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Israel

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Über das Buch

Wie spricht man über den Nahostkonflikt? „Was zählt, ist, dass noch debattiert und gestritten wird – Ein Buch der Stunde“ Uli Hufen, WDR 5 Am 7. Oktober 2023 wachte der israelische Soziologe Natan Sznaider in einer anderen Welt auf. Entsetzt und verzweifelt waren unzureichende Worte, um das Massaker der Hamas zu fassen. Aus der Ferne erkannte der Kölner Schriftsteller Navid Kermani den Schrecken wieder, der in den vergangenen zwei Jahrzehnten bereits über so viele Völker im Nahen Osten gekommen war. Die beiden Freunde erinnerten sich eines leidenschaftlichen Mailwechsels, den sie 2002 nach ihrer ersten Begegnung in Haifa geführt hatten. Dasselbe gespenstische Gefühl beschlich sie, weil sich alle Befürchtungen bewahrheitet hatten. 21 Jahre später hilft ihre Korrespondenz die Gegenwart im Nahen Osten zu verstehen.

Editionen (2)

ISBN9783446280700
VerlagHanser, Carl
Erscheinungsdatum20.11.23
Seitenzahl64

Rezensionen & Bewertungen

19 Bewertungen

3 Rezensionen

4,6

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  • johann
    johann

    15 Follower

    4,0

    Macht leider wenig Hoffnung

    Ein Briefwechsel vom Anfang der 2000er zum Nahostkonflikt. Man sieht so viele Parallelen zu Heute. Mit Blick auf eine baldige Lösung desillusioniert das Buch leider ziemlich. Trotzdem eine Empfehlung. Wirkt ein bisschen der algorythmierten Radikalisierung für eine Seite auf social Media entgegen.

    10. Feb. 2024

  • piasophielbn
    piasophielbn

    23 Follower

    5,0

    Sehr differenzierte Betrachtung eines so aktuellen Themas.

    2. Juni 2024

  • loimloim
    loimloim

    1 Follower

    5,0

    Sehr empfehlenswert.

    17. Jan. 2024

Autorin / Autor

Über Navid Kermani

Navid Kermani, geboren 1967 in Siegen, lebt als freier Schriftsteller in Köln. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Kleist-Preis, dem Joseph-Breitbach-Preis, dem Hölderlin-Preis, dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2024 mit dem Thomas-Mann-Preis für seinen Roman »Das Alphabet bis S« (Roman, 2023). Bei Hanser erschien bisher außerdem »Dein Name« (Roman, 2011), »Über den Zufall« (Edition Akzente, 2012), »Große Liebe« (Roman, 2014), »Album« (Erzählungen, 2014), »Sozusagen Paris« (Roman, 2016) sowie seine Korrespondenz mit Natan Sznaider »Israel« (2023)und zuletzt »Sommer 24« (Roman, 2026). »Ayda, Bär und Hase« (2017) war sein erstes Buch im Kinder- und Jugendbuchprogramm des Hanser Verlags, es folgten »Jeder soll von da, wo er ist, einen Schritt näher kommen« (2022) und »Zu Hause ist es am schönsten, sagte die linke Hand und hielt sich an der Heizung fest« (mit Illustrationen von Mehrdad Zaeri, 2025).

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