I.Q. - Thriller (IQ-Serie 1)
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Beschreibung
I.Q. nennt man Isaiah Quintabe in den schwarzen Hoods von Los Angeles. Weil er ein Genie ist und weil er als eine Art Nachbarschaftsdetektiv ohne Lizenz den »kleinen Leuten« zu ihrem Recht verhilft. Oder wenn das schwierig ist, immerhin zu Gerechtigkeit, Genugtuung und Entschädigung. Zusammen mit seinem
sidekick
, dem schlagfertigen Gangsta Dodson, wird er wider Willen von dem Top-Rapper Black the Knife angeheuert, um Mordanschläge auf dessen Leben aufzuklären. Das führt ins finstere Herz des Rap-Business, wo sich jede Menge wunderliche und tödliche Gestalten tummeln: Gangsta Rapper, Bitches, Anwälte, Auftragskiller, Drogenbosse, Big-Business-Leute und Medienvolk.
Bald haben es I.Q. und Dodson mit verfeindeten Gangs, schießwütigen Narcos und gierigen Musikproduzenten zu tun. Gut, dass I.Q. ein Weltmeister der Deduktion ist, und gut auch, dass er notfalls genauso viel kriminelle Energien hat wie seine Widersacher. Oder noch mehr …
»Joe Ides Debütroman ist der fulminante Auftakt einer wahnsinnig hinreißenden Krimiserie über einen ziemlich schlauen Kerl und das packend beschriebene kriminelle Umfeld, in dem er sich bewegt.« Janet Maslin, The New York Times
Dieses Buch ist Teil der
IQ-
Serie.
Isaiah Quintabe, genannt I.Q., ist ein genialer Privatdetektiv ohne Lizenz, der den »kleinen Leuten« in Long Beach, L.A. zu ihrem Recht verhilft. Der Autor Joe Ide erhielt für die Buchreihe unter anderem den Anthony Award sowie den Shamus Award.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Joe Ide, aufgewachsen in South Central, L.A., mit japanisch-amerikanischen Wurzeln, war Lehrer, Manager, Drehbuchautor und arbeitete für eine NGO. Er lebt mit seiner Familie in Santa Monica.
Beiträge
Teils spannend, sprachlich schwierig, problematischer Wortgebrauch
Der Einstieg in dieses Buch ist mir nicht leicht gefallen – schon die Figuren im Prolog wirkten sehr abgedreht. Auch im weiteren Verlauf fiel mir das Lesen ungewohnt schwer. Der Autor erzählt auf zwei Zeitebenen (2005 und 2013), die er abwechselnd vorantreibt. Diese Sprünge empfand ich eher störend, da die Stränge kaum Bezug zueinander haben und der Lesefluss dadurch oft unterbrochen wurde. Deutlich spannender fand ich den älteren Handlungsstrang aus 2005, in dem es um Isaiah, den Tod seines Bruders Marcus und die Entwicklung seiner Beziehung zu Dodson geht. Hier konnte ich die Figuren besser greifen, man erlebt ihre Entwicklung und bekommt auch sprachlich eine angenehmere Erzählweise. Im Gegensatz dazu wirkte der 2013er-Strang für mich überladen mit unsympathischen Figuren aus der Rap-Szene, die über Geld und Macht, aber kaum soziale Kompetenz verfügen. Die Ermittlungsarbeit rund um den Mordanschlag konnte mich nicht packen, und auch der Rapper Cal blieb für mich eher eine tragische Karikatur. Sehr negativ aufgefallen ist mir zudem, dass der Autor inflationär das N-Wort verwendet hat. Auch wenn es vermutlich die Sprache des Milieus widerspiegeln soll, hat es für mich die Lektüre unnötig belastet und den Lesegenuss erheblich geschmälert. Insgesamt bot das Buch einzelne spannende Momente, vor allem im älteren Erzählstrang. Doch die zähen Passagen, die flachen Nebenfiguren, das unbefriedigende Ende und die problematische Sprache lassen mich nur knappe drei Sterne vergeben. Eine klare Leseempfehlung kann ich nicht aussprechen.
