Blick ins Buch

Sci-Fi

Everlasting

4,0(47)
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Über das Buch

Man schreibt das Jahr 2264.
Gefühle sind unerwünscht, die Liebe ist ausgestorben. Die Geburtenrate ist gefährlich gesunken. Der junge Historiker und Sprachwissenschaftler Finn Nordstrom, Spezialist für die inzwischen tote Sprache Deutsch, erhält den Auftrag, die 250 Jahre alten Tagebücher eines jungen Mädchens aus dem Berlin des 21. Jahrhunderts zu übersetzen. Öde, findet er. Und albern. Doch dann ist er zunehmend fasziniert von dem Mädchen, das quasi vor seinen Augen erwachsen wird.
Schließlich soll Finn in einem Virtual-Reality-Spiel in der Zeit zurückreisen, um das Mädchen zu treffen. Ohne es zu wissen, wird er damit zum Versuchskaninchen der Spieleentwickler. Warum schicken sie ausgerechnet ihn, den Fachmann für tote Sprachen, in die Zeit kurz vor Ausbruch der Großen Epidemie? Und was ist das für ein sonderbares Gefühl, das ihn überkommt, wenn er der jungen Frau begegnet?
Bald muss Finn sich entscheiden – für die Liebe oder für die Zukunft ...
Rahlens entwirft eine spannende, gesellschaftliche Utopie, fragt nach
den Grundlagen des sozialen Miteinanders und kleidet das in eine spannende, mitreißende Liebesgeschichte.
(Norddeutscher Rundfunk)


Packend, kenntnis- und einfallsreich. ... Pageturner! (dpa/APA)

Zur Abwechslung mal weder Fantasy- noch Vampirgeschichte, sondern
Science-Fiction für Mädels! Rahlens schreibt warmherzig, witzig, mit vielen originellen Details und vor allem sehr, sehr spannend.
Für alle!
(ekz)

Eine phantastische Zeitreise in das Berlin des 24. Jahrhunderts. ...
Rahlens hat soviel Phantasie wie das Universum, ihre Wortschöpfungen sind absolutely phantastisch und ihre Storymacht nicht nur Spaß,
sondern ist tiefsinnig, philosophisch und allgemeingültig. »Everlasting« ist ein All-Age-Book, das alle Zeiten überdauern wird—es macht
Hoffnung auf eine Welt in 250 Jahren und zeigt auch, was uns heute, im 21. Jahrhundert, wichtig sein sollte.
(Aviva)

Das Buch sprüht nur so vor Ideen. (...) Ein erfrischendes, ein erheiterndes Buch. (...) Es ist schlichtweg komisch, mit dem Blickwinkel
eines Menschen aus dem 23. Jahrhundert auf unser heutiges Leben zu gucken. Man kann Finns Gedanken und Gefühle dabei durchaus
nachvollziehen: Sei es seine Verwunderung über gewisse Konventionen und ungeschriebene Gesetze des 20. Jahrhunderts, sei es weiter hinten im Buch auch in Bezug auf seiner Begeisterung für die Liebe(und deren Tragik), die es so in seiner Welt nicht gibt.
(Jugendbuchtipps.de)

Holly-Jane Rahlens kontrastiert unsere Zeit ganz wunderbarmit einer einfallsreichen Vision des Jahres 2264. (...) Spannend und einfallsreich
ist das Ganze, nimmt bisweilen philosophische Dimensionen an.
(Academicworld.net)

Geheimnisvoll. Spannend. Fantasievoll. — Vital.de
Der Roman besticht durch seine detaillierte und amüsante Schilderung einer fernen Zukunft wie auch durch den Blick aus dieser Zukunft
auf unsere Gegenwart. Die geschickte Verknüpfung von Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft macht ihn zu einer lesenswerten Lektüre für alle Altersgruppen.
(Feierabend.de)

»Everlasting« behandelt aktuellen Themen und den Zeitgeist. Ob es nun die virtuelle Welt durch Überflutung von Reality-PC-Games ist,
der Mangel handgeschriebener Briefe, weil das Tippen auf der Tastatur und das Internet alles vereinfacht—aber auch die Handschrift verdirbt,
das Nachlassen für das Lesen von Büchern und die Leidenschaft für ein Buch, Umweltsünden, etc. Aber auch die Liebe, die wohl nie enden wird — was für ein Glück. Ein spannendes, liebevolles und tolles Buch, sehr gute Recherche, Rahlens’ Fantasie ist einfach bewundernswert!
(Spandau 4 U)

