Inspector Barnaby und das Rätsel von Badger’s Drift
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Caroline Graham, geboren 1931 in Warwickshire, war bei der Marine, führte eine Heiratsvermittlung, war in einem Theater und als Radiojournalistin tätig. Sie begann mit dem Schreiben, nachdem sie eine Lesung von Christianna Brand besucht hatte (Neuausgaben ihrer Krimis sind bei Alibi in Vorbereitung) und hellauf begeistert war. Die Reihe um Inspector Barnaby machte Graham zum Star unter den britischen Krimiautor*innen. So wurde Das Rätsel von Badger’s Drift von der Crime Writers’ Association unter die hundert besten Krimis und die zehn besten Whodunnits aller Zeiten gewählt. Auch die auf den Romanen basierende Fernsehserie Inspector Barnaby, die in Deutschland im ZDF ausgestrahlt wird, hat eine riesige Fangemeinde. Caroline Graham lebt heute in Suffolk.
Beiträge
Gelungener Krimi mit mehr als einer Überraschung
Mir hat das Buch gut gefallen. Die Handlung war spannend und wendungsreich. Bis zum Schluss bleibt offen, wer der Mörder war. Es gibt im Laufe des Buches mehr als nur eine Wendung. Da ich schon die Serie kenne, die auf dem Buch basiert, war der Krimi nicht ganz unbekannt für mich. Jedoch gibt es zwischen Buch und Film so große Unterschiede, dass das Buch mich trotzdem überrascht hat.
Mein Einstieg in die Barnaby-Reihe hat mir insgesamt Spaß gemacht, auch wenn der Beginn etwas unübersichtlich ist. Gerade am Anfang werden viele Figuren eingeführt, sodass ich die Leute teilweise durcheinandergebracht habe. Es gibt Hinweise, die später relevant werden, aber sie sind eher schwach gesetzt und fallen beim Lesen nicht sofort auf. Was für mich klar funktioniert, ist die Atmosphäre: dieses typisch britische, leicht schräge Dorfleben, hinter dessen Fassade es ordentlich brodelt. Man verdächtigt automatisch mit, versucht Verbindungen zu ziehen und achtet auf kleine Details. Barnaby selbst mochte ich sehr, auch den trockenen Humor. Die Auflösung hat mich nicht völlig überzeugt, aber der Weg dorthin war unterhaltsam. Insgesamt ein klassischer Krimi, der über Stimmung und Figuren kommt und weniger über große Überraschungen. Kein Highlight, aber ein solider Einstieg, der Lust macht, weitere Fälle mit Barnaby zu lesen.
Ich mag die Fernsehserie und musste daher auch das Buch lesen. Auch wenn Barnaby und sein Sergeant Troy weniger sympathisch als ihn der Serie wirken, erfolgt die Aufklärung des Mordfalles wie gewohnt bedächtig in einem gut beschriebenen ländlichen Umfeld. Immer wieder kommen neue Erkenntnisse dazu, erste Verdächtige kommen und gehen und sukzessive entsteht ein komplexes Gesamtbild. Das altmodische Setting mit Karteikarten und Festnetztelefonie versetzen beim Lesen zurück in eine andere Zeit. Freue mich auf weitere Bände.
In einem kleinen Dorf in England kommt eine ältere Frau unter mysteriösen Umständen ums Leben. Ihre Freundin glaubt nicht an einen natürlichen Tod und bittet Inspektor Barnaby zu ermitteln. Dann sterben weitere Menschen, und der Fall wird immer verzwickter… Das Buch ist ein klassischer britischer Krimi, der von den vielen Menschen lebt, die scheinbar alle etwas verheimlichen und die Polizei (und auch mich!) auf falsche Fährten lockt. Ich fand die Mystery um die Morde gut, und auch der Weg zur Lösung des Rätsels war gut aufgebaut, so dass ich immer mal wieder selbst miträtseln wollte. Allerdings hatte das Buch zwischendurch immer mal wieder ein paar Stellen, die mich dann nicht ganz so gefesselt haben. Ich fand außerdem, dass die Charaktere insgesamt stark überzeichnet waren. Das ist aber natürlich Geschmacksache und mag für andere ein Pluspunkt sein, aber für mich hat das nicht ganz so gut gepasst. Alles in allem ein solider Whodunnit für zwischendurch.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Caroline Graham, geboren 1931 in Warwickshire, war bei der Marine, führte eine Heiratsvermittlung, war in einem Theater und als Radiojournalistin tätig. Sie begann mit dem Schreiben, nachdem sie eine Lesung von Christianna Brand besucht hatte (Neuausgaben ihrer Krimis sind bei Alibi in Vorbereitung) und hellauf begeistert war. Die Reihe um Inspector Barnaby machte Graham zum Star unter den britischen Krimiautor*innen. So wurde Das Rätsel von Badger’s Drift von der Crime Writers’ Association unter die hundert besten Krimis und die zehn besten Whodunnits aller Zeiten gewählt. Auch die auf den Romanen basierende Fernsehserie Inspector Barnaby, die in Deutschland im ZDF ausgestrahlt wird, hat eine riesige Fangemeinde. Caroline Graham lebt heute in Suffolk.
