It's lonely at the centre of the earth
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Absolut empfehlenswert!
Diese Graphic Novel ist schonungslos ehrlich mit sich selbst, mit dem Thema Depression und mit der Einsamkeit, die in vielen Menschen wohnt und oft unverstanden bleibt. Die Autorin schafft es, mit klaren Worten und abwechslungsreichen Illustrationen ihre Innenwelt nach außen zu kehren und uns als Leser daran teilhaben zu lassen. Zugegeben, diese Einblicke sind alles andere als leichte Kost, aber sie werden getragen von einer Einfachheit und Ehrlichkeit, die berührt und nachdenklich stimmt. Vielleicht erkennt man sich in manchen Bildern wieder und ist so nicht mehr ganz allein mit den eigenen Gefühlen. Vielleicht erkennt man aber auch einen Mitmenschen in der Geschichte wieder und beginnt so ein klein wenig zu verstehen, wie es dieser Person gehen könnte. Beides lässt uns als Leser innerlich wachsen und öffnet uns eine Tür in die Gedankenwelt einer Autorin und ihrem schonungslosen Kampf mit sich selbst und dem Leben. Ich bin dankbar und habe großen Respekt vor dieser wundervollen Veröffentlichung, die nicht nur unglaublich mutig, selbstreflektierend und ehrlich ist, sondern Verständnis und Offenheit weckt und somit die Welt zu einem besseren Ort machen kann. Deswegen gibt es eine klare Leseempfehlung von mir.
"Die Zukunft des Comic." "Dieses Buch sollte nicht existieren" Eine Autobio-Graphic Novel über das Leben mit Depressionen. Also Triggerwarnung geht raus und steht auch gleich zu Beginn dieses einfühlsamen, nachdenklichen und selbstreflektierenden Comics. Ein Einblick in das Leben und die Gedanken einer Künstlerin, die mit ihren Dämonen kämpft. "Das Leben ist eine Sammlung von guten und schlechten Erfahrungen, lose zusammengehalten von der Leere dazwischen. Und diese Leere ist der Raum, den man nutzen kann, um etwas zu erschaffen. Man darf sich nur nicht darin verlieren."

Pure Kunst
Diese Graphic Novel hat kein einfaches Thema: es geht um Depressionen. Und ich muss sagen, dass ich selten so eine ehrliche und realistische, ungeschönten Abbildung dieser Krankheit gelesen habe. Natürlich ist es manchmal unangenehm, und manchmal muss man erstmal ein paar Sekunden drüber nachdenken, was man da gerade gelesen hat, aber es berührt. Zudem ist jede Seite einfach pure Kunst! Manchmal kam ich nicht aus dem Staunen raus, denn die Seiten sind so kreativ, bunt und gleichzeitig abschreckend gruselig - aber passt auch perfekt zum Thema.
Zum Nachdenken
Eine Graphic Novel, die definitiv zum Nachdenken anregt. Man sollte allerdings in einer stabilen Verfassung sein, wenn man sie liest. Die Autorin nimmt uns mit durch ihre Depression und beschreibt diese als ein dunkles Monster, welches sie immer begleitet und bei dem sie nie weiß, wann es die Führung übernimmt. Sie zeigt uns ihren Alltag, in dem sie einfach nur überfordert ist und von Selbstzweifeln geplagt wird. Sie lässt uns wissen, dass diese Krankheit schon seit langem in der Familie ist und von Generation zu Generation weitergegeben wird, ohne das sie bearbeitet oder gar aufgelöst wird. Doch kann es vielleicht Zoe schaffen aus dem Schatten zu treten? Ich durfte It‘s lonely at the centre of the earth von Zoe Thorogood als Rezensionsexemplar lesen und war am Anfang etwas überfordert mit dem Buch, doch später habe ich mich ein wenig in Zoe wiedergefunden. Ich bin sehr dankbar dafür, dass die Autorin uns an diesem Teil ihres Lebens hat teilhaben lassen und das sie das Thema enttabuisiert. Leider fand ich persönlich die Illustrationen verstörend, doch passen sie sehr gut zum Thema.
