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Romane

Jahrmarkt der Eitelkeit

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Über das Buch

Mit seinem ebenso opulenten wie zeitlosen Gesellschaftsroman »Jahrmarkt der Eitelkeit« gelang Thackeray (1811–1863) eine herausragende Satire auf die viktorianische Epoche. An der Seite zweier glänzend gezeichneter Frauenfiguren, der beiden ungleichen Schulfreundinnen Amelia Sedley und Becky Sharp, entführt er den Leser in die Welt einer von Dummheit, Hochmut und Selbstgerechtigkeit zerfressenen Upper Class im England des frühen 19. Jahrhunderts. Thackerays geschliffene Sprache und sein hellsichtiger Blick auf die Unzulänglichkeiten seiner Zeit machen diesen Roman zu einem Klassiker der Weltliteratur.

Editionen (17)

ISBN9783866476189
VerlagAnaconda Verlag
Erscheinungsdatum06.03.11
Seitenzahl832

Rezensionen & Bewertungen

23 Bewertungen

1 Rezensionen

3,8

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  • psor
    psor

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    5,0

    Hach, locker zehn Jahre stand das bei mir im Regal. Wie konnte ich mich nur vom Umfang so lange abschrecken lassen und mir diese Freude versagen? In einem Wort: Masterpiece. My heart is full. Becky ist ein solch bewundernswertes Monster, Amelia eine solche bemitleidenswerte Trotteline, und Dobbin, der erwärmt mein Herz einfach nur. Da ich das andere gerade gelesen habe, auch wenn so ein Vergleich albern ist: Vanity Fair gefällt mir besser als Anna Karenina. Es ist auf jeden Fall amüsanter. Ein satirischer Gesellschaftsroman ist einfach my jam. Anspruchsvolles Lesen. Exemplarisch möge auf die 50 Seiten Fußnoten hingewiesen sein, mit denen Referenzen etc. erklärt werden, die bald 200 Jahre nach Erscheinen schwer verständlich sind.

    23. Feb. 2024

Autorin / Autor

Über William Makepeace Thackeray

William Makepeace Thackeray (1811-1863), in Kalkutta geborener Sohn eines Kolonialbeamten, wuchs nach dem frühen Tod des Vaters in England auf. Zweimal brach er das Jurastudium ab, bereiste Italien, Frankreich und Deutschland und wandte sich dann dem Journalismus zu. Die erfolglose Gründung zweier Zeitschriften und seine Leidenschaft für Pferdewetten und Kartenspiel brachten Thackeray schnell um das ererbte Vermögen. Ab 1837 schrieb er regelmäßig für «Fraser's Magazine» und «Punch», wo in den folgenden Jahren seine Reiseberichte und Romane erschienen. Seinen Durchbruch feierte er 1847/1848 mit «Vanity Fair», dem Roman, der ihn zum ernsthaften Konkurrenten des Publikumslieblings Charles Dickens werden ließ, was die Freundschaft der beiden Autoren nachhaltig trübte.

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