Jane Austens Geheimnis
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Charlie Lovett hat früher als Antiquar gearbeitet, ist ein begeisterter Büchersammler und gehört dem »Grolier Club« an, Amerikas bedeutendstem Club für Bücherliebhaber. Er lebt mit seiner Frau abwechselnd in Winston Salem, North Carolina, und Kingham im englischen Oxfordshire. Zu seinen Werken zählen die Romane »Das Buch der Fälscher« – ein New-York-Times-Bestseller – und »Jane Austens Geheimnis«.
Beiträge
Schwer erträglich
Ich hatte "Das Buch der Fälscher" vom selben Autor ganz gern gemocht - es eignete sich auf jeden Fall gut als Urlaubslektüre: Leicht genug um nicht anzustrengen, aber auch nicht so oberflächlich, dass man seine Zeit verschwendet. Darum habe ich jetzt wieder zu Charlie Lovett gegriffen, aber was für eine Enttäuschung! Es geht auf zwei Zeitebenen darum, ob Jane Austen ihren Roman von einem unbekannten Vikar geklaut hat. Dabei sind die Szenen um Jane Austen gar nicht schlecht - keine große Kunst, aber angenehm zu lesen. Aber der ganze Handlungsstrang in unserer Zeit ist ein einziges krudes Durcheinander: Der Plot, die Charaktere, deren Interaktionen, die Auflösung ... alles ist over-the-top, unangenehm grell und einfach unerträglich. ALLE Figuren auf dieser Zeitebene hätte man einer dringenden Generalüberholung unterziehen müssen, bevor man sie auf die lesende Allgemeinheit loslässt. Denn so, wie es da jetzt geschrieben steht, ist es beleidigend schlecht.
"Ein gutes Buch ist wie ein guter Freund. Es wird dich für den Rest deines Lebens begleiten. Am Anfang wird es spannend und abenteuerlich sein, und Jahre später wird es zu etwas Tröstlichem, Vertrautem werden." S. 45 Ich bin ein großer Austenfan, vor allem natürlich ein Fan von Stolz und Vorurteil und da hat mich der Titel dieses Buches verständlicherweise sofort angesprungen. Ich mochte "Jane Austens Geheimnis". Viele Aspekte daran fand ich sogar ganz wunderbar. Zunächst einmal - im Klappentext wird es ja schon angesprochen, erzählt das Buch eine wunderschöne Geschichte über Sophies Liebe zu Büchern. Wir lernen ihren Onkel Bertram kennen, der Sophie mit Büchern vertraut macht und ihr die Wunder, die zwischen zwei Buchdeckeln stecken können, näher bringt. Ich hab mich hier sehr angesprochen gefühlt, denn nennen wir das Kind beim Namen - Ich bin eine Buchaholikerin. Der zweite Aspekt, den ich mochte, war natürlich der Austen-Aspekt. Das Buch funktioniert auf zwei Erzählebenen, denn während wir in der einen Hälfte des Buches Sophie auf ihren Abentuern begleiten, dürfen wir in der anderen Hälfte Jane Austen kennenlernen, ein bisschen ihren Schreibprozess nachvollziehen und erfahren über ihre (fiktive) Freundschaft zu dem bedeutend älteren Reverend Mansfield. Das Buch ebenjenem Mansfield ist später in der Gegenwart von Sophie von großer Bedeutung. Ich mag Geschichten, die in zwei verschiedenen Zeiten stattfinden, ich find es immer wieder spannend und schön, wie die zwei Erzählstränge zusammenfinden und das ist hier, wie ich finde sehr schön gelungen. Ich bin nicht 100% zufrieden mit dem Buch muss ich sagen, leider fand ich Sophie größtenteils ziemlich unsympathisch. Sie hat eine seltsame Einstellung zu Männern ("Hey Winston, ich liebe dich zwar nicht und eigentlich glaube ich dass ich in Eric verliebt bin, aber du bist groß, stark und gut im Bett, deswegen darfst du noch ein bisschen bleiben"), trifft für mich nicht nachvollziehbare Entscheidungen ("Das Buch ist zu teuer, och, klauen wir es doch einfach mal kurz") und diese leicht snarky/überhebliche Einstellungen anderen Leuten gegenüber, die sie für weniger belesen hält gehen mir leicht auf die Nerven. Aber gut, die wenigsten Bücher sind perfekt und dieses war trotz Sophie ein schönes Buch das ich weiterempfehlen würde.
Habe das Buch zum entspannen für zwischendurch gelesen. Ich habe mir jedoch etwas mehr erwartet. Es hat sich Anfangs sehr gezogen. Gegen Ende wurde es spannender. Ich habe sehr lange dazu gebraucht es fertig zu lesen, weil es mich nicht so mitreißen konnte. Jedoch mag ich die Charaktere und das letzte viertel hat mir sehr gut gefallen. Der Wechsel zwischen Jane Austen’s Vergangenheit und der Protagonist im Buch hat mir gut gefallen.