Verwirrend, intensiv, wunderschön
Das war meine erste Graphic Novel und macht auf den ersten Blick einen sehr hochwertigen Eindruck. Die hochwertige Gestaltung und das Papier machen Lust darauf, das Buch zu lesen und darin zu blättern. Besonders gefielen mir die Zeichnungen: Sie sind nicht nur wunderschön, sondern auch ausdrucksstark und tragen maßgeblich zur Atmosphäre des Buches bei. Inhaltlich beginnt der Comic jedoch etwas verwirrend. Es ist nicht sofort klar, wohin die Reise geht, da der rote Faden fehlt und der Inhalt mehr aus einzelnen Szenen und Momentaufnahmen besteht als aus einer durchgehenden Erzählung. Diese Inhaltsfetzen können anfangs etwas irritierend wirken und erschweren es, in die Geschichte einzutauchen. Trotzdem bietet das Buch eine gute Mischung aus lustigen und ernsten Szenen. Die lustigen Passagen lockern die Stimmung auf, während die ernsten Momente Tiefe und Reflexion bieten. Wer selbst betroffen ist, wird sich hier gut wiederfinden können. Gleichzeitig bieten alle Zeichnungen Raum für eigene Interpretationen. Insgesamt ist das Buch für mich eine etwas andere Lektüre mit herausragenden Illustrationen. Wer sich auf die etwas fragmentierte Erzählweise einlassen kann, wird sowohl visuell als auch inhaltlich belohnt.
Schonungslos ehrlich, eine Graphic Novel die nichts schön redet.
Der Zeichenstil ist wirklich sehr gut und Emotionen und Gefühle werden dadurch wirklich super gut eingefangen. Es ist zwischendurch sehr verwirrend und man findet nicht immer einen roten Faden, aber genau das spiegelt ja auch die Gefühle und Gedanken von Zoe wieder und es wird halt nichts schön geredet, sondern knallhart und ehrlich präsentiert. Eine Graphic Novel die zum Nachdenken anregt!
Verwirrend und doch nachvollziehbar
Tatsächlich handelt es sich um die erste Graphic Novel die ich gelesen habe, weshalb ich ganz unvoreingenommen bin. Der Autorin ist es gelungen, ein wichtiges Thema in Bildern sehr gut darzustellen. Durch verschiedene Elemente und Zeichnungen ist die Geschichte sehr lebendig und bringt die jeweiligen Stimmungen sehr gut rüber. Unterteilt ist die Autobio Graphic Novel in 2 Teile. Gerade zum Einstieg fiel es mir sehr schwer Zeichnungen und Text irgendwie nachvollziehen zu können oder irgendeinen Kontext herzustellen. Auch wenn manche Situationen mit der Zeit greifbarer für mich wurden, muss ich sagen, dass der erste Abschnitt dennoch sehr verwirrend für mich war. Zoe sprang irgendwie von A nach X und von X zu D und alles war irgendwie ein riesen Chaos. 🙈 Ab dem zweiten Abschnitt wurde vieles für mich klarer und ich konnte mich sogar in manche Situationen hineinversetzen oder sogar nachvollziehen. Mein Gedanke war, dass vielleicht bewusst so geschrieben wurde oder die Autorin während des Schreibens selbst diese Wandlung erlebt hat und ihre Gedanken weniger "verwirrend" wurden?! An einigen Stellen musste ich Schmunzeln, manche haben mich sofort abgeholt, da ich mich wiedererkannt habe und wiederum andere haben mich einfach berührt. Ein Buch, auf das man sich einlassen muss und das auf jeden Fall zum Nachdenken anregt.
Welch hartem Thema sich dieser Comic widmet, wird über den Klappentext äußerst deutlich vermittelt. Autorin Zoe Thorogood illustriert ihr eigenes Leben mit schonungsloser Ehrlichkeit – sechs lange Monate, in denen sie wortwörtlich ums Überleben kämpft. Depressionen, Angstzustände und ein nagendes Impostersyndrom sind Teil von Zoe und bekommen auf den Comicseiten ein Gesicht. Verschiedene Figuren in ganz unterschiedlichen Zeichenstilen stellen Zoes Innenwelt dar, ein Hin und Her von Gedanken und Szenen sind Abbild von ihrem Überlebenskampf. Dabei schiebt sich die Depression als schwarzes Monster manchmal in den Vordergrund, wacht bedrohlich im Hintergrund – dann versucht Zoe es wegzuradieren, ohne Erfolg. Geschichten aus Gegenwart und Vergangenheit fügen sich zu einem Geflecht zusammen, in dem man Zoe als Ganzes zu greifen versucht. Und dabei hat sie ganz schön viel in mir ausgelöst. Die Kreativität und vor allem Zoe Thorogoods individuelle Herangehensweise machen diesen Comic zu etwas ganz Besonderem. Ich finde es wahnsinnig beeindruckend, wie sie es geschafft hat, Depression in ihrer für sie persönlich schrecklichen Eigenart zu visualisieren. Die verschiedenen Zeichenstile und der Detailreichtum füllen die Panels mit klarem Aussagegehalt. Zoes Bilder wirken kraftvoll, ehrlich und mutig, machen den Comic einzigartig.
Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Absolut empfehlenswert!
Diese Graphic Novel ist schonungslos ehrlich mit sich selbst, mit dem Thema Depression und mit der Einsamkeit, die in vielen Menschen wohnt und oft unverstanden bleibt. Die Autorin schafft es, mit klaren Worten und abwechslungsreichen Illustrationen ihre Innenwelt nach außen zu kehren und uns als Leser daran teilhaben zu lassen. Zugegeben, diese Einblicke sind alles andere als leichte Kost, aber sie werden getragen von einer Einfachheit und Ehrlichkeit, die berührt und nachdenklich stimmt. Vielleicht erkennt man sich in manchen Bildern wieder und ist so nicht mehr ganz allein mit den eigenen Gefühlen. Vielleicht erkennt man aber auch einen Mitmenschen in der Geschichte wieder und beginnt so ein klein wenig zu verstehen, wie es dieser Person gehen könnte. Beides lässt uns als Leser innerlich wachsen und öffnet uns eine Tür in die Gedankenwelt einer Autorin und ihrem schonungslosen Kampf mit sich selbst und dem Leben. Ich bin dankbar und habe großen Respekt vor dieser wundervollen Veröffentlichung, die nicht nur unglaublich mutig, selbstreflektierend und ehrlich ist, sondern Verständnis und Offenheit weckt und somit die Welt zu einem besseren Ort machen kann. Deswegen gibt es eine klare Leseempfehlung von mir.
"Die Zukunft des Comic." "Dieses Buch sollte nicht existieren" Eine Autobio-Graphic Novel über das Leben mit Depressionen. Also Triggerwarnung geht raus und steht auch gleich zu Beginn dieses einfühlsamen, nachdenklichen und selbstreflektierenden Comics. Ein Einblick in das Leben und die Gedanken einer Künstlerin, die mit ihren Dämonen kämpft. "Das Leben ist eine Sammlung von guten und schlechten Erfahrungen, lose zusammengehalten von der Leere dazwischen. Und diese Leere ist der Raum, den man nutzen kann, um etwas zu erschaffen. Man darf sich nur nicht darin verlieren."

Pure Kunst
Diese Graphic Novel hat kein einfaches Thema: es geht um Depressionen. Und ich muss sagen, dass ich selten so eine ehrliche und realistische, ungeschönten Abbildung dieser Krankheit gelesen habe. Natürlich ist es manchmal unangenehm, und manchmal muss man erstmal ein paar Sekunden drüber nachdenken, was man da gerade gelesen hat, aber es berührt. Zudem ist jede Seite einfach pure Kunst! Manchmal kam ich nicht aus dem Staunen raus, denn die Seiten sind so kreativ, bunt und gleichzeitig abschreckend gruselig - aber passt auch perfekt zum Thema.
Zum Nachdenken
Eine Graphic Novel, die definitiv zum Nachdenken anregt. Man sollte allerdings in einer stabilen Verfassung sein, wenn man sie liest. Die Autorin nimmt uns mit durch ihre Depression und beschreibt diese als ein dunkles Monster, welches sie immer begleitet und bei dem sie nie weiß, wann es die Führung übernimmt. Sie zeigt uns ihren Alltag, in dem sie einfach nur überfordert ist und von Selbstzweifeln geplagt wird. Sie lässt uns wissen, dass diese Krankheit schon seit langem in der Familie ist und von Generation zu Generation weitergegeben wird, ohne das sie bearbeitet oder gar aufgelöst wird. Doch kann es vielleicht Zoe schaffen aus dem Schatten zu treten? Ich durfte It‘s lonely at the centre of the earth von Zoe Thorogood als Rezensionsexemplar lesen und war am Anfang etwas überfordert mit dem Buch, doch später habe ich mich ein wenig in Zoe wiedergefunden. Ich bin sehr dankbar dafür, dass die Autorin uns an diesem Teil ihres Lebens hat teilhaben lassen und das sie das Thema enttabuisiert. Leider fand ich persönlich die Illustrationen verstörend, doch passen sie sehr gut zum Thema.
