Inside Bundeswehr
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Beschreibung
Russlands Überfall auf die Ukraine hat deutlich gemacht, wie angreifbar die Sicherheit in Europa ist. Das bemerkt auch Panzerkommandant Joshua, als er zu Beginn des Kriegs auf gepackten Taschen sitzt, in der Ungewissheit, ob er mit seinen Kameraden Europas Frieden an den Außengrenzen wird verteidigen müssen.
Der »Bundeswehr-Influencer« schildert eindrücklich die Herausforderungen, mit denen Soldaten in der aktuellen Zeit konfrontiert sind: von intensiven Einsätzen wie in Litauen, wo kurz vor Joshuas Ankunft ein Kamerad aus seinem Bataillon ums Leben gekommen ist, bis zum schwierigen Spagat, Pflichtbewusstsein und Privatleben in Einklang zu bringen. Er gewährt unverstellte Einblicke in Zustand und Innenleben der Truppe und formuliert einen dringenden Appell an Gesellschaft und Politik, was es jetzt benötigt, um Deutschlands Verteidigung zu stärken.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Joshua Krebs, Jahrgang 1995, ist 2013 in die Bundeswehr eingetreten und dient dort mittlerweile als Panzerkommandant. In seinem Podcast »BordFunk – Der (militärische) Podcast« gibt er regelmäßig Einblicke in verschiedene Bereiche der Bundeswehr. Als »CinematicSergeant« erreicht er in den sozialen Medien fast eine halbe Million Menschen.
Beiträge
Eine interessante Auseinandersetzung mit dem deutschen Militar aus der Perspektive eines Soldaten der Bundeswehr. Das Hörbuch bietet einige Einblicke in die Struktur, Ausbildung und aktuellen Herausforderungen. Ich fand das Hörbuch ganz spannend, allerdings werden manche Themen recht verkürzt dargestellt. Und natürlich handelt es sich um subjektive Eindrücke eines Einzelnen.
zwischen achtung und verkürzter darstellung
joshua krebs, der auf social media als cinematicsergeant auftritt, beschreibt in seinem buch seinen eigenen weg in der bundeswehr. er beginnt damit, wie er überhaupt zur armee gekommen ist, beschreibt dann seine militärskarriere und kommt zum schluss auf seine social media-accounts zu sprechen. bei all dem wird deutlich, was es eigentlich heißt, soldat zu werden und sich freiwillig zu verpflichten. das sind krasse einschränkungen, die man für dieses eine ziel hinnimmt und die weit in privates reichen. wer sich dafür entscheidet, muss mit abstrichen in vielerlei dingen rechnen, und dass es so viele wie krebs gibt, ist nicht selbstverständlich. sich so sehr in den dienst der allgemeinheit zu stellen, verdient insbesondere aus der gesellschaft heraus weit mehr achtung, wertschätzung und vielleicht auch ein wenig bewunderung. gleichzeitig hat mich das buch auch nicht vollständig abgeholt. gerade am anfang – das zieht sich aber ein wenig durchs buch durch – gewinnt man den eindruck, krebs sei der meinung, die heutige jugend sei einfach verweichlicht. so, als würde die gesamte gen z aus memmen bestehen und die jungs müssten mal wieder mehr im dreck spielen, dann wird das auch wieder. ich habe überhaupt nichts dagegen, dass kinder wieder mehr zeit in der natur verbringen sollen, aber die art, wie krebs sein anliegen vorträgt, überzeugt mich wirklich nicht. und wenn ich ehrlich bin, glaube ich auch nicht, dass das allein unser problem wäre. mir kommt es vor, als hätte er ein persönliches problem mit dem woken zeitgeist (den man ja gut und gerne kritisieren darf!) und führt auf diesen viele gesellschaftliche konflikte zurück, ohne das weitergehend zu begründen. ich bin mir nicht sicher, ob man die leute so für seinen guten und berechtigten wunsch gewinnt. ansonsten schienen mir manche themen sehr verkürzt dargestellt zu werden. natürlich handelt es sich bei dem buch um die subjektive sichtweise krebs', aber beim lesen des buches gewinnt man als leser beispielsweise den eindruck, das problem des extremismus in der bundeswehr existiere gar nicht. natürlich sind die wenigsten soldaten extremisten und ich kaufe es ihm und auch politischen verantwortlichen ab, dass sie alles tun (wollen), um dem ein ende zu setzen, aber mir scheint das thema schon wichtiger als nur ein nebensatz. immerhin ist das doch gerade ein grund, warum menschen vertrauen in unsere armee verlieren können. vielleicht hatte ich auch insgesamt falsche erwartungen an das buch. unter „inside bundeswehr“ habe ich mir mehr vorgestellt als eine bloße beschreibung der eigenen karriere und eine checkliste, was man oder die politik für die bundeswehr mitbringen muss. ich hätte mir gewünscht, mehr über die bundeswehr ansich, ihr system und ihre logiken zu erfahren. manchmal wären auch die politischen erklärungen für das, was in der bundeswehr schief läuft, interessant gewesen.
