exil nicht nur als äußeren Zustand, sondern auch als inneren Prozess der Transformation darzustellen. Der Sprecher bringt die melancholische, aber auch hoffnungsvolle Atmosphäre perfekt zur Geltung und verstärkt die emotionale Wirkung der Erzählung. Ein intensives, nachdenklich stimmendes Hörbuch, das zum Reflektieren anregt und die Themen Heimat, Verlust und Neuanfang auf eindrucksvolle Weise aufgreift.

Kein schlechtes Buch, aber leider einfach nicht meins
Ich mochte die Charaktere und vor allem die Entwicklung vom Nando. Die Welt und ihre Probleme wirkte sehr realistisch, die Geschichte passte. Leider war der Anfang etwas zu langsam und voller neuer Begriffe, die mich trotz Glossar komplett aus dem Lesefluss genommen haben. Wie der Titel verrät, fand ich das Buch nicht schlecht, aber es war einfach nicht meins. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass viele es sehr mögen werden.
Die Welt rund um Nandovain
Der Auftakt hat mir richtig gut gefallen. Ich hatte zwar anfänglich ein paar Schwierigkeiten, aber der Glossar zu Beginn ist wirklich hilfreich. Tim hat hier eine komplexe Welt geschaffen mit einem tollen Wortbuilding. Die Protagonisten sind teilweise jung und unerfahren, aber sehr sympathisch, auch wenn jeder für sich wohl etwas eigen ist.. Nandovain wandert nach dem Tod seines Vaters aus vielen Gründen ins Exil. Seine Reise beginnt mit alten Freunden und findet neue Verbündete. Die Reise ins Dunkellande ist gefährlich, magisch und oft sehr spannend. Die Auszüge aus den Almanach der Dunkellande am Beginn der Geschichte fand ich richtig toll, der erwähnte Glossar super genial und richtig hilfreich. Das Cover sehr ansprechend und zum Buch passend. Tim ist hier ein toller Auftakt einer High Fantasy Reihe gelungen. Eine komplexe Welt, geniales Wortbuilding und der ewige Kampf zwischen Macht Verrat und Krieg. Angenehm und gut zu lesen, aber aufgrund der Komplexität kein Buch für einfach zwischendurch zu lesen. Teil 2 hab ich aktuell schon begonnen, da mittlerweile der Sammelband der Trilogie erhältlich ist.










