In meinem Blut

In meinem Blut

Hardcover
4.28

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Beschreibung

Wahrheit oder Pflicht? Bist du der Mörder? Ein Familienerbe, für das es sich zu töten lohnt. Eine Linie aus Blut zieht sich durch die Altstadt von Celle. Der Blut-Linien-Killer tötet einflussreiche und wohlhabende Menschen. Sein Ziel ist es, ein ganz besonderes Erbe einzufordern. Der 21-jährige Student Josh glaubt, nach dem Tod seines Vaters den Verstand zu verlieren. Er sieht die Geister von Verstorbenen, erlebt ihre Tode, hört ihre Qualen. Während einer Studienarbeit im Haus seiner Mitkommilitonin Leandra wird deren Vater ermordet. Die blutige Linie am Tatort verrät: einer von ihnen ist der gesuchte Serienmörder. In ihrer Trauer drängt Leandra ihre fünf Teammitglieder zu einer perfiden Version von Wahrheit oder Pflicht, wodurch sie den Mörder ihres Vaters entlarven will. Kann Joshs Gabe ihm helfen, die Wahrheit zu finden, oder wird sie am Ende sein Verhängnis? Ein Familiengeheimnis, Selbstjustiz und die ganz eigene Gerechtigkeit. Bei »In meinem Blut« handelt es sich um einen gelösten Kriminalfall in paranormalen Sphären.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
Serienmörder
Format
Hardcover
Seitenzahl
288
Preis
20.60 €

Autorenbeschreibung

Isabell Gubenko wurde 1991 in Deutschland geboren und lebt heute mit ihrer Tochter, ihrem Mann Wasilij und drei Katzen in der Nähe von Hannover. Sie ist ausgebildete Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung und liebt fantastische Geschichten mit einem Schuss Horror. Ihr Debütroman „Das Unvermächtnis – Enthüllung“ bildet den Auftakt einer Fantasy-Horror-Trilogie und ist das Gemeinschaftswerk von ihrem Ehemann und ihr. Er erdachte die fiktive Welt und fertigte Skizzen von grausigen Geschöpfen an, sie brachte die Geschichte zu Papier. Mittlerweile ist die gesamte Trilogie erhältlich.

Beiträge

4
Alle
3

Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt, und der Klappentext versprach eine spannende Story. Ich konnte relativ schnell in die Handlung eintauchen, doch es gab immer wieder Momente, die meinen Lesefluss ins Stocken brachten. Woran genau das lag, kann ich schwer sagen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, was das Lesen angenehm macht. Die kurzen Kapitel fördern einen schnellen Lesefluss, und besonders die Abschnitte aus der Sicht der Täter haben mir gut gefallen, da sie die Spannung deutlich erhöhten. Auch der Aufbau des Buches mit Illustrationen fand ich sehr gelungen. Die Charaktere sind zwar gut ausgearbeitet, konnten mich emotional jedoch nicht überzeugen. Es fiel mir schwer, eine Bindung zu ihnen aufzubauen, sodass ich nicht richtig mitfiebern konnte. Joshs Visionen empfand ich als etwas übertrieben, was mich gelegentlich aus der Geschichte herausgerissen hat. Natürlich wollte ich unbedingt wissen, wer der Täter ist und was ihn antreibt, doch insgesamt konnte mich die Geschichte nicht vollständig in ihren Bann ziehen. Für Leserinnen und Leser, die übernatürliche Elemente mögen, ist es sicher ein tolles Buch. Mich persönlich hat es jedoch leider nicht ganz überzeugt.

Post image
5

Paranormaler Thriller mit flüssigem Schreibstil, realistischen Charaktere, sehr gut verarbeitete Auflösung mit Kontext und guter Einbindungen der Charaktere zur Auflösung

„In meinem Blut“ von Isabell Gubenko ist ein fesselnder paranormaler Thriller, der sich von der ersten Seite an gut gelesen hat. Der flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel fördern den Lesefluss und sorgen dafür, dass man das Buch weiterlesen möchte. Die Illustrationen sind vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber sie lockern das Buch auf und geben den Ganzen eine persönliche Note. Diese bieten ebenfalls mit den Steckbriefen der Charaktere einen hilfreichen Überblick über handelnden Personen. Die Kapitelillustrationen leiten den Text wunderbar ein und umspielen die Handlungen auf eine ansprechende Weise. Zudem gefällt mir der Gedanke, dass die Autorin zusammen mit ihrem Mann die Illustrationen ausgearbeitet hat. Besonders gut gefällt mir, dass die paranormalen Visionen von Josh nicht als Allheilmittel präsentiert werden. Sie dienen vielmehr als Hilfestellung, während Josh und Amy dennoch handeln müssen. Josh nutzt seine Visionen, um die Situation besser zu verstehen und lediglich Hinweise zu erlangen, aber letztendlich sind es Mut und gute durchdachte Entscheidungen, die den Verlauf der Geschichte bestimmen. Die Charaktere sind realistisch und greifbar, was es leicht macht, mit ihnen mitzufühlen. Besonders die Gespräche zwischen Amy und Josh haben eine besondere Tiefe (und auch charmante Eigenheit) Ihre Beziehung entwickelt sich auf eine reife und erwachsene Art, die von gegenseitigem Vertrauen und Einverständnis geprägt ist (die einfache Frage „Darf ich?“ ist ein schönes Beispiel dafür) Es war erfrischend und schön zu lesen, ohne dass es die eigentliche Story störte. (Also auch Personen die lieber so gar nichts von Romantik lesen wollen, können trotzdem zu diese Story greifen !) Die Auflösung des Thrillers ist hervorragend verarbeitet und bietet einen tiefen Kontext zu den Ereignissen rund um den Killer sowie den Charaktere. Im Gegensatz zu vielen anderen Thrillern, bei denen der Plot-Twist in wenigen Seiten, wenn nicht sogar nur ein paar Sätze abgehandelt wird, erhält man hier eine durchdachte und klug beschriebene Auflösung. Ein weiteres Highlight ist die gelungene Einbindung einer Trans-Person und das (mehr oder minder gewollte) Outing. Diese Figur wird nicht aufdringlich in die Handlung integriert, sondern passt wirklich gut in die Geschichte. Es ist großartig zu sehen, dass hier für Diversität gesorgt wurde. Fazit Insgesamt ist „In meinem Blut“ ein durchweg gelungenes Werk, das spannende Elemente mit realistischen Charakteren und einer wichtigen Botschaft verbindet. Ich kann es nur wärmstens empfehlen. Lediglich müssen sich Leser bewusst sein, dass es sich hierbei um einen paranormalen Thriller handelt und somit Visionen eine Rolle spielen. Wer keine Lust auf etwas paranormales hat, hat hiermit vielleicht nicht ganz so viel Freude wie andere. Aber ansonsten würde sich das Buch auch sehr gut für neue Einsteiger in das Genre von Paranormalitäten meiner Meinung nach eigenen.

