In einer anderen Welt
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
A book, hard for me to put down. Not because it’s so thrilling - it even has nearly to no plot - but because I liked the sound of it so. Somehow it was as if hearing a younger version of myself - or the person, my younger self would have wanted to be (though Mori and I do not share the taste for authors - I hate Heinlein!). I liked how Mori as typical teenager changes always between total naivety and brilliant insights. And I liked watching her finding her way supported by the books she loves.
Morwenna ist Teil eines Zwillingspaares. Ihre Schwester ist bei einem Unfall ums Leben gekommen, während Morwenna "lediglich" ein kaputtes Bein davon trägt. Die Flucht vor der Trauer um ihre Schwester und auch vor ihrer Mutter führt sie in ein Mädcheninternat. Dort vergräbt sie sich in Büchern und in der Magie, die sie seit jeher begleitet hat – denn diese öffnet Tore in andere Welten. Vor dem Lesen hat mich vor allem das Cover in seinen Bann gezogen und auf das Buch aufmerksam gemacht. Als ich dann noch den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass ich mir diese Geschichte nicht entgehen lassen durfte. Bücher, Magie, Tore in andere Welten – das klang ganz nach meinem Geschmack. Leider wurde ich herb enttäuscht. Das Buch ist in Tagebuchform geschrieben. Morwenna berichtet detailliert von ihrem Leben und den Büchern, die sie gelesen hat oder die sie gekauft hat. Dabei zeigt sie ihre Meinung auf, spoilert auch ab und zu, was ich sehr schade finde (zum Glück hatte ich sowieso nicht vor eins der Bücher zu lesen). Der Herr der Ringe ist augenscheinlich ihr absolutes Lieblingsbuch und darum redet sich auch sehr häufig darüber. Es kommt einem schon fast wie Werbung vor. Viel spannendes passiert eigentlich nicht in dem Buch. Es wird der Schulalltag beschrieben, Gänge zur Bibliothek oder in die Buchhandlung. Der Leser erfährt bruchstückhaft Dinge aus der Vergangenheit, allerdings kommt man sich dabei vor als würde man einen zweiten Teil lesen, ohne vorher den ersten zu kennen. Es ist so als würden ständig Bezüge auf Ereignisse gemacht werden, die man kennen müsste. Leider werden offene Fragen auch zum Ende hin nicht ausreichend geklärt. Ich frage mich zum Beispiel bis jetzt noch, warum sie eigentlich genau vor ihrer Mutter flieht. Offensichtlich hat diese irgendetwas sehr schlimmes getan, was dazu führte, dass die Zwillinge sie aufhalten wollten und eine davon dabei starb und die andere schwer verletzt war. Aber WAS und WIE und WARUM, wird nicht deutlich. Morwenna selber ist auch eher ein schwieriger Charakter. Sie ist besessen von Büchern, hat außer ihnen keinerlei Interessen, wenig bis keine Freunde. Sie wirkt sehr von sich überzeugt, leicht arrogant, blickt auf andere herab. Sie schottet sich von den anderen ab, in dem sie ihnen erzählt ihre Mutter sei eine Hexe, damit sie Angst vor ihr haben. Insgesamt wirkt sie nicht sonderlich sympathisch und interessant. Was mir wirklich gefallen hat, waren die Beschreibungen der Magie und der Feen. Diese waren zauberhaft und sehr liebevoll dargestellt. Ihre Art und Weise und auch körperliche Erscheinung waren mal was anderes als die Feen, die man sonst so kennt. Leider kann das aber meine anderen Kritikpunkte nicht aufwiegen. Ich fand die Geschichte an sich einfach nicht spannend und seeehr langatmig. Es ist nicht viel passiert, gab keine Highlights bis auf ein klitzekleines Finale.