Beschreibung
I.Q. nennt man Isaiah Quintabe in den schwarzen Hoods von Los Angeles. Weil er ein Genie ist und weil er als eine Art Nachbarschaftsdetektiv ohne Lizenz den »kleinen Leuten« zu ihrem Recht verhilft. Oder wenn das schwierig ist, immerhin zu Gerechtigkeit, Genugtuung und Entschädigung. Zusammen mit seinem
sidekick
, dem schlagfertigen Gangsta Dodson, wird er wider Willen von dem Top-Rapper Black the Knife angeheuert, um Mordanschläge auf dessen Leben aufzuklären. Das führt ins finstere Herz des Rap-Business, wo sich jede Menge wunderliche und tödliche Gestalten tummeln: Gangsta Rapper, Bitches, Anwälte, Auftragskiller, Drogenbosse, Big-Business-Leute und Medienvolk.
Bald haben es I.Q. und Dodson mit verfeindeten Gangs, schießwütigen Narcos und gierigen Musikproduzenten zu tun. Gut, dass I.Q. ein Weltmeister der Deduktion ist, und gut auch, dass er notfalls genauso viel kriminelle Energien hat wie seine Widersacher. Oder noch mehr …
»Joe Ides Debütroman ist der fulminante Auftakt einer wahnsinnig hinreißenden Krimiserie über einen ziemlich schlauen Kerl und das packend beschriebene kriminelle Umfeld, in dem er sich bewegt.« Janet Maslin, The New York Times
Dieses Buch ist Teil der
IQ-
Serie.
Isaiah Quintabe, genannt I.Q., ist ein genialer Privatdetektiv ohne Lizenz, der den »kleinen Leuten« in Long Beach, L.A. zu ihrem Recht verhilft. Der Autor Joe Ide erhielt für die Buchreihe unter anderem den Anthony Award sowie den Shamus Award.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Joe Ide, aufgewachsen in South Central, L.A., mit japanisch-amerikanischen Wurzeln, war Lehrer, Manager, Drehbuchautor und arbeitete für eine NGO. Er lebt mit seiner Familie in Santa Monica.
Beiträge
Teils spannend, sprachlich schwierig, problematischer Wortgebrauch
Der Einstieg in dieses Buch ist mir nicht leicht gefallen – schon die Figuren im Prolog wirkten sehr abgedreht. Auch im weiteren Verlauf fiel mir das Lesen ungewohnt schwer. Der Autor erzählt auf zwei Zeitebenen (2005 und 2013), die er abwechselnd vorantreibt. Diese Sprünge empfand ich eher störend, da die Stränge kaum Bezug zueinander haben und der Lesefluss dadurch oft unterbrochen wurde. Deutlich spannender fand ich den älteren Handlungsstrang aus 2005, in dem es um Isaiah, den Tod seines Bruders Marcus und die Entwicklung seiner Beziehung zu Dodson geht. Hier konnte ich die Figuren besser greifen, man erlebt ihre Entwicklung und bekommt auch sprachlich eine angenehmere Erzählweise. Im Gegensatz dazu wirkte der 2013er-Strang für mich überladen mit unsympathischen Figuren aus der Rap-Szene, die über Geld und Macht, aber kaum soziale Kompetenz verfügen. Die Ermittlungsarbeit rund um den Mordanschlag konnte mich nicht packen, und auch der Rapper Cal blieb für mich eher eine tragische Karikatur. Sehr negativ aufgefallen ist mir zudem, dass der Autor inflationär das N-Wort verwendet hat. Auch wenn es vermutlich die Sprache des Milieus widerspiegeln soll, hat es für mich die Lektüre unnötig belastet und den Lesegenuss erheblich geschmälert. Insgesamt bot das Buch einzelne spannende Momente, vor allem im älteren Erzählstrang. Doch die zähen Passagen, die flachen Nebenfiguren, das unbefriedigende Ende und die problematische Sprache lassen mich nur knappe drei Sterne vergeben. Eine klare Leseempfehlung kann ich nicht aussprechen.