Die Autorin schreibt fließend und beschreibt so anschaulich und lebendig, dass man in die Geschichte eintauchen kann und sich gleich
wohl fühlt. (...) Die Story ist fantastisch und durch so manchen kleinen Satz eröffnen sich stets neue Vermutungen und Ideen für den Leser.
Nie wird es langweilig oder uninteressant, (...) es mangelt weder an Romantik noch an Spannung, (...) dieser Leser fühlte sich bestens (Paperblog.com / Cinema in My Head)

Es war einfach eine großartige Liebesgeschichte –während deren Verlauf man immer wieder voller Angst auf die Seitenzahl schaute, weil man nicht wollte, dass dieses wundervolle Buch vorbeigeht. Sehr sympathische Charaktere; flüssiger, witziger Schreibstil mit einer Extraportion
Charme; Entwicklung der gesamten Geschichte ist grandios; spannende Cliffhanger an den Kapitelenden; großartige Liebesgeschichte.
(Fantasy-Fans.eu)

Der Leser lernt eine komplett andere Welt kennen. Viele kleine Details lassen herrliche Bilder beim Lesen entstehen. Die Umgebungen
und Charaktere werden so liebevoll beschrieben, dass man sich alles wunderbar vorstellen kann und sorgen somit für ein Lesevergnügen der besonderen Art.
(Fantasybuch.de)

Editionen (4)

ISBN9783805250160
VerlagROWOHLT Wunderlich
Erscheinungsdatum09.03.12
Seitenzahl432

Rezensionen & Bewertungen

47 Bewertungen

10 Rezensionen

4,0

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  • thami89
    thami89

    273 Follower

    3,0

    Die Idee war interessant , aber auch etwas vorhersehbar… trotzdem ein gutes Buch wenn man Zeitreisen mag

    15. Juni 2024

  • sabrysbluntbooks
    sabrysbluntbooks

    31 Follower

    4,0

    Süsses Jugendbuch

    Finn lebt im Jahr 2264, als Historiker und Spezialist für die tote Sprache Deutsch, erhält der den Auftrag die Tagebücher eines Mädchen aus dem 21 Jahrhunderts zu übersetzten. Zuerst findet er dies als Zeitverschwendung sich der Literatur einer 13 jährigen zu widmen und über ihre Alltagsprobleme zu lesen, Eliana wird in den Tagebüchern immer älter und mit der Zeit fängt er an zunehmend fasziniert von ihr zu sein sowie dem Leben das sie geführt hat. Als er dann bei einem Projekt mitmachen soll, steht er plötzlich dank einer Zeitreise vor ihr und lernt sie auch ausserhalb der Tagebücher kennen, nun muss er sich entscheiden; soll er sich für die Liebe entscheiden die in seiner Zeit nicht mehr existiert oder für sein Leben, den in einigen Jahren kommt der Dark-Winter welcher die Menschheit fast ausrottet... Ach war das eine süsse Story... ich kann nicht glauben wie lange dieses Buch auf dem SuB lag... habe Dank einer Challenge dazu gegriffen... Ich mochte Finn von dem Moment an in dem er sich darüber aufregte die Tagebücher eines Teenie lesen zu müssen bis zu dem Moment als er alles für sie gab... ach... Es hatte viele Humorvolle Szenen, sowie Elianas Humor der in den Tagebüchern steckt war witzig und amüsant zu lesen. Zu beginn hatte ich etwas mühe mit der Sprache die in der Zukunft benutzt wird, dieses auf Ich zu verzichten war etwas komisch zu lesen. Finn verändert sich aber durch Eliana und den Zeitreisen und fängt plötzlich an anders zu sprechen, der Schreibstil sonst war in Ordnung und lies sich gut lesen. Dadurch das es ein Jugendbuch ist war es sehr unschuldig aber so eine schöne Geschichte, die ich gerne gelesen habe :). Und das Ende konnte mich einfach wieder packen, ach... ich liebe diese Enden in denen nicht immer alles 100% aufgedeckt ist und viel raum für Interpretation und Fantasie gelassen wird ;)