Morwenna ist auf der Flucht vor der Erinnerung an den Tod ihrer Zwillingsschwester. Nun muss sie auch noch ihre Heimat, das märchenhafte Wales, verlassen und damit ihre einzigen Freunde. In einem Mädcheninternat hofft sie, wieder zu sich selbst zu finden, doch die Schülerinnen machen es ihr alles andere als einfach. Verzweifelt greift Morwenna daher zu der Magie, die sie seit ihrer Kindheit begleitet, und zu ihren Büchern. Denn diese öffnen Tore zu anderen Welten – und das nicht nur im übertragenen Sinne … (Klappentext) Ich hatte bei diesem Buch eine schöne und spannende Fantasy-Geschichte erwartet, die zusätzlich die Liebe zu Büchern widerspiegelt. Doch leider konnte es mich nicht überzeugen. Schon den Einstieg in die Geschichte fand ich zunächst nur okay, ich hatte nicht das Gefühl wirklich in die Welt von Morwenna einzutauchen. Das Buch ist in Tagebuchform verfasst und der Leser begleitet sie durch ihren Alltag. Zitat : "Ich glaube nicht, dass ich so bin wie andere Leute. Auf einer tiefen, grundlegenden Ebene, meine ich. Nicht nur, weil ich ein halber Zwilling bin und viel lese und Feen sehe. Nicht nur, weil ich außen vor bin und sie alle mittendrin. Das war ich früher auch. Ich glaube, die Art und Weise, wie ich abseitsstehe und rückwärts schaue, auf die Sachen, die passieren ist nicht normal." Morwenna als Protagonistin mochte ich leider charakterlich überhaupt nicht. Durch die Tagebucheinträge bekommt der Leser einen guten Eindruck von ihren Gefühlen und Gedanken. Sie sieht sich als anders, fühlt sich nicht passend in ihrer Welt (z.B. bei der Familie ihres Vaters oder im Internat) und denkt über Leute, die nicht ihrer Meinung sind, oder über Dinge, die sie nicht nachvollziehen kann, relativ herablassend und klingt auch mal öfters altklug und ein wenig arrogant, wodurch sie nicht sympathisch wirkte. Ihre Liebe zu den Büchern und wie viel sie liest fand ich eigentlich wirklich schön. Man hat richtig gemerkt, wie wichtig sie ihr sind und wie sehr sie Fantasy und Science Fiction liebt. Ein Punkt dabei hat mich aber total gestört, sie erzählt dem Leser während der ganzen Geschichte, welche Bücher sie gerade liest und wie sie ihr gefallen haben. Fast alle Titel kannte ich nicht, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass das Buch im Jahre 1978 beginnt, und das fand ich aber auch nicht wirklich schlimm. Doch Morwenna hat öfters immer wieder über den Inhalt des jeweiligen Buches gespoilert und auch Plotzwists und das Ende verraten. Auch wenn ich die meisten erwähnten Bücher nicht unbedingt lesen würde, fand ich das wirklich ärgerlich und ich finde es wirklich nicht toll, wenn in einem Buch über andere Bücher gespoilert wird. Zitat : "Bibliotheken sind einfach großartig. Sie sind sogar noch besser als Buchhandlungen. Ich meine, Buchhandlungenverdienen an den Büchern, die sie verkaufen, während Bibliotheken einfach nur dazu da sind, einem Bücher zu leihen, aus reiner Herzensgüte." Mein größtes Problem mit dem Buch war aber, dass es mich nicht mitreißen konnte. Hauptsächlich erzählt Morwenna nur von ihrem Alltag, welches Buch sie gerade liest, dass sie jedem Samstag in der Bibliothek ist und wie sehr sie die Schule hasst. Es passierte einfach nichts was wirklich interessant war und es werden nur unbedeutende Details erwähnt. Die meiste Zeit fand ich es wirklich langweilig und das Buch war sehr langatmig. Zwischendrin gab es ein paar wenige Stellen, wo ein bisschen mehr passiert ist, aber leider waren das viel zu wenige und das Buch war für mich einfach nicht spannend oder fesselnd. Magie, deren Einfluss, Feen und Morwennas "böse" Mutter haben den Fantasy-Aspekt der Geschichte ausgemacht, den ich grundsätzlich gut fand, aber die Umsetzung im Gesamtzusammenhang war nicht gelungen. Die Thematiken mit dem Buchclub und der kleinen Liebesgeschichte fand ich ganz nett, aber es fehlte einfach etwas, um mitreißen zu können. Darüber, was mit Morwennas Bein passiert ist, warum ihre Schwester tot ist und was sie veranlasst hat von ihrem Zuhause zu fliehen, wird der Leser auch eine lange Zeit im Unklaren gelassen und erst im Laufe des Buches erfährt man mehr. Schade fand ich auch, dass kein Nebencharakter richtig intensiv beleuchtet wird und dadurch auch keine Tiefe hat. Zwar sind immer wieder einige Personen zeitweise mehr im Vordergrund, aber nicht durchweg und ich hätte mir mehr Fokus auf ein paar Personen neben Morwenna gewünscht. Fazit : Leider konnte mich das Buch nicht fesseln, mitreißen oder begeistern. Ich mochte zudem die Protagonistin nicht wirklich und hatte auch noch ein paar andere Kritikpunkte.
It was a coming of age novel in diary form. Just like ReadyPlaerOne it was packed with references, here to the 20th century SF genre. As I have not read this much of this time period(20 or so books from the list)I didn't get a lot of references. Together with a mediocre story not a book I enjoyed, gladly it wasn't that long. If you are well read in SF though, it should be a fun read.