Beiträge
Gelungener Krimi mit mehr als einer Überraschung
Mir hat das Buch gut gefallen. Die Handlung war spannend und wendungsreich. Bis zum Schluss bleibt offen, wer der Mörder war. Es gibt im Laufe des Buches mehr als nur eine Wendung. Da ich schon die Serie kenne, die auf dem Buch basiert, war der Krimi nicht ganz unbekannt für mich. Jedoch gibt es zwischen Buch und Film so große Unterschiede, dass das Buch mich trotzdem überrascht hat.
Mein Einstieg in die Barnaby-Reihe hat mir insgesamt Spaß gemacht, auch wenn der Beginn etwas unübersichtlich ist. Gerade am Anfang werden viele Figuren eingeführt, sodass ich die Leute teilweise durcheinandergebracht habe. Es gibt Hinweise, die später relevant werden, aber sie sind eher schwach gesetzt und fallen beim Lesen nicht sofort auf. Was für mich klar funktioniert, ist die Atmosphäre: dieses typisch britische, leicht schräge Dorfleben, hinter dessen Fassade es ordentlich brodelt. Man verdächtigt automatisch mit, versucht Verbindungen zu ziehen und achtet auf kleine Details. Barnaby selbst mochte ich sehr, auch den trockenen Humor. Die Auflösung hat mich nicht völlig überzeugt, aber der Weg dorthin war unterhaltsam. Insgesamt ein klassischer Krimi, der über Stimmung und Figuren kommt und weniger über große Überraschungen. Kein Highlight, aber ein solider Einstieg, der Lust macht, weitere Fälle mit Barnaby zu lesen.
Ich mag die Fernsehserie und musste daher auch das Buch lesen. Auch wenn Barnaby und sein Sergeant Troy weniger sympathisch als ihn der Serie wirken, erfolgt die Aufklärung des Mordfalles wie gewohnt bedächtig in einem gut beschriebenen ländlichen Umfeld. Immer wieder kommen neue Erkenntnisse dazu, erste Verdächtige kommen und gehen und sukzessive entsteht ein komplexes Gesamtbild. Das altmodische Setting mit Karteikarten und Festnetztelefonie versetzen beim Lesen zurück in eine andere Zeit. Freue mich auf weitere Bände.
In einem kleinen Dorf in England kommt eine ältere Frau unter mysteriösen Umständen ums Leben. Ihre Freundin glaubt nicht an einen natürlichen Tod und bittet Inspektor Barnaby zu ermitteln. Dann sterben weitere Menschen, und der Fall wird immer verzwickter… Das Buch ist ein klassischer britischer Krimi, der von den vielen Menschen lebt, die scheinbar alle etwas verheimlichen und die Polizei (und auch mich!) auf falsche Fährten lockt. Ich fand die Mystery um die Morde gut, und auch der Weg zur Lösung des Rätsels war gut aufgebaut, so dass ich immer mal wieder selbst miträtseln wollte. Allerdings hatte das Buch zwischendurch immer mal wieder ein paar Stellen, die mich dann nicht ganz so gefesselt haben. Ich fand außerdem, dass die Charaktere insgesamt stark überzeichnet waren. Das ist aber natürlich Geschmacksache und mag für andere ein Pluspunkt sein, aber für mich hat das nicht ganz so gut gepasst. Alles in allem ein solider Whodunnit für zwischendurch.