 Paranormaler Thriller mit flüssigem Schreibstil, realistischen Charaktere, sehr gut verarbeitete Auflösung mit Kontext und guter Einbindungen der Charaktere zur Auflösung
5

Kurzweiliger aber fesselnder Thriller mit unerwarteten Wendungen

Handlungsort Celle. Ein Serienkiller ermordet wohlhabende und einflussreiche Menschen, um sein besonderes Erbe einzufordern. Zeitgleich sieht der 21-jährige Josh plötzlich tote Menschen und kann die letzten Minuten vor ihrem Tod durchleben. Er glaubt den Verstand zu verlieren. Als während einer Studienarbeit bei seiner Mitkommilitonin Leandra ihr Vater ermordet wird, ist schnell klar, der Mörder muss unter ihnen sein. Leandra nutzt das Spiel Wahrheit oder Pflicht perfide aus, um den Mörder zu überführen und greift zu unkonventionellen Mitteln. Kann Josh durch seine Gabe die Wahrheit ans Licht bringen oder macht er sich dadurch selbst verdächtig? Meine Meinung: Ich konnte mir unter einem Thriller mit paranormalen Ereignissen nichts vorstellen und bin daher ohne Erwartungen an die Geschichte ran gegangen. Was soll ich sagen? Ich war nach einem Tag durch mit dem Buch. Erstmal möchte ich die Aufmachung des Buches loben. Kurze Kapitel, Steckbriefe und Zeichnungen der Protagonisten zu Anfang des Buches sowie zahlreiche Illustrationen, die der Mann der Autorin selbst gezeichnet hat, waren für mich schonmal ein kleines Highlight. Aber auch inhaltlich konnte mich die Story in ihren Bann ziehen. Kennt ihr dass? Ihr wollt vor dem Schlafen gehen noch schnell ein Kapitel lesen und am Ende sind es 5 geworden? Genauso ging es mir, ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Ich war so gefesselt von dem Gedanken, gemeinsam mit Josh und Amy den Serienmörder zu finden, habe Theorien entwickelt, Personen verdächtigt und nach einem krassen Plotttwist gemerkt, ich lag falsch. Die Spannung war wirklich immer präsent, dabei handelte es sich weniger um eine schaurige Spannung, sondern viel mehr um eine "wer steckt dahinter" Spannung. Ein nicht zu blutrünstiger Thriller, der also keinesweg an Spannung eingebüßt hat. Hin und wieder musste ich sogar schmunzeln und habe vor allem die sich entwickelnde Liebesgeschichte mit großem Interesse verfolgt.

5

Ein Thriller nach meinem Geschmack

Die Geschichte an sich war unfassbar spannend bis zum Schluss. Ich hatte wirklich Spaß am Mitraten. Wer war der Killer? Kannten wir ihn bereits? Aber nicht nur die Morde, waren spannend dargestellt, sondern auch das Flaschendrehen war unfassbar spannend. Denn dies war kein Flaschendrehen, dass man auf einer Party spielen würde. Die Charaktere waren alle sehr unterschiedlich und haben mir von der Darstellung gut gefallen. Vor allem so kleine Details haben mir unfassbar gut gefallen. Eine chronische Erkrankung wurde wie selbstverständlich dargestellt und eine Transperson. Mir hat es so gut gefallen, wie sogar nach dem Namen der Person und ihren Oeobimen gefragt worden ist. Die Darstellung der Liebesgeschichte hat mir nicht an allen Stellen gut gefallen. Einerseits fand ich die beiden unfassbar gut zusammen und ihre Kommunikation war einfach nur witzig. Andererseits mag ich es nicht, wenn erwachsene Frauen als niedlich und knuffig bezeichnet werden. Mir gibt das einfach das Gefühl. dass diese nicht ernst genommen wird. Gleichzeitig hat sie mir als Bücherwurm vom Charakter sehr gut gefallen. Vor allem wie sie vieles anhand von Büchern erklärte oder verglich.

Ein Thriller nach meinem Geschmack
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