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A book, hard for me to put down. Not because it’s so thrilling - it even has nearly to no plot - but because I liked the sound of it so. Somehow it was as if hearing a younger version of myself - or the person, my younger self would have wanted to be (though Mori and I do not share the taste for authors - I hate Heinlein!). I liked how Mori as typical teenager changes always between total naivety and brilliant insights. And I liked watching her finding her way supported by the books she loves.
Morwenna ist Teil eines Zwillingspaares. Ihre Schwester ist bei einem Unfall ums Leben gekommen, während Morwenna "lediglich" ein kaputtes Bein davon trägt. Die Flucht vor der Trauer um ihre Schwester und auch vor ihrer Mutter führt sie in ein Mädcheninternat. Dort vergräbt sie sich in Büchern und in der Magie, die sie seit jeher begleitet hat – denn diese öffnet Tore in andere Welten. Vor dem Lesen hat mich vor allem das Cover in seinen Bann gezogen und auf das Buch aufmerksam gemacht. Als ich dann noch den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass ich mir diese Geschichte nicht entgehen lassen durfte. Bücher, Magie, Tore in andere Welten – das klang ganz nach meinem Geschmack. Leider wurde ich herb enttäuscht. Das Buch ist in Tagebuchform geschrieben. Morwenna berichtet detailliert von ihrem Leben und den Büchern, die sie gelesen hat oder die sie gekauft hat. Dabei zeigt sie ihre Meinung auf, spoilert auch ab und zu, was ich sehr schade finde (zum Glück hatte ich sowieso nicht vor eins der Bücher zu lesen). Der Herr der Ringe ist augenscheinlich ihr absolutes Lieblingsbuch und darum redet sich auch sehr häufig darüber. Es kommt einem schon fast wie Werbung vor. Viel spannendes passiert eigentlich nicht in dem Buch. Es wird der Schulalltag beschrieben, Gänge zur Bibliothek oder in die Buchhandlung. Der Leser erfährt bruchstückhaft Dinge aus der Vergangenheit, allerdings kommt man sich dabei vor als würde man einen zweiten Teil lesen, ohne vorher den ersten zu kennen. Es ist so als würden ständig Bezüge auf Ereignisse gemacht werden, die man kennen müsste. Leider werden offene Fragen auch zum Ende hin nicht ausreichend geklärt. Ich frage mich zum Beispiel bis jetzt noch, warum sie eigentlich genau vor ihrer Mutter flieht. Offensichtlich hat diese irgendetwas sehr schlimmes getan, was dazu führte, dass die Zwillinge sie aufhalten wollten und eine davon dabei starb und die andere schwer verletzt war. Aber WAS und WIE und WARUM, wird nicht deutlich. Morwenna selber ist auch eher ein schwieriger Charakter. Sie ist besessen von Büchern, hat außer ihnen keinerlei Interessen, wenig bis keine Freunde. Sie wirkt sehr von sich überzeugt, leicht arrogant, blickt auf andere herab. Sie schottet sich von den anderen ab, in dem sie ihnen erzählt ihre Mutter sei eine Hexe, damit sie Angst vor ihr haben. Insgesamt wirkt sie nicht sonderlich sympathisch und interessant. Was mir wirklich gefallen hat, waren die Beschreibungen der Magie und der Feen. Diese waren zauberhaft und sehr liebevoll dargestellt. Ihre Art und Weise und auch körperliche Erscheinung waren mal was anderes als die Feen, die man sonst so kennt. Leider kann das aber meine anderen Kritikpunkte nicht aufwiegen. Ich fand die Geschichte an sich einfach nicht spannend und seeehr langatmig. Es ist nicht viel passiert, gab keine Highlights bis auf ein klitzekleines Finale.