Verwirrend, intensiv, wunderschön
Das war meine erste Graphic Novel und macht auf den ersten Blick einen sehr hochwertigen Eindruck. Die hochwertige Gestaltung und das Papier machen Lust darauf, das Buch zu lesen und darin zu blättern. Besonders gefielen mir die Zeichnungen: Sie sind nicht nur wunderschön, sondern auch ausdrucksstark und tragen maßgeblich zur Atmosphäre des Buches bei. Inhaltlich beginnt der Comic jedoch etwas verwirrend. Es ist nicht sofort klar, wohin die Reise geht, da der rote Faden fehlt und der Inhalt mehr aus einzelnen Szenen und Momentaufnahmen besteht als aus einer durchgehenden Erzählung. Diese Inhaltsfetzen können anfangs etwas irritierend wirken und erschweren es, in die Geschichte einzutauchen. Trotzdem bietet das Buch eine gute Mischung aus lustigen und ernsten Szenen. Die lustigen Passagen lockern die Stimmung auf, während die ernsten Momente Tiefe und Reflexion bieten. Wer selbst betroffen ist, wird sich hier gut wiederfinden können. Gleichzeitig bieten alle Zeichnungen Raum für eigene Interpretationen. Insgesamt ist das Buch für mich eine etwas andere Lektüre mit herausragenden Illustrationen. Wer sich auf die etwas fragmentierte Erzählweise einlassen kann, wird sowohl visuell als auch inhaltlich belohnt.
Schonungslos ehrlich, eine Graphic Novel die nichts schön redet.
Der Zeichenstil ist wirklich sehr gut und Emotionen und Gefühle werden dadurch wirklich super gut eingefangen. Es ist zwischendurch sehr verwirrend und man findet nicht immer einen roten Faden, aber genau das spiegelt ja auch die Gefühle und Gedanken von Zoe wieder und es wird halt nichts schön geredet, sondern knallhart und ehrlich präsentiert. Eine Graphic Novel die zum Nachdenken anregt!
Verwirrend und doch nachvollziehbar
Tatsächlich handelt es sich um die erste Graphic Novel die ich gelesen habe, weshalb ich ganz unvoreingenommen bin. Der Autorin ist es gelungen, ein wichtiges Thema in Bildern sehr gut darzustellen. Durch verschiedene Elemente und Zeichnungen ist die Geschichte sehr lebendig und bringt die jeweiligen Stimmungen sehr gut rüber. Unterteilt ist die Autobio Graphic Novel in 2 Teile. Gerade zum Einstieg fiel es mir sehr schwer Zeichnungen und Text irgendwie nachvollziehen zu können oder irgendeinen Kontext herzustellen. Auch wenn manche Situationen mit der Zeit greifbarer für mich wurden, muss ich sagen, dass der erste Abschnitt dennoch sehr verwirrend für mich war. Zoe sprang irgendwie von A nach X und von X zu D und alles war irgendwie ein riesen Chaos. 🙈 Ab dem zweiten Abschnitt wurde vieles für mich klarer und ich konnte mich sogar in manche Situationen hineinversetzen oder sogar nachvollziehen. Mein Gedanke war, dass vielleicht bewusst so geschrieben wurde oder die Autorin während des Schreibens selbst diese Wandlung erlebt hat und ihre Gedanken weniger "verwirrend" wurden?! An einigen Stellen musste ich Schmunzeln, manche haben mich sofort abgeholt, da ich mich wiedererkannt habe und wiederum andere haben mich einfach berührt. Ein Buch, auf das man sich einlassen muss und das auf jeden Fall zum Nachdenken anregt.
Welch hartem Thema sich dieser Comic widmet, wird über den Klappentext äußerst deutlich vermittelt. Autorin Zoe Thorogood illustriert ihr eigenes Leben mit schonungsloser Ehrlichkeit – sechs lange Monate, in denen sie wortwörtlich ums Überleben kämpft. Depressionen, Angstzustände und ein nagendes Impostersyndrom sind Teil von Zoe und bekommen auf den Comicseiten ein Gesicht. Verschiedene Figuren in ganz unterschiedlichen Zeichenstilen stellen Zoes Innenwelt dar, ein Hin und Her von Gedanken und Szenen sind Abbild von ihrem Überlebenskampf. Dabei schiebt sich die Depression als schwarzes Monster manchmal in den Vordergrund, wacht bedrohlich im Hintergrund – dann versucht Zoe es wegzuradieren, ohne Erfolg. Geschichten aus Gegenwart und Vergangenheit fügen sich zu einem Geflecht zusammen, in dem man Zoe als Ganzes zu greifen versucht. Und dabei hat sie ganz schön viel in mir ausgelöst. Die Kreativität und vor allem Zoe Thorogoods individuelle Herangehensweise machen diesen Comic zu etwas ganz Besonderem. Ich finde es wahnsinnig beeindruckend, wie sie es geschafft hat, Depression in ihrer für sie persönlich schrecklichen Eigenart zu visualisieren. Die verschiedenen Zeichenstile und der Detailreichtum füllen die Panels mit klarem Aussagegehalt. Zoes Bilder wirken kraftvoll, ehrlich und mutig, machen den Comic einzigartig.














