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Chaotisch, schräg, tolle Idee
„Jack Carter ist unsterblich“ von Rebekka Derksen hatte für mich eine der verrücktesten und originellsten Grundideen, die ich seit Langem gelesen habe: Ein Anfang-20-Jähriger ist tatsächlich unsterblich — und kommt damit nicht wirklich gut klar, sodass er zu einer Therapie verpflichtet wird. Genau diese 48 Therapiesitzungen bilden dann auch die Struktur des Buches. Jedes Kapitel entspricht einer Sitzung, und wir begleiten Jack Stück für Stück durch seine Gedankenwelt, seine Entwicklung und seinen ziemlich chaotischen Alltag. Allein dieses Konzept fand ich unglaublich spannend und kreativ. Der Einstieg hat mir deshalb auch richtig gut gefallen. Besonders der Humor hat mich überrascht — oft sehr sarkastisch, manchmal herrlich absurd, und ich musste wirklich mehrfach lachen. Jack hat eine sehr spezielle Art, die gerade am Anfang doch sehr unterhaltsam ist. Leider wurde das Buch für mich nach einer Weile ziemlich zäh. Irgendwann ging mir Jack ehrlich gesagt ziemlich auf die Nerven. Seine Gedanken sprangen ständig von einem Thema zum nächsten, Gespräche verliefen chaotisch und ich hatte zunehmend Schwierigkeiten, den Therapiesitzungen und seinen Gedankengängen zu folgen. Vermutlich ist genau das stilistisch gewollt, um seinen mentalen Zustand widerzuspiegeln — für mich wurde es dadurch aber super anstrengend zu lesen. Ich war sogar an einem Punkt, an dem ich ernsthaft überlegt habe, das Buch abzubrechen, und habe es dann tatsächlich mehrere Wochen zur Seite gelegt. Vor ein paar Tagen hab ich es mir dann doch nichmal vorgenommen - und was soll ich sagen, der letzte Teil hat mich wieder komplett gepackt. Die Geschichte wurde deutlich spannender und emotionaler, und durch die letzten 100 Seiten bin ich regelrecht geflogen . Insgesamt bleibt es für mich ein Buch mit einer großartigen, ungewöhnlichen Idee, starkem Humor und einem wirklich gelungenen Ende — das sich zwischendurch aber leider ziemlich verloren und zäh angefühlt hat. Deshalb landet es für mich insgesamt bei soliden 3,5 Sternen.
24. Mai 2026
Chaotisch, schräg, tolle Idee
„Jack Carter ist unsterblich“ von Rebekka Derksen hatte für mich eine der verrücktesten und originellsten Grundideen, die ich seit Langem gelesen habe: Ein Anfang-20-Jähriger ist tatsächlich unsterblich — und kommt damit nicht wirklich gut klar, sodass er zu einer Therapie verpflichtet wird. Genau diese 48 Therapiesitzungen bilden dann auch die Struktur des Buches. Jedes Kapitel entspricht einer Sitzung, und wir begleiten Jack Stück für Stück durch seine Gedankenwelt, seine Entwicklung und seinen ziemlich chaotischen Alltag. Allein dieses Konzept fand ich unglaublich spannend und kreativ. Der Einstieg hat mir deshalb auch richtig gut gefallen. Besonders der Humor hat mich überrascht — oft sehr sarkastisch, manchmal herrlich absurd, und ich musste wirklich mehrfach lachen. Jack hat eine sehr spezielle Art, die gerade am Anfang doch sehr unterhaltsam ist. Leider wurde das Buch für mich nach einer Weile ziemlich zäh. Irgendwann ging mir Jack ehrlich gesagt ziemlich auf die Nerven. Seine Gedanken sprangen ständig von einem Thema zum nächsten, Gespräche verliefen chaotisch und ich hatte zunehmend Schwierigkeiten, den Therapiesitzungen und seinen Gedankengängen zu folgen. Vermutlich ist genau das stilistisch gewollt, um seinen mentalen Zustand widerzuspiegeln — für mich wurde es dadurch aber super anstrengend zu lesen. Ich war sogar an einem Punkt, an dem ich ernsthaft überlegt habe, das Buch abzubrechen, und habe es dann tatsächlich mehrere Wochen zur Seite gelegt. Vor ein paar Tagen hab ich es mir dann doch nichmal vorgenommen - und was soll ich sagen, der letzte Teil hat mich wieder komplett gepackt. Die Geschichte wurde deutlich spannender und emotionaler, und durch die letzten 100 Seiten bin ich regelrecht geflogen . Insgesamt bleibt es für mich ein Buch mit einer großartigen, ungewöhnlichen Idee, starkem Humor und einem wirklich gelungenen Ende — das sich zwischendurch aber leider ziemlich verloren und zäh angefühlt hat. Deshalb landet es für mich insgesamt bei soliden 3,5 Sternen.
24. Mai 2026