Beschreibung
Russlands Überfall auf die Ukraine hat deutlich gemacht, wie angreifbar die Sicherheit in Europa ist. Das bemerkt auch Panzerkommandant Joshua, als er zu Beginn des Kriegs auf gepackten Taschen sitzt, in der Ungewissheit, ob er mit seinen Kameraden Europas Frieden an den Außengrenzen wird verteidigen müssen.
Der »Bundeswehr-Influencer« schildert eindrücklich die Herausforderungen, mit denen Soldaten in der aktuellen Zeit konfrontiert sind: von intensiven Einsätzen wie in Litauen, wo kurz vor Joshuas Ankunft ein Kamerad aus seinem Bataillon ums Leben gekommen ist, bis zum schwierigen Spagat, Pflichtbewusstsein und Privatleben in Einklang zu bringen. Er gewährt unverstellte Einblicke in Zustand und Innenleben der Truppe und formuliert einen dringenden Appell an Gesellschaft und Politik, was es jetzt benötigt, um Deutschlands Verteidigung zu stärken.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Joshua Krebs, Jahrgang 1995, ist 2013 in die Bundeswehr eingetreten und dient dort mittlerweile als Panzerkommandant. In seinem Podcast »BordFunk – Der (militärische) Podcast« gibt er regelmäßig Einblicke in verschiedene Bereiche der Bundeswehr. Als »CinematicSergeant« erreicht er in den sozialen Medien fast eine halbe Million Menschen.
Beiträge
Eine interessante Auseinandersetzung mit dem deutschen Militar aus der Perspektive eines Soldaten der Bundeswehr. Das Hörbuch bietet einige Einblicke in die Struktur, Ausbildung und aktuellen Herausforderungen. Ich fand das Hörbuch ganz spannend, allerdings werden manche Themen recht verkürzt dargestellt. Und natürlich handelt es sich um subjektive Eindrücke eines Einzelnen.
zwischen achtung und verkürzter darstellung
joshua krebs, der auf social media als cinematicsergeant auftritt, beschreibt in seinem buch seinen eigenen weg in der bundeswehr. er beginnt damit, wie er überhaupt zur armee gekommen ist, beschreibt dann seine militärskarriere und kommt zum schluss auf seine social media-accounts zu sprechen. bei all dem wird deutlich, was es eigentlich heißt, soldat zu werden und sich freiwillig zu verpflichten. das sind krasse einschränkungen, die man für dieses eine ziel hinnimmt und die weit in privates reichen. wer sich dafür entscheidet, muss mit abstrichen in vielerlei dingen rechnen, und dass es so viele wie krebs gibt, ist nicht selbstverständlich. sich so sehr in den dienst der allgemeinheit zu stellen, verdient insbesondere aus der gesellschaft heraus weit mehr achtung, wertschätzung und vielleicht auch ein wenig bewunderung. gleichzeitig hat mich das buch auch nicht vollständig abgeholt. gerade am anfang – das zieht sich aber ein wenig durchs buch durch – gewinnt man den eindruck, krebs sei der meinung, die heutige jugend sei einfach verweichlicht. so, als würde die gesamte gen z aus memmen bestehen und die jungs müssten mal wieder mehr im dreck spielen, dann wird das auch wieder. ich habe überhaupt nichts dagegen, dass kinder wieder mehr zeit in der natur verbringen sollen, aber die art, wie krebs sein anliegen vorträgt, überzeugt mich wirklich nicht. und wenn ich ehrlich bin, glaube ich auch nicht, dass das allein unser problem wäre. mir kommt es vor, als hätte er ein persönliches problem mit dem woken zeitgeist (den man ja gut und gerne kritisieren darf!) und führt auf diesen viele gesellschaftliche konflikte zurück, ohne das weitergehend zu begründen. ich bin mir nicht sicher, ob man die leute so für seinen guten und berechtigten wunsch gewinnt. ansonsten schienen mir manche themen sehr verkürzt dargestellt zu werden. natürlich handelt es sich bei dem buch um die subjektive sichtweise krebs', aber beim lesen des buches gewinnt man als leser beispielsweise den eindruck, das problem des extremismus in der bundeswehr existiere gar nicht. natürlich sind die wenigsten soldaten extremisten und ich kaufe es ihm und auch politischen verantwortlichen ab, dass sie alles tun (wollen), um dem ein ende zu setzen, aber mir scheint das thema schon wichtiger als nur ein nebensatz. immerhin ist das doch gerade ein grund, warum menschen vertrauen in unsere armee verlieren können. vielleicht hatte ich auch insgesamt falsche erwartungen an das buch. unter „inside bundeswehr“ habe ich mir mehr vorgestellt als eine bloße beschreibung der eigenen karriere und eine checkliste, was man oder die politik für die bundeswehr mitbringen muss. ich hätte mir gewünscht, mehr über die bundeswehr ansich, ihr system und ihre logiken zu erfahren. manchmal wären auch die politischen erklärungen für das, was in der bundeswehr schief läuft, interessant gewesen.