Morwenna ist auf der Flucht vor der Erinnerung an den Tod ihrer Zwillingsschwester. Nun muss sie auch noch ihre Heimat, das märchenhafte Wales, verlassen und damit ihre einzigen Freunde. In einem Mädcheninternat hofft sie, wieder zu sich selbst zu finden, doch die Schülerinnen machen es ihr alles andere als einfach. Verzweifelt greift Morwenna daher zu der Magie, die sie seit ihrer Kindheit begleitet, und zu ihren Büchern. Denn diese öffnen Tore zu anderen Welten – und das nicht nur im übertragenen Sinne … (Klappentext) Ich hatte bei diesem Buch eine schöne und spannende Fantasy-Geschichte erwartet, die zusätzlich die Liebe zu Büchern widerspiegelt. Doch leider konnte es mich nicht überzeugen. Schon den Einstieg in die Geschichte fand ich zunächst nur okay, ich hatte nicht das Gefühl wirklich in die Welt von Morwenna einzutauchen. Das Buch ist in Tagebuchform verfasst und der Leser begleitet sie durch ihren Alltag. Zitat : "Ich glaube nicht, dass ich so bin wie andere Leute. Auf einer tiefen, grundlegenden Ebene, meine ich. Nicht nur, weil ich ein halber Zwilling bin und viel lese und Feen sehe. Nicht nur, weil ich außen vor bin und sie alle mittendrin. Das war ich früher auch. Ich glaube, die Art und Weise, wie ich abseitsstehe und rückwärts schaue, auf die Sachen, die passieren ist nicht normal." Morwenna als Protagonistin mochte ich leider charakterlich überhaupt nicht. Durch die Tagebucheinträge bekommt der Leser einen guten Eindruck von ihren Gefühlen und Gedanken. Sie sieht sich als anders, fühlt sich nicht passend in ihrer Welt (z.B. bei der Familie ihres Vaters oder im Internat) und denkt über Leute, die nicht ihrer Meinung sind, oder über Dinge, die sie nicht nachvollziehen kann, relativ herablassend und klingt auch mal öfters altklug und ein wenig arrogant, wodurch sie nicht sympathisch wirkte. Ihre Liebe zu den Büchern und wie viel sie liest fand ich eigentlich wirklich schön. Man hat richtig gemerkt, wie wichtig sie ihr sind und wie sehr sie Fantasy und Science Fiction liebt. Ein Punkt dabei hat mich aber total gestört, sie erzählt dem Leser während der ganzen Geschichte, welche Bücher sie gerade liest und wie sie ihr gefallen haben. Fast alle Titel kannte ich nicht, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass das Buch im Jahre 1978 beginnt, und das fand ich aber auch nicht wirklich schlimm. Doch Morwenna hat öfters immer wieder über den Inhalt des jeweiligen Buches gespoilert und auch Plotzwists und das Ende verraten. Auch wenn ich die meisten erwähnten Bücher nicht unbedingt lesen würde, fand ich das wirklich ärgerlich und ich finde es wirklich nicht toll, wenn in einem Buch über andere Bücher gespoilert wird. Zitat : "Bibliotheken sind einfach großartig. Sie sind sogar noch besser als Buchhandlungen. Ich meine, Buchhandlungenverdienen an den Büchern, die sie verkaufen, während Bibliotheken einfach nur dazu da sind, einem Bücher zu leihen, aus reiner Herzensgüte." Mein größtes Problem mit dem Buch war aber, dass es mich nicht mitreißen konnte. Hauptsächlich erzählt Morwenna nur von ihrem Alltag, welches Buch sie gerade liest, dass sie jedem Samstag in der Bibliothek ist und wie sehr sie die Schule hasst. Es passierte einfach nichts was wirklich interessant war und es werden nur unbedeutende Details erwähnt. Die meiste Zeit fand ich es wirklich langweilig und das Buch war sehr langatmig. Zwischendrin gab es ein paar wenige Stellen, wo ein bisschen mehr passiert ist, aber leider waren das viel zu wenige und das Buch war für mich einfach nicht spannend oder fesselnd. Magie, deren Einfluss, Feen und Morwennas "böse" Mutter haben den Fantasy-Aspekt der Geschichte ausgemacht, den ich grundsätzlich gut fand, aber die Umsetzung im Gesamtzusammenhang war nicht gelungen. Die Thematiken mit dem Buchclub und der kleinen Liebesgeschichte fand ich ganz nett, aber es fehlte einfach etwas, um mitreißen zu können. Darüber, was mit Morwennas Bein passiert ist, warum ihre Schwester tot ist und was sie veranlasst hat von ihrem Zuhause zu fliehen, wird der Leser auch eine lange Zeit im Unklaren gelassen und erst im Laufe des Buches erfährt man mehr. Schade fand ich auch, dass kein Nebencharakter richtig intensiv beleuchtet wird und dadurch auch keine Tiefe hat. Zwar sind immer wieder einige Personen zeitweise mehr im Vordergrund, aber nicht durchweg und ich hätte mir mehr Fokus auf ein paar Personen neben Morwenna gewünscht. Fazit : Leider konnte mich das Buch nicht fesseln, mitreißen oder begeistern. Ich mochte zudem die Protagonistin nicht wirklich und hatte auch noch ein paar andere Kritikpunkte.
It was a coming of age novel in diary form. Just like ReadyPlaerOne it was packed with references, here to the 20th century SF genre. As I have not read this much of this time period(20 or so books from the list)I didn't get a lot of references. Together with a mediocre story not a book I enjoyed, gladly it wasn't that long. If you are well read in SF though, it should be a fun read.