    5. Aug. 2024

  • jacquy
    jacquy

    13 Follower

    4,0

    Inhalt: Finn Nordstrom ist ein Historiker in Jahr 2265. Er ist spezialisiert auf die Sprache Anfang des 21. Jahrhunderts und übersetzt Texte aus der toten Sprache Deutsch ins Englische. Bisher hatte er kaum interessante Aufträge, doch dann bekommt er die Tagebücher der 13-jährigen E., die er übersetzen soll. Obwohl er nicht mal E.s Namen kennt, schließt er sie und ihre witzige Art zu schreiben ins Herz. Kurz darauf wird ihm angeboten, ein neues Spiel zu testen. Es soll simulieren, wie das Leben Anfang des 21. Jahrhunderts war und wer ist für die Überprüfung besser geeignet, als ein Historiker mit diesem Spezialgebiet? Finn sagt zu – und ist freudig überrascht als er dort die Verfasserin der Tagebücher trifft. Meinung: Zunächst: Ich hatte mir das Buch ganz anders vorgestellt. Deshalb habe ich auch etwas Zeit gebraucht, bis ich richtig in die Geschichte rein gefunden habe. Nachdem ich mich aber einige Seiten zwingen musste weiter zu lesen, musste ich mich später zwingen, wieder aufzuhören! Am Ende fand ich es richtig schade, dass es vorbei war, weil ich gerne gewusst hätte, wie die Geschichte weitergeht. Dass Finn in der Zeit reist, dürfte klar sein. Das besondere daran ist, dass er es zunächst gar nicht weiß, sondern erst im Nachhinein erfährt. Bis er die Person aus den Tagebüchern entdeckt, denkt er immer noch, er befindet sich in einem Spiel. Auch danach versucht er noch sich das einzureden, weil er sich nicht vorstellen kann, dass er wirklich durch die Zeit gereist ist. Die Hauptperson Finn ist unabsichtlich witzig. Trotz seiner Kenntnisse über die damalige/heutige Zeit, ist es schwer für ihn, sich dort zurechtzufinden und anzupassen. Ein Grund dafür ist eine Besonderheit dieses Buches bzw. der Sprechweise der Charaktere. Für ein besseres Gemeinschaftsgefühl wurde nämlich das Pronomen „ich“ abgeschafft. Stattdessen sagt man sowas wie „dieser Freund“, „dieser Spieler“ oder „dieser Historiker“. Beispiel: Dieser Historiker ist ein Experte für tote Sprachen. Wenn diese Person über sich selbst spricht. Ist man das nicht gewöhnt, würde man meinen, die Person spricht über jemand anderen, weshalb es als Leser schwer ist, sich daran zu gewöhnen. Nach etwa ¾ des Buches wurde die Erzählperspektive geändert. Das ist mir erst etwas später ausgefallen, aber aus der Geschichte wird deutlich, weshalb das so ist und die Erklärung dafür finde ich super! Dass sich Finn in eine 13-jährige verliebt, mag seltsam erscheinen. Dadurch, dass E. aber bei jedem Treffen einige Jahre älter ist (Reisen in verschiedene Zeiten!) wird es „normaler“ ;-) Mir gefällt auch die Rolle, die „Everlasting“ in diesem Buch steht. Das ist der Name eines Parfüms, das E. geschenkt bekommt. Eins ihrer Tagebücher hatte sie damit eingesprüht und das ist auch die Sache, an der Finn E. erkennt, als er sie trifft. Fazit: Insgesamt fand ich das Buch sehr gut! Wie gesagt bin ich etwas schwer reingekommen, danach wurde es aber recht spannend, natürlich mit Romantik, und ich konnte kaum noch aufhören zu lesen.

    5. Sept. 2022

3 von 10 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Holly-Jane Rahlens

Holly-Jane Rahlens kam Anfang der 70er-Jahre aus ihrer Heimatstadt New York nach Berlin. Mit Funkerzählungen, Hörspielen und Solo-Bühnenshows machte sie sich dort in den 80ern und 90ern einen Namen. Außerdem arbeitete sie als Journalistin, Radiomoderatorin und Fernsehautorin, bis sie sich ganz dem Schreiben widmete.

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