"Ein gutes Buch ist wie ein guter Freund. Es wird dich für den Rest deines Lebens begleiten. Am Anfang wird es spannend und abenteuerlich sein, und Jahre später wird es zu etwas Tröstlichem, Vertrautem werden." S. 45 Ich bin ein großer Austenfan, vor allem natürlich ein Fan von Stolz und Vorurteil und da hat mich der Titel dieses Buches verständlicherweise sofort angesprungen. Ich mochte "Jane Austens Geheimnis". Viele Aspekte daran fand ich sogar ganz wunderbar. Zunächst einmal - im Klappentext wird es ja schon angesprochen, erzählt das Buch eine wunderschöne Geschichte über Sophies Liebe zu Büchern. Wir lernen ihren Onkel Bertram kennen, der Sophie mit Büchern vertraut macht und ihr die Wunder, die zwischen zwei Buchdeckeln stecken können, näher bringt. Ich hab mich hier sehr angesprochen gefühlt, denn nennen wir das Kind beim Namen - Ich bin eine Buchaholikerin. Der zweite Aspekt, den ich mochte, war natürlich der Austen-Aspekt. Das Buch funktioniert auf zwei Erzählebenen, denn während wir in der einen Hälfte des Buches Sophie auf ihren Abentuern begleiten, dürfen wir in der anderen Hälfte Jane Austen kennenlernen, ein bisschen ihren Schreibprozess nachvollziehen und erfahren über ihre (fiktive) Freundschaft zu dem bedeutend älteren Reverend Mansfield. Das Buch ebenjenem Mansfield ist später in der Gegenwart von Sophie von großer Bedeutung. Ich mag Geschichten, die in zwei verschiedenen Zeiten stattfinden, ich find es immer wieder spannend und schön, wie die zwei Erzählstränge zusammenfinden und das ist hier, wie ich finde sehr schön gelungen. Ich bin nicht 100% zufrieden mit dem Buch muss ich sagen, leider fand ich Sophie größtenteils ziemlich unsympathisch. Sie hat eine seltsame Einstellung zu Männern ("Hey Winston, ich liebe dich zwar nicht und eigentlich glaube ich dass ich in Eric verliebt bin, aber du bist groß, stark und gut im Bett, deswegen darfst du noch ein bisschen bleiben"), trifft für mich nicht nachvollziehbare Entscheidungen ("Das Buch ist zu teuer, och, klauen wir es doch einfach mal kurz") und diese leicht snarky/überhebliche Einstellungen anderen Leuten gegenüber, die sie für weniger belesen hält gehen mir leicht auf die Nerven. Aber gut, die wenigsten Bücher sind perfekt und dieses war trotz Sophie ein schönes Buch das ich weiterempfehlen würde.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Charlie Lovett hat früher als Antiquar gearbeitet, ist ein begeisterter Büchersammler und gehört dem »Grolier Club« an, Amerikas bedeutendstem Club für Bücherliebhaber. Er lebt mit seiner Frau abwechselnd in Winston Salem, North Carolina, und Kingham im englischen Oxfordshire. Zu seinen Werken zählen die Romane »Das Buch der Fälscher« – ein New-York-Times-Bestseller – und »Jane Austens Geheimnis«.
Beiträge
Schwer erträglich
Ich hatte "Das Buch der Fälscher" vom selben Autor ganz gern gemocht - es eignete sich auf jeden Fall gut als Urlaubslektüre: Leicht genug um nicht anzustrengen, aber auch nicht so oberflächlich, dass man seine Zeit verschwendet. Darum habe ich jetzt wieder zu Charlie Lovett gegriffen, aber was für eine Enttäuschung! Es geht auf zwei Zeitebenen darum, ob Jane Austen ihren Roman von einem unbekannten Vikar geklaut hat. Dabei sind die Szenen um Jane Austen gar nicht schlecht - keine große Kunst, aber angenehm zu lesen. Aber der ganze Handlungsstrang in unserer Zeit ist ein einziges krudes Durcheinander: Der Plot, die Charaktere, deren Interaktionen, die Auflösung ... alles ist over-the-top, unangenehm grell und einfach unerträglich. ALLE Figuren auf dieser Zeitebene hätte man einer dringenden Generalüberholung unterziehen müssen, bevor man sie auf die lesende Allgemeinheit loslässt. Denn so, wie es da jetzt geschrieben steht, ist es beleidigend schlecht.
"Ein gutes Buch ist wie ein guter Freund. Es wird dich für den Rest deines Lebens begleiten. Am Anfang wird es spannend und abenteuerlich sein, und Jahre später wird es zu etwas Tröstlichem, Vertrautem werden." S. 45 Ich bin ein großer Austenfan, vor allem natürlich ein Fan von Stolz und Vorurteil und da hat mich der Titel dieses Buches verständlicherweise sofort angesprungen. Ich mochte "Jane Austens Geheimnis". Viele Aspekte daran fand ich sogar ganz wunderbar. Zunächst einmal - im Klappentext wird es ja schon angesprochen, erzählt das Buch eine wunderschöne Geschichte über Sophies Liebe zu Büchern. Wir lernen ihren Onkel Bertram kennen, der Sophie mit Büchern vertraut macht und ihr die Wunder, die zwischen zwei Buchdeckeln stecken können, näher bringt. Ich hab mich hier sehr angesprochen gefühlt, denn nennen wir das Kind beim Namen - Ich bin eine Buchaholikerin. Der zweite Aspekt, den ich mochte, war natürlich der Austen-Aspekt. Das Buch funktioniert auf zwei Erzählebenen, denn während wir in der einen Hälfte des Buches Sophie auf ihren Abentuern begleiten, dürfen wir in der anderen Hälfte Jane Austen kennenlernen, ein bisschen ihren Schreibprozess nachvollziehen und erfahren über ihre (fiktive) Freundschaft zu dem bedeutend älteren Reverend Mansfield. Das Buch ebenjenem Mansfield ist später in der Gegenwart von Sophie von großer Bedeutung. Ich mag Geschichten, die in zwei verschiedenen Zeiten stattfinden, ich find es immer wieder spannend und schön, wie die zwei Erzählstränge zusammenfinden und das ist hier, wie ich finde sehr schön gelungen. Ich bin nicht 100% zufrieden mit dem Buch muss ich sagen, leider fand ich Sophie größtenteils ziemlich unsympathisch. Sie hat eine seltsame Einstellung zu Männern ("Hey Winston, ich liebe dich zwar nicht und eigentlich glaube ich dass ich in Eric verliebt bin, aber du bist groß, stark und gut im Bett, deswegen darfst du noch ein bisschen bleiben"), trifft für mich nicht nachvollziehbare Entscheidungen ("Das Buch ist zu teuer, och, klauen wir es doch einfach mal kurz") und diese leicht snarky/überhebliche Einstellungen anderen Leuten gegenüber, die sie für weniger belesen hält gehen mir leicht auf die Nerven. Aber gut, die wenigsten Bücher sind perfekt und dieses war trotz Sophie ein schönes Buch das ich weiterempfehlen würde.
Habe das Buch zum entspannen für zwischendurch gelesen. Ich habe mir jedoch etwas mehr erwartet. Es hat sich Anfangs sehr gezogen. Gegen Ende wurde es spannender. Ich habe sehr lange dazu gebraucht es fertig zu lesen, weil es mich nicht so mitreißen konnte. Jedoch mag ich die Charaktere und das letzte viertel hat mir sehr gut gefallen. Der Wechsel zwischen Jane Austen’s Vergangenheit und der Protagonist im Buch hat mir gut gefallen.
"Ein gutes Buch ist wie ein guter Freund. Es wird dich für den Rest deines Lebens begleiten. Am Anfang wird es spannend und abenteuerlich sein, und Jahre später wird es zu etwas Tröstlichem, Vertrautem werden." S. 45 Ich bin ein großer Austenfan, vor allem natürlich ein Fan von Stolz und Vorurteil und da hat mich der Titel dieses Buches verständlicherweise sofort angesprungen. Ich mochte "Jane Austens Geheimnis". Viele Aspekte daran fand ich sogar ganz wunderbar. Zunächst einmal - im Klappentext wird es ja schon angesprochen, erzählt das Buch eine wunderschöne Geschichte über Sophies Liebe zu Büchern. Wir lernen ihren Onkel Bertram kennen, der Sophie mit Büchern vertraut macht und ihr die Wunder, die zwischen zwei Buchdeckeln stecken können, näher bringt. Ich hab mich hier sehr angesprochen gefühlt, denn nennen wir das Kind beim Namen - Ich bin eine Buchaholikerin. Der zweite Aspekt, den ich mochte, war natürlich der Austen-Aspekt. Das Buch funktioniert auf zwei Erzählebenen, denn während wir in der einen Hälfte des Buches Sophie auf ihren Abentuern begleiten, dürfen wir in der anderen Hälfte Jane Austen kennenlernen, ein bisschen ihren Schreibprozess nachvollziehen und erfahren über ihre (fiktive) Freundschaft zu dem bedeutend älteren Reverend Mansfield. Das Buch ebenjenem Mansfield ist später in der Gegenwart von Sophie von großer Bedeutung. Ich mag Geschichten, die in zwei verschiedenen Zeiten stattfinden, ich find es immer wieder spannend und schön, wie die zwei Erzählstränge zusammenfinden und das ist hier, wie ich finde sehr schön gelungen. Ich bin nicht 100% zufrieden mit dem Buch muss ich sagen, leider fand ich Sophie größtenteils ziemlich unsympathisch. Sie hat eine seltsame Einstellung zu Männern ("Hey Winston, ich liebe dich zwar nicht und eigentlich glaube ich dass ich in Eric verliebt bin, aber du bist groß, stark und gut im Bett, deswegen darfst du noch ein bisschen bleiben"), trifft für mich nicht nachvollziehbare Entscheidungen ("Das Buch ist zu teuer, och, klauen wir es doch einfach mal kurz") und diese leicht snarky/überhebliche Einstellungen anderen Leuten gegenüber, die sie für weniger belesen hält gehen mir leicht auf die Nerven. Aber gut, die wenigsten Bücher sind perfekt und dieses war trotz Sophie ein schönes Buch das ich weiterempfehlen würde